Ringer-Bundesliga

ASV Urloffen im Derby-Fieber

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peg/mhu
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22. Oktober 2021
Armands Zvirbulis (l.) und der ASV Urloffen müssen an diesem Wochenende zwei schwere Gegner aus dem Weg räumen.

Armands Zvirbulis (l.) und der ASV Urloffen müssen an diesem Wochenende zwei schwere Gegner aus dem Weg räumen. ©Christoph Breithaupt

Am Samstagabend kommt es für Ringer-Bundesligist ASV Urloffen in der Athletenhalle zum mit Spannung erwarteten Duell mit der RKG Freiburg, bevor die Reise am Sonntag ins Saarland nach Heusweiler geht.

Nach sechswöchiger Pause melden sich die Bundesliga-Ringer des ASV Urloffen mit einem Doppelkampf-Wochenende zurück. Zum Auftakt gibt es ein echtes Schmankerl. Am Samstagabend um 19.15 Uhr treffen die „Hornets“ aus dem Meerrettichdorf und die RKG Freiburg 2000 in der Urloffener Athletenhalle zum südbadischen Duell aufeinander. Die ASV-Ringer und auch die Fans sind heiß auf das Derby gegen die Breisgauer. „Der eine oder andere hat sich in den letzten sechs Wochen tatsächlich mal eine Pause gegönnt. Aber viele unserer Ringer waren im WM-Einsatz – entweder als Teilnehmer oder Trainingspartner – und waren deshalb praktisch durchgehend gefordert“, berichtet ASV-Trainer Michael Schneider.

Kampf um Playoff-Plätze

Das Duell mit den Freiburgern ist mehr als ein Derby, es geht um eine gute Platzierung im Kampf um die Playoff-Plätze. Neben dem KSV Köllerbach und dem TuS Adelhausen gehören der ASV Urloffen und die RKG Freiburg zu den heißesten Kandidaten auf die ersten vier Plätze, die zur Teilnahme an der Endrunde im Januar berechtigen. Gleichzeitig garantieren die Platzierungen eins bis vier auch die Qualifikation für die 1. Bundesliga im nächsten Jahr.

Für die Hornets aus Urloffen lief die bisherige Saison rund. Nach zwei deutlichen Siegen gegen Hüttigweiler und Riegelsberg sowie einer knappen Niederlage gegen den TuS Adelhausen sind die Meerrettichdörfler im Soll. Wermutstropfen war die schwere Verletzung von Stefan Käppeler im Duell mit Adelhausen. „Stefan geht es so weit gut. Er hat den Arm in einer Schlinge und wird am Samstag in der Halle sein“, so Schneider. Nach seiner Schulter-Operation wird der 28-Jährige allerdings ein Jahr zur Regeneration benötigen. Als Ersatz in der 75-kg-Klasse (Freistil) kommen Joshua Knosp und Luca Megerle in Betracht. „Da muss ich mich vor jedem Kampf neu entscheiden“, kündigt der Coach an.

Gegner auf Rang vier

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Freiburg steht nach zwei Siegen gegen Riegelsberg und Hüttigweiler, zwei Niederlagen gegen die beiden Topclubs Adelhausen und Köllerbach und einem unerwarteten 14:15 vergangenes Wochenende gegen den AC Heusweiler auf Platz vier.

Die Gäste aus dem Breisgau haben neben ihren beiden Eigengewächsen Lars Schäfle (98 kg Freistil) und Maximilian Remensperger (130 kg gr.-röm.) mit David Brenn (66 kg Freistil), Andrej Janzen (71 kg gr.-röm.) und Marc Fischer (75 kg gr.-röm.) Ringer aus der näheren Umgebung in ihrem Team. Der Kader wird mit international Topathleten wie Mihail Lapp (57 kgFreistil), Valentin Petic (71 kg gr.-röm.), Maxim Sacultan (75 kg gr.-röm.) oder Mihail Bradu (86 kg gr.-röm.) komplettiert. „Freiburg ist ähnlich stark besetzt wie wir. Es wird viele ganz knappe Duell geben. Ich sehe die Chancen 50:50“, glaubt Schneider. Alle Zeichen deuten ein spannendes Baden-Derby in der Athletenhalle.

Ciobanu-Einsatz offen

Ob sich die Zuschauer auch auf den frisch gebackenen Weltmeister Victor Ciobanu im Dress der Urloffener freuen dürfen, wollte der Trainer nicht verraten. „Das hat mit dem Aufstellungsgeheimnis zu tun. Die Fans können sich also überraschend lassen, ob er da ist“, sagt Schneider augenzwinkernd über den Moldawier, der in Oslo vor zwei Wochen den WM-Titel in der Klasse bis 60 kg (gr.-röm.) bejubeln konnte.

Die Vorkämpfe beginnen um 16.30 Uhr mit dem Kampf ASV Urloffen III gegen den AC Gutach-Bleibach II. Um 18.00 Uhr empfängt der ASV Urloffen II den Verbandsliga-Tabellenführer RHL Gottmadingen-Taisersdorf zum Schlagabtausch. Der Hauptkampf des Abends beginnt um 19.15 Uhr. Für den sportlichen Leckerbissen gibt es auch noch Karten an der Abendkasse. Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt (3G und Maskenpflicht). Bereits am Sonntag müssen die Athleten vom Trainerteam Michael Schneider, Jürgen Schlegel und Harald Hertwig ins Saarland zum AC Heusweiler reisen. Wie stark die „Gorillas“ sind, zeigten sie zuletzt beim 15:14-Sieg in Freiburg. „Auch das wird eine ganz enge Geschichte. Aber wenn wir aus diesem Wochenende mit zwei Siegen rausgehen, sieht es sehr gut aus im Hinblick auf die Playoffs“, hofft Schneider.

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