Ringer-Bundesliga

ASV Urloffen verliert Prestigekampf bei der RKG Freiburg

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rsch
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13. Oktober 2018
Svilen Kostadinov (r.) konnte in der Vorrunde alle seine Kämpfe gewinnen.

Svilen Kostadinov (r.) konnte in der Vorrunde alle seine Kämpfe gewinnen. ©Jo Borsi

Der ASV Urloffen verlor am Freitag das prestigeträchtige Südbaden-Derby der Ringer-Bundesliga bei der RKG Freiburg knapp mit 14:15. Die Mannen ums Trainerteam von Michael Schneider gewannen zwar fünf Begegnungen. Freiburg hatte am Ende aber die Nase vorne.

Nach Abschluss der Vorrunde steht der ASV Urloffen aber trotz der Niederlage weiterhin auf dem dritten Platz. Bis zum Rückrundenstart am 3. November beim KV Riegelsberg heißt es jetzt für die Sportler, sich zu regenerieren, um dann wieder Ringkampfsport vom Feinsten den Zuschauern zu bieten. 

57 kg (Fr.): Im Auftaktkampf traf Nico Megerle auf Fernando Maaß. Gewohnt konzentriert und druckvoll begann Megerle, sammelte in Windeseile Punkte und stand nach kurzer Kampfzeit als Sieger per technischer Überlegenheit fest (0:4).

130 kg (gr.-röm.): Im Schwergewicht traf Gabriel Fix auf Maximilian Remensperger. Im Standkampf waren sich beide Kontrahenten ebenbürtig. Aus einer angeordneten Bodenlage konnte der Freiburger keinen Nutzen ziehen. Im weiteren Kampfverlauf überraschte Fix seinen Gegner mit einem blitzschnell angesetzten Schwunggriff, der ihm vier Punkte einbrachte. Diesen Vorsprung verteidigte er verbissen und kam verdient zu einem 5:1-Punktesieg (0:6).

61 kg (gr.-röm): Einen rabenschwarzen Freitag hatte Urloffens Neuzugang Aleksandar Mirchev beim Debüt. Er überraschte zunächst Freiburgs Marvin Scherer mit einem Schulterschwung und lag nach kurzer Kampfzeit 4:0 in Front. Scherer wuchs in der Folge aber über sich hinaus und hebelte Mirchev aus allen Lagen aus. Am Ende verließ er verdient die Matte als Sieger per technischer Überlegenheit (4:6).

98 kg (Fr.): Im Halbschwergewicht traf Leo Kempf auf den international agierenden Armands Zvirbulis. In der zweiten Kampfhälfte nahm Zvirbulis Fahrt auf und setzte Kempf immer mehr unter Druck. Am Ende musste der Urloffener eine 0:12-Punkteniederlage akzeptieren (7:6).

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66 kg (Fr.): Luca Megerle kam mit der unbequemen Ringweise des international erfahrenen Yourii Siemakin nicht zurecht. Der Franzose im Dienste der Breisgauer punktete geschickt am Mattenrand und siegte mit 11:2-Punkten  (10:6).

86 kg (gr.-röm): Engagiert begann Raphael Langenecker gegen Julian Steinbach. Im Standkampf hielt Langenecker gut mit. Im Bodenkampf stellte Steinbach seine Qualitäten unter Beweis und drehte Langenecker mehrfach durch. Der Ex-Lahrer gewann schließlich aufgrund technischer Überlegenheit (14:6).

71 kg (gr.-röm.): Van Meier zeigte gegen den französischen Meister sowie EM- und WM-Teilnehmer Leo Tudecza absoluten Spitzensport. Zum Teil gab es spektakuläre Kampfszenen, bei denen beide Athleten kurz vor einem Schultersieg standen. Meier war an diesem Abend der bessere Athlet und gewann knapp, aber dennoch verdient mit 5:4 nach Punkten (14:7).

80 kg (Fr.): Marius Atofani kontrollierte zu jederzeit seinen Gegner Lukas Schöffler, der dadurch seine Klasse nicht entfalten konnte. Routiniert punktete Atofani und kam zu einem nie gefährdeten 8:0-Arbeitssieg (14:10).

75 kg (Fr.): Die Spannung stieg ins Unermessliche beim Schlüsselkampf zwischen Nicolai Chireacov und dem Mazedonier Ion Vasilachi. Chireacov punktete eindrucksvoll, lag nach der ersten Kampfhälfte mit 2:1 in Front und versuchte, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. In letzter Sekunde gab er aber eine Zweier-Wertung ab und verlor unglücklich mit 2:3. Dementsprechend war der Jubel bei den Breisgauern, denen der Gesamtsieg jetzt sicher war. (15:10). 

75 kg (gr.-röm.): Im letzten Kampf des Abends und der Vorrunde hatte Svilen Kostadinov Tobias Ketterer vor der Brust. Gewohnt stark und agil begann er den Kampf und stellte erneut seine Bodenkampfstärke unter Beweis. Er drehte Ketterer in alle Richtungen, gewann per technischer Überlegenheit und bleibt in der Vorrunde unbesiegt (15:14).

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