Pferdesport

Anna-Marlena Zehnle verteidigt ihren Ringmeister-Titel

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abo
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07. Oktober 2019
Die Medaillengewinner am Schlusstag der Ortenauer Ringmeisterschaften bei der Oberrheinmesse in Offenburg (h. v. l.) Florian Sucher, Ringmeisterin Anna-Marlena Zehnle und Tobias Müller. Vordere Reihe (v. l.): Messechefin Sandra Kircher, Leonie Klein, Harald Meisinger, 2. Vorsitzender des Ortenauer Reiterrings, Juniorenmeisterin Alena Lusch, Jara Krieg und der Ringvorsitzende Hans-Jürgen Schnebel.

Die Medaillengewinner am Schlusstag der Ortenauer Ringmeisterschaften bei der Oberrheinmesse in Offenburg (h. v. l.) Florian Sucher, Ringmeisterin Anna-Marlena Zehnle und Tobias Müller. Vordere Reihe (v. l.): Messechefin Sandra Kircher, Leonie Klein, Harald Meisinger, 2. Vorsitzender des Ortenauer Reiterrings, Juniorenmeisterin Alena Lusch, Jara Krieg und der Ringvorsitzende Hans-Jürgen Schnebel. ©Jutta Reichenbach

Anna-Marlena Zehnle vom Reiterverein Lahr verteidigte am Schlusstag des Turniers im Rahmen der Oberrheinmesse in Offenburg ihren Titel aus dem Vorjahr und darf sich auch 2019 mit der Schärpe des Springmeisters schmücken. 

Im Vorjahr hatte Anna-Marlena Zehnle mit dem erst sechsjährigen Casper gewonnen, kurz darauf bekam sie Harley Quinn in ihren Stall. Die 27-jährige Bürokauffrau hat die Fuchsstute innerhalb eineinhalb Jahren zum erfolgreichen Parcourspferd geformt. In den fünf für die Meisterschaft zählenden Runden unterlief den beiden kein einziger Fehler. 

Das Zeitspringen am Freitag als Auftakt hatte die Ottenheimerin Heike Meisinger mit Chameika vor der späteren Meisterin und dem Fautenbacher Mitfavoriten Florian Sucher mit Lukas gewonnen. In der zweiten Wertung blieben sowohl Zehnle als auch Sucher im Normalumlauf fehlerfrei, Meisinger fiel mit einem Abwurf schon auf Platz drei zurück. Das Springen entschied die Legelshursterin Katharina Rapp auf Hummel für sich vor der Schutterwälderin Christina Häußler mit Albano. Auf Platz drei kam Maurice Bappert/Adet aus Lahr. 

Starker Nachwuchs

Die dritte Wertung wurde zu einem Dreifach-Triumph für den Reitverein Lahr. Anna-Marlena Zehnle gewann mit Casper vor Vereinskameradin Sina Schütze/Lord Leo. Mit Harley Quinn wurde Zehnle Dritte. Auf Rang vier machte dann der Ichenheimer Tobias Müller mit Lantana erste Medaillenansprüche geltend. Florian Sucher musste einen Abwurf hinnehmen. Auch in beiden Umläufen der vierten Wertung ließ Harley Quinn alle Stangen liegen und war zudem noch das schnellste Pferd. Neben dem Titel bedeutete dies auch den Sieg in diesem Springen vor dem Meißenheimer Gerd Wensing/Costa Rica und Thimo Ehret/Balu aus Weisweil. Florian Sucher konnte trotz eines Abwurfs mit Lukas als Siebter der Prüfung die Silbermedaille gewinnen, der sicherlich größte Erfolg des 20-jährigen Mechatronikers vom Reiterverein Fautenbach. Tobias Müller aus Ichenheim hatte nur einen Zeitfehler und schob sich als Sechster im Finalspringen in der Meisterschaft auf den dritten Platz. 

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Mächtig stolz war Ringvorsitzender Hans-Jürgen Schnebel auf den Nachwuchs. Der musste mit dem gleichen Pferd sowohl eine A-Dressur als auch ein Stilspringen der gleichen Klasse mit Stechen nach Fehler und Zeit seine Medaillengewinner ermitteln. Alena Lusch aus Kehl-Sundheim gewann vor der Altenheimerin Leonie Klein mit Absolut Albert und dem Ichenheimer Talent Jara Krieg mit Mary Poppins. Beste im Stechen des Stilspringens war Laura Breithaupt aus Lahr mit Contessa vor den Altenheimerinnen Leonie Klein und Melina-Shary Mild mit Camelot de Blonde. 

Ichenheimer Team siegt

Spannend war das Mannschaftsspringen der Vereine am Samstag. Elf Teams waren am Start und zunächst sah alles nach einem Schutterwälder Durchmarsch aus. Erst in der Runde der vierten Reiter schafften Ihringen und Ichenheim noch den Einzug ins Stechen. Die ersten beiden Ichenheimer Starter hatten jeweils einen Abwurf, bei den Schutterwäldern musste die erste Reiterin nach einer riskanten Wendung aus dem Sattel und auch die zweite Reiterin musste eine Verweigerung hinnehmen. Vieles deutete auf einen Sieg der Ihringer hin. Deren beiden letzten Starter hatten dann gleich mehrere Fehler. Die Ichenheimer gewannen mit acht Strafpunkten im Stechen vor Ihringen und Schutterwald. 

Die Finalprüfung des Messe-Offenburg/Ortenau-Cups ging an die Kenzingerin Heike Wagner mit Tamira. Der Fautenbacher Patrick Mast wurde mit Fine Lizzy Zweiter vor dem Ichenheimer Lilly Schwärzel mit Quintano. Der Gesamtsieg der Serie ging allerdings nach Schutterwald. Karin Schöffel schloss ihr Comeback-Jahr mit Coolio als Siegerin ab vor Laura Breithaupt, die in der Finalprüfung nicht punkten konnte. Dritte wurde Lilly Schwärzel. 
In der Dressur gewann mit der erst 14-jährigen Altenheimerin Melina-Shary Mild ein Nachwuchstalent vor der Schutterwälderin Alexandra Voigt und Laureanne Hoeltzel-Waldmann aus Ichenheim. 
Gold bei der Vielseitigkeit ging an Chiara Hansmann (Lahr-Reichenbach) vor Elisa Groß (Schutterwald) und Jara Krieg aus Ichenheim.

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