Ringer-Bundesliga

ASV Urloffen kann wieder siegen

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rsch
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09. September 2018
Urloffens Neuzugang Avgustin Spasov (rotes Trikot) zeigte ein starkes Debüt in seinem Kampf gegen Dennis Decker.

Urloffens Neuzugang Avgustin Spasov (rotes Trikot) zeigte ein starkes Debüt in seinem Kampf gegen Dennis Decker. ©Jo Borsi

Saisonauftakt nach Maß: Der ASV Urloffen zwang im ersten Saison-Heimkampf in der DRB-Ringer-Bundesliga Südwest den KV Riegelsberg mit 20:9 in die Knie. Die vergangenen Saison hatte der ASV noch mit null Punkten als Letzter abgeschlossen.

Ringen vom Feinsten, bedingungsloser Siegeswille, spannende Kämpfe bis zum Schlussgong, unbändiger Jubel der Zuschauer und freudestrahlende Gesichter der Verantwortlichen, das alles gab es am Samstag beim ersten Kampf des ASV Urloffen. Die bis unter die Haarspitzen motivierten »Hornets« rangen in beindruckender Manier die Saarländer vom KV Riegelsberg regelrecht an die Wand. Es herrschte eine Stimmung in der Halle wie zu den besten Zeiten des ASV. 

57 kg (Freistil): Hochkonzentriert und beherzt diktierte Nico Megerle den ersten Kampf gegen Paul Riemer. Er sammelte mit einem Feuerwerk an Beinangriffen Punkt um Punkt. Kurz vor Ende der ersten Kampfzeit machte Megerle den Sack zu und gewann nach sehr starker Leistung per technischer Überlegenheit (4:0).

130 kg (gr.-röm.): Gabriel Fix hatte im Schwergewicht mit Kevin Arend einen »Schrank« vor sich stehen. Doch Fix rang konzentriert und hatte stets die Oberhand. Nach einer angeordneten Bodenlage drehte Fix den Saarländer sauber durch und verteidigte sehr geschickt seinen 3:1-Arbeitssieg (5:0).

61 kg (gr.-röm): Die Feuertaufe von Neuzugang Avgustin Spasov hätte besser nicht sein können. Zunächst verlief der Kampf gegen den deutschen Spitzenringer Dennis Decker noch auf Augenhöhe. Nach einer Bodenlage zeigte der Bulgare im Dienste der »Hornets« seine Qualitäten und drehte Decker mehrfach. Auch in der zweiten Kampfhälfte hatte der überforderte Decker nicht mehr viel entgegenzusetzen. Verdient verließ der ASV-Athlet beim Stand von 10:1 als Punktesieger die Matte (8:0).

98 kg (Freistil): Der wiedergenesene Leo Kempf begann gegen Viacheslav Sugako gewohnt schnell und konzentriert. Beide Athleten schenkten sich nichts und rangen am Limit. Von den Fans getragen, kämpfte Kempf wie ein Löwe, musste aber dennoch einen 6:1-Punktesieg des bärenstarken Russen akzeptieren (8:2).

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66 kg (Freistil): Auf verlorenem Posten stand Riegelsbergs Kevin Müller gegen Luca Megerle. Nach mehreren sehenswerten Aktionen wurde das ungleiche Duell beim 16:0 aufgrund von technischer Überlegenheit beendet (12:2).

86 kg (gr.-röm): Für den verletzten Jan Rotter ging Cheftrainer Michael Schneider gegen den französischen Spitzenringer Anthony Tantini auf die Matte. Gleich zu Kampfbeginn konnte der Saarländer einen Schwunggriff ansetzen, der ihm fünf Punkte einbrachte. Schneider versuchte zwar alles, konnte aber gegen Tantini eine 0:10-Punkteniederlage nicht abwenden (12:5).

71 kg (gr.-röm.): Gewohnt offen und aggressiv begann Van Meier den Kampf. Er diktierte dem Gegner seinen Stil auf und punktete spektakulär. Am Ende standen 13:4 Punkte für Urloffens Junioren-WM-Teilnehmer (15:5).

80 kg (Freistil): Marius Atofani rang gegen den routinierten Andreas Skodawessely taktisch brillant, punktete zur rechten Zeit, verteidigte sehr geschickt und kam so zu einem hochverdienten 3:1-Punktesieg. Nun war den »Horntes« der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen (16:5).

75 kg (Freistil): Unglücksrabe des Abends war sicherlich Nicolai Chireacov, der für den verletzten Stefan Käppeler, in dieser Saison in die Bresche springt. Er hatte den international erfahrenen Bulgaren Georgiy Zlatov zum Gegner. Nach einem ersten Abtasten lag Chireacoy dank wieselflinker Aktionen mit vier Punkten in Front. Der Saarländer glich zwar aus. Chiriacov setzte wieder nach und holte nochmals eine Zweier-Wertung. Im weiteren Kampfverlauf kam er dann in eine gefährliche Lage, aus der er sich nicht mehr befreien konnte (16:9).

75 kg (gr.-röm.): Im letzten Duell rang Raphael Langenecker für den in Bulgariens Nationalmannschaft berufenen Svilen Kostadinov gegen Deyvid Yankov. Der Riegelsberger ging erwartungsgemäß sehr schnell mit acht Punkten in Führung. Langenecker konnte einen Angriff kontern und brachte damit Kostadinov in Not. Bei dieser Aktion verletzte sich der Saarländer so schwer, dass er verletzungsbedingt aufgeben musste (20:9).

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