Leichtathletik

Athleten der LG Offenburg sehr gut platziert

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d/v/g
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16. Juli 2019
Die Brüder Malik Skupin-Alfa (l.) und Milo Skupin-Alfa (r.) wurden in Walldorf für ihre badischen Rekorde im Jahr 2018 geehrt. Bei der Ehrung dabei waren Philipp Krämer, der Präsident des Badischen Leichtathletik-Verbands, der deutsche Cheftrainer Idriss Gonschinska und Jürgen Kessing, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Weitspringerin Malaika Mihambo und Langstrecklerin Fabienne Königstein (geborene Amrhein) von der MTG Mannheim.

Die Brüder Malik Skupin-Alfa (l.) und Milo Skupin-Alfa (r.) wurden in Walldorf für ihre badischen Rekorde im Jahr 2018 geehrt. Bei der Ehrung dabei waren Philipp Krämer, der Präsident des Badischen Leichtathletik-Verbands, der deutsche Cheftrainer Idriss Gonschinska und Jürgen Kessing, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Weitspringerin Malaika Mihambo und Langstrecklerin Fabienne Königstein (geborene Amrhein) von der MTG Mannheim. ©Privatfoto

Zwei erste, vier zweite und zwei dritte Plätze war die Ausbeute der LG Offenburg bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Leichtathleten (Aktive und U20) am Wochenende in Walldorf. Herausragend zudem: Judith Stadelbacher lief über 400 m Hürden DM-Norm, Ines Ruf verbesserte im Dreisprung den Vereinsrekord

Walldorf sah am Wochenende die Flugshow der Ines Ruf. Schon seit Wochen in blendender Form, steigerte die Athletin der LG Offenburg ihre Weitsprungbestleistung gleich drei Mal. 5,78 m, 5,88 m und noch einmal 5,88 m sorgten für die Silbermedaille. Vier Zentimeter fehlten ihr zum Sieg. 

Vereinsrekord

Am Sonntag startete Ines Ruf dann beim Dreisprung. Mit 11,62 m bei 0,6 m Gegenwind verbesserte sie den Vereinsrekord und erreichte Platz vier.

Leonie Hunker konnte die 4-kg-Kugel auf 13,20 m stoßen und die Bronzemedaille erringen. Nach ihren Fußbeschwerden kommt sie langsam wieder in Schwung.

Chemiestudent Christian Wangnick (Uni Heidelberg) kommt nur noch sporadisch zum Training. Mit seinen 51,49 m im Speerwurf der Männer konnte er immerhin noch Platz sechs erreichen.

Für die vier Athleten um Trainerin Anastasia Vogel sollten es sehr erfolgreiche Meisterschaften werden. Der erst 16-jährige Elija Calließ behauptete sich über die 400 m gegen die zwei Jahre ältere Konkurrenz und lief in starken 51,50 Sekunden auf den Bronzerang. Für Dreispringer Jan Knosp waren es die ersten baden-württembergischen Meisterschaften. Bei seiner Premiere sprang er auf Anhieb persönliche Bestleistung (11,53 m) und erreichte einen guten vierten Platz. 

Starke Sprinter

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U20-Sprinter Felix Frühn kann auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Er wurde am Samstag über die 100 m in 10,81 Sekunden baden-württembergischer Meister. Direkt im Anschluss fuhr er zu seinem Abiball nach Gengenbach. Trotz langer Nacht konnte er sich am Sonntag über die 200 m in 22,12 Sekunden die Silbermedaille erkämpfen. Auch die 18-jährige Nele Neumann erwischte zwei starke Tage. Sie gewann im Weitsprung mit Saisonbestleistung von 5,54 m Silber. Über 200 Meter zeigte sie ein gutes Rennen und wurde in 25,89 Sekunden Fünfte. 

Die Sprintgruppe der LG Offenburg war bei den Meisterschaften durch drei Athleten vertreten. Hannah Sommer startete in der weiblichen U20 am ersten Tag über 400 m Hürden. Sie belegte in 69,01 Sekunden den siebten Platz. Am zweiten Tag konnte sie über 200 m krankheitsbedingt leider nicht mehr antreten.

Bei der männlichen U20 stellte sich Florian Schnurr in die Startblöcke. Über 100 m reichten ihm 11,48 Sekunden nicht für das Finale. Über die 200-m-Strecke lief er nach 23,26 Sekunden über die Ziellinie, was Platz neun bedeutete. Beide Zeiten lagen im Bereich seiner Bestleistungen.

Der erfolgreichste Athlet der Sprintgruppe war einmal mehr Simon Bitterberg. Über 100 m gewann er in 10,90 Sekunden die Goldmedaille. Über die 200 m ließ er am zweiten Tag eine Silbermedaille in 21,93 Sekunden folgen.

Ehrung für Brüder

Milo Skupin-Alfa und Malik Skupin-Alfa waren ebenfalls bei der Meisterschaft zugegen, hatten jedoch ihren Auftritt auf einem Nebenschauplatz. Sie wurden für ihre badischen Rekorde geehrt, die sie im Jahr 2018 aufgestellt hatten. Milo hatte den alten Rekord in der U20 über die 200-m-Sprintstrecke in 20,80 Sekunden unterboten, sein Bruder Malik war in 2:05,02 Minuten über die 800-m- Strecke bei der M14 erfolgreich gewesen.

 

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