Faustball

Birthe Lilienthal: Minimalziel in Premierensaison erreicht

Autor: 
Heiko Rudolf
Lesezeit 3 Minuten
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21. Februar 2017
Nicht unzufrieden mit ihrer Mannschaft: FBC-Trainerin Birthe Lilienthal (2. v. r.).

Nicht unzufrieden mit ihrer Mannschaft: FBC-Trainerin Birthe Lilienthal (2. v. r.). ©Stephan Hund

Als Birthe Lilienthal im Oktober des vergangenen Jahres das Traineramt beim FBC Offenburg übernahm, wusste sie, auf was sie sich einlässt. »Diese Saison wird kein Spaziergang, der Klassenerhalt hat oberste Priorität«, war sich die 29-jährige Ingenieurin bereits vor dem ersten Spiel der angespannten Personalsituation im Rumpfkader des Faustball-Bundesligisten aus der Ortenau bewusst.

Gut drei Monate und 14 Spiele später wurde das Minimalziel trotz der abschließenden 4:5-Niederlage im Heimspiel gegen den TV Vaihingen/Enz am Samstag erreicht. Entsprechend zufrieden fällt die Bilanz der ehemaligen Jugend-Welt- und Europameisterin nach ihrer Premierensaison aus: »Unter den gegebenen Bedingungen wurden meine Erwartungen erfüllt, auch wenn ich mir sportlich insgeheim ein etwas besseres Endergebnis gewünscht hätte.«

Dünner Kader als Problem

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In einer »unglaublich engen Liga« hat der FBC am Ende Platz sechs belegt. »Hätten wir den Entscheidungssatz am Samstag gewonnen, wären wir Vierter geworden«, macht Lilienthal nach einer alles andere als optimalen Saison deutlich. Denn nach einer kurzen Vorbereitungsphase von lediglich drei Wochen starteten die Ortenauer nach den Abgängen von Tobias Braun (Trainer FBC IV/A-Jugend) und Paul Wieshammer (Au-pair USA) im Herbst mit lediglich sechs Spielern in die Saison. Im Januar brach dann Thomas Häusler zu seiner zweiten Weltreise auf, und sein Bruder Christian, einziger Ersatzmann im FBC-Kader, riss sich beim Skifahren das Kreuzband. Aufgrund der Geburt seines Kindes verpasste Michael Haas noch ein Spiel, und Matthias Lilienthal fehlte am Samstag mit einer Stauchung des Handgelenks.

»Wir sind teilweise zu fünft zu Auswärtsspielen gefahren, wenn weder Tobias Braun noch Benedikt Huber oder die Routiniers Bernd Konprecht und Ralph Herp aushelfen konnten«, war Birthe Lilienthal immer wieder zum Improvisieren gezwungen. »Die Situation ist, wie sie ist – das war mir bekannt. Auch deshalb überwiegt die Erleichterung über den Klassenerhalt.«

Neuzugang für Feldsaison

Vor dem Start in die Feldsaison Anfang Mai gibt es Aussicht auf leichte Besserung. Zwar werden die Häusler-Brüder noch nicht wieder im Kader stehen, doch mit Marius Riffel (TV Karlsdorf), der in Kehl studiert, wird der Kader zumindest wieder auf sechs Mann anwachsen. »Dann sind wir zwar immer noch dünn besetzt, aber er kann uns in der Defensive weiterhelfen«, ist Birthe Lilienthal froh über den Neuzugang. Denn bei allen Widrigkeiten bekräftigt die FBC-Trainerin: »Die Arbeit mit den Jungs macht einfach Spaß.«

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