Überarbeitetes SUV mit umweltfreundlichen Motoren

Kia Sportage mit umfangreicher Basisausstattung

Autor: 
Friedbert Weizenecker
Lesezeit 3 Minuten
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04. August 2018
Vierte Generation: Der überarbeitete Kia Sportage hat sich optisch und technologisch herausgeputzt.

(Bild 1/2) Vierte Generation: Der überarbeitete Kia Sportage hat sich optisch und technologisch herausgeputzt. ©Friedbert Weizenecker

Seit 1993 ist der Kia Sportage bereits auf dem Markt. Schon früh haben die Koreaner offensichtlich erkannt, wie gern die Käufer kompakte SUVs bald mögen werden. So ist es kaum verwunderlich, dass inzwischen die vierte Generation des kompakten SUVs verkauft wird. Zum Modelljahr 2019 bekommt der Sportage nun unter anderem einen neuen Antrieb, nämlich einen Diesel-Mild-Hybrid auf 48-Volt-Basis. Zudem entsprechen sämtliche Motoren fortan der Abgasnorm Euro 6d-Temp. Im Zuge der Überarbeitung des Sportage wurde sein Design geschärft und das Angebot an Sicherheits- und Infotainment-Systemen erweitert.

Die Mildhybridversion nutzt den 2,0-Liter-Diesel-Motor, der 185 PS (136 kW) leistet und 400 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Straßen bringen kann. Das Dieseltriebwerk wird hier durch einen Elektroantrieb unterstützt. Er beinhaltet eine 48-Volt-Batterie sowie einen 12 kW starken Startergenerator und ermöglicht – anders als 12-Volt-Start-Stopp-Systeme – das Abschalten des Verbrennungsmotors auch im Fahrbetrieb. 

So etwa beim Ausrollen oder beim Bremsen. Gegenüber dem bisherigen 2,0-Liter-Diesel reduziert der Mild-Hybrid-Antrieb die CO2-Emissionen (ab 138 g/km) und damit auch den Verbrauch (nach Angaben von Kia) je nach Ausführung um bis zu zehn Prozent. 

Mit Partikelfilter: Neu in der Antriebspalette ist darüber hinaus ein 1.6 Diesel, der den 1,7-Liter-Diesel ablöst und der in zwei Varianten mit 115 PS (85 kW) oder 136 PS (100 kW) maximaler Leistung angeboten wird. Die drei Diesel sind mit einem SCR-Katalysator ausgestattet. Bei den Benzinern ist neben dem 177 PS (130 kW) starken Turbotriebwerk ein 1,6-Liter-Direkteinspritzer mit 132 PS (97 kW) erhältlich. Beide Benziner haben einen Partikelfilter für Otto-Motoren. 

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Je nach Motorisierung kann der Sportage mit Front- oder Allradantrieb bestellt werden. Standardmäßig sind alle Motoren mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Für den 1.6 T-GDI AWD und den 1.6 CRDi 136 AWD werden gegen Mehrpreis siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe angeboten. Der serienmäßig allradgetriebene 2,0-Liter-Diesel ist mit einer Acht-Stufen-Automatik erhältlich. 

Neben der Antriebspalette wurde auch das Design der vierten Sportage-Generation weiterentwickelt. Erkennungszeichen des Modelljahrgangs 2019 sind neu gestaltete Stoßfänger, Scheinwerfer, Rückleuchten und Leichtmetallfelgen sowie seitliche Chromleisten. Die Sportausführung »GT Line« zeigt darüber hinaus einen neuen Kühlergrill und neu gestaltete LED-Nebelscheinwerfer.

 
Innen präsentiert sich der Sportage mit einem neuen Lenkrad und einer veränderten Instrumenteneinheit. Für den »GT Line« sind optional neue Ledersitzbezüge in Schwarz mit roten Nähten erhältlich.

Viele Extras serienmäßig: Auch technologisch hat Kia seinen Bestseller aufgewertet. LED-Scheinwerfer setzen einen Hightech-Akzent in der neuen, dynamischen Frontoptik (je nach Ausführung). Ein Audiosystem mit 7-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Inte­gration ist ab Werk an Bord und unterstreicht das gestiegene Niveau der Basisausstattung. Sie beinhaltet neben Klimaanlage und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen jetzt auch Geschwindigkeitsregelanlage, Rückfahrkamera, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Dämmerungssensor und beheizbare Außenspiegel. Erweitert wurde zum Modelljahr 2019 auch die Palette der Assistenzsysteme um eine adaptive Geschwindigkeits-Regel­anlage mit Stop-and-go-Funktion, eine Rundumsichtkamera und einen Müdigkeitswarner.

 

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