Mountainbike

Clarissa Mai als „Heldin der Dolomiten“

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23. Juni 2022
Mountainbikerin Clarissa Mai vom SC Hausach lieferte beim „Dolomiti Hero“ eine starke Leistung ab.

Mountainbikerin Clarissa Mai vom SC Hausach lieferte beim „Dolomiti Hero“ eine starke Leistung ab. ©Sportfotograf

Die Steinacherin vom SC Hausach fährt beim härtesten Mountainbike-Radmarathon der Welt in die Top-Ten sowie auf der Straße nun für das „oneworldteam women“.

Mehr als 3000 Teilnehmer aus 40 Nationen standen beim „Dolomiti Hero“, dem härtesten Mountainbike-Marathon der Welt, an der Startlinie in Wolkenstein (Grödnertal) in Südtirol. Clarissa Mai (SC Hausach/Team Tekfor Schmidt BikeShop) konnte auf der 60 Kilometer langen und mit 3200 Höhenmetern gespickten legendären Radrennstrecke im Unesco-Welterbe Dolomiten mit der Weltelite mithalten und fuhr als Siebte in die Top-Ten.

Versammelte Weltelite

Die Weltelite gab sich beim „Dolomiti-Hero“ ein Stelldichein. Neben Adelheid Morath, der mehrmaligen Deutschen Meisterin und Olympiateilnehmerin, der im UCI-Ranking führenden Costanza Fasolis (Italien), der Südafrika-Meisterin Amy Wakefield, der Neuseeland-Meisterin Samara Sheppard, der Polin Michalina Ziolkowska und vielen mehr stand das Steinacher MTB-Ass Clarissa Mai an der Startlinie in Wolkenstein auf 1563 Metern Höhe.

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Schon vom Start weg konnte sich die 25-jährige Kinzigtälerin in den Top Ten platzieren. Der erste Anstieg führte auf das 2298 Meter hohe Grödner Joch. „Obwohl ich in den letzten beiden Monaten nicht mein gewohntes Trainingspensum absolvieren konnte, da ich Ende Mai meine Masterthesis abgeben musste, lief es recht gut“, so Mai. Im Anstieg zum Grödner Joch und der folgenden Abfahrt nach Corvana (1568 m) hatte die Steinacherin noch Tuchfühlung zu den Top Five. Als die „Heldinnen der Dolomiten“ den Anstieg auf den Compopongo Pass (1875 m) und den folgenden steilen Anstieg auf das 2239 Meter hohe Pordoijoch in Angriff nahmen, verlor Mai jedoch den Anschluss. „Nun merkte ich, dass ich etwas Trainingsrückstand habe. Die Straßenrennen haben mir zwar auch für das Bike viel gebracht, doch die steilen Anstiege in den Dolomiten sind nochmal eine andere Hausnummer. Bei meinem ersten MTB-Rennen in dieser Saison fehlte mir dann die Tempohärte, um am Schluss der Konkurrenz Paroli bieten zu können“, analysierte die Steinacherin ihr Rennen.

In der Abfahrt nach Canazei/Campitello (1450 m), dem letzten Anstieg auf den Duran Pass (2280 m) und der Zielabfahrt nach Wolkenstein musste sie Amy Wakefield ziehen lassen. „Michalina Ziolkowsaka konnte ich jedoch noch auf Distanz halten und fuhr als Siebte in Wolkenstein über die Ziel­linie“, freute sich die Masterantin der Uni Innsbruck über ihr starkes Ergebnis.

Zweiter Grund zur Freude

Wegen ihrer starken Leistungen bei Straßenrennen in dieser Saison wurde das „oneworldteam women“ auf das Ortenauer Radass aufmerksam. „Der sportliche Leiter Ralf Stambula fragte mich, ob ich künftig für das Elite-Damen-Radteam fahren und das Team bei Rundfahrten und Meisterschaften unterstützen würde.“

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