Rheinau - Linx

Aufsteiger wollen die ersten Punkte sammeln

Autor: 
Ariane Haase
Lesezeit 5 Minuten
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25. August 2017

Der Spielertainer des SV Linx II, Stefan Wendling, setzt nach der 0:1-Niederlage gegen Freistett am Sonntag auf Wiedergutmachung. ©Ulrich Marx

Nach dem 2. Spieltag sind in der Fußball-Kreisliga A, Nord, nur noch die Neulinge SC Sand und Ottenheim ohne Punkt. Bereits am heutigen Freitag um 19 Uhr gastiert Spitzenreiter SV Oberschopfheim in Windschläg. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Tiergarten-Haslach die Reserve des SV Stadelhofen. Den Sonntag eröffnen SV Freistett II gegen Zell-Weierbach bereits um 11 Uhr. Alle anderen Begegnungen werden am Sonntag um 17 Uhr angepfiffen. 
 

Freistett II – Zell-W.
In Freistett treffen zwei Gewinner vom letzten Wochenende aufeinander. Trainer Sven Reichmann von den Platzherren: »Kompliment an mein Team für den unerwarteten, aber nicht unverdienten 1:0-Sieg in Linx. Mit Zell-Weierbach geht es nun gegen das nächste Spitzenteam. Dabei gilt es vor allem auf die starken Gäste-Offensive um Torjäger Falk zu achten. Nur wenn wir über 90 Minuten mit vollem Einsatz und hoch konzentriert auftreten, werden wir als Team etwas Zählbares erreichen und auch nur dann, wenn wir vor dem Tor kaltschnäuziger agieren. Leider ist unser Kapitän Patrick Berger im Urlaub.«
Tiergarten – Stadelh. II 
Eine 0:4-Niederlage kassierte Tiergarten in Renchen. Ein enttäuschter Trainer Ulrich Huber: 2Aufgrund der zweiten Halbzeit mussten wir die Heimreise ohne Punkt antreten. Innerhalb sechs Minuten war die Partie gelaufen. Zu wenig Aggressivität in den Zweikämpfen und eine hohe Fehlpassquote waren die Schlüssel für die Niederlage. Gegen den SV Stadelhofen II bedarf es einer Leistungssteigerung aller Akteure.« Einen packender Fight mit hohem Tempo von beiden Teams sah der Stadelhofener Trainer beim 1:0-Heimsieg gegen Wagshurst. Christian Wolf: »Die Gäste haben uns alles abverlangt und nach vielen Anläufen gelang uns erstmals ein Sieg gegen Wagshurst. Ich habe mich über eine starke Leistung gefreut, speziell von unseren ganz jungen Spielern. Nun geht es zum Derby nach Tiergarten wo auch einige Stadelhofener Eigengewächse aktiv sind. Wir möchten ungeschlagen zu bleiben.«
Ödsbach – Sand
Beim 0:3 gegen Zell-Weierbach hat Torjäger Andreas Falk den SV Ödsbach im Alleingang geschlagen. SVÖ-Spielertrainer Patrick Braun: »Falk hat den Unterschied ausgemacht. Er hat drei seiner vier Chancen genutzt, während wir unsere Möglichkeiten nicht verwerten konnten. Wir werden unter der Woche weiter intensiv arbeiten und gegen Sand alles versuchen, damit wir die Punkte behalten.« Zwei knappe Niederlagen gegen die letztjährigen Spitzenmannschaften Windschläg (3:4) und in Auenheim (1:2) zeigen, dass Aufsteiger SC Sand in seiner neuen Umgebung durchaus mithalten kann. In Ödsbach sitzt Trainer Viktor Stürz, der zuletzt im Urlaub war, wieder auf der Bank. Er ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft am Sonntag punktet. 
Wagshurst – Linx II
Nicht auf dem Zettel hatten die Linxer das 0:1 gegen Freistett II. SVL-Pressechef Dieter Heidt: »Die Heimniederlage hat gezeigt, dass eine gute Abwehr alleine nicht zum Sieg reicht. Chancen waren vorhanden. Aber im Angriff, wo die jungen Spieler den Ton angeben, ist man noch nicht ganz in der Spur.« Jetzt geht es zum FV Wagshurst und da haben die Linxer keine guten Erinnerungen, denn in der letzten Saison holte man sich eine 0:4-Packung ab. »Verlieren verboten!«, so die Vorgabe von Spielertrainer Stefan Wendling, der auf den gesperrten Kapitän Yves Braun verzichten muss. Wer bei Linx vom A-Kader dabei ist, entscheidet sich erst am Spieltag. 
Legelshurst – Renchen
In Legelshurst erwartet man ein intensives Spiel. TuS-Trainer Dietmar Baas: »Wir müssen uns auf einen motivierten Gegner einstellen. Wenn wir es schaffen im Mittelfeld die Räume eng zu halten und die Pässe auf die starken Offensivkräfte verhindern, wäre dies die halbe Miete. Zudem müssen wir bei eigenem Ballbesitz mit mehr Ruhe agieren und Überzahl in Ballnähe schaffen. Wenn uns dies gelingt, könnte ein Heimsieg drin sein.« 4:0 gewann Renchen gegen Tiergarten. Gäste-Vorsitzender Gerhard Schrempp: »Der Sieg war wichtig. Wir konnten auf allen Positionen das umsetzen was wir uns vorgenommen hatten. In Legelshurst wird es nicht einfach. Urlauber und Verletzte werden uns nochmals stark beeinflussen. Wenn wir die gleiche Leistung wie zuletzt  abrufen können, dann sollte auch in Legelshurst ein Punkt oder gr ein Sieg möglich sein. Wir hoffen, dass wir diese Mal auf dem Rasenplatz spielen.«
Ottenh. – Appenweier
Für Appenweier wäre anstatt des 3:3 gegen Legelshurst auch ein Dreier nicht unverdient gewesen. Vor allem die Leistung der zweiten Halbzeit macht aber Hoffnung, dass es mit dem ersten Sieg schon beim Mitaufsteiger in Ottenheim klappt. Trainer Michael Berger warnt aber davor, den Gegner an dessen jüngsten Ergebnissen zu messen: »Wir haben uns gegen Legelshurst für eine gute Leistung leider nicht mit einem Dreier belohnt. In Ottenheim müssen wir defensiv von Beginn wachsamer sein als zuletzt und vor allem vorne unsere Chancen nutzen.« 
Auenheim – Elgersweier
Das 0:4 in Oberschopfheim hat man in Auenheim abgehakt. Spielausschuss-Vorsitzender  Roman Adler: »Wir müssen uns eingestehen, dass der Gegner mindestens eine Klasse besser war. Oberschopfheim ist für mich klarer Meisterfavorit. Jetzt empfangen wir den VfR Elgersweier gegen den wir uns in der Vergangenheit auch heiß umkämpfte Spiele lieferten. Wir sind moralisch und physisch gut drauf und werden natürlich alles versuchen den nächsten Heimsieg zu landen. Ich bin gespannt und hoffe auf eine tolle Begegnung.«

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