Mountainbike

Clarissa Mai mischt in Welt-Elite mit

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09. August 2022
Erschöpft, aber glücklich nach dem „Ischgl Iron Bike“: Clarissa Mai (von links), Alisa Stephan, Marian Singler und Martin Zehnle vom SC Hausach.

Erschöpft, aber glücklich nach dem „Ischgl Iron Bike“: Clarissa Mai (von links), Alisa Stephan, Marian Singler und Martin Zehnle vom SC Hausach. ©Lukas End

"Hart, härter, Ischgl Iron Bike" – die Steinacherin landet erneut in den Top-Ten der Besten. SC Hausach zudem mit ebenfalls erfolgreichen Alisa Stephan, Marian Singler und Martin Zehnle vertreten.

„Hart, härter, Ischgl Iron Bike“: So lautete das Motto in Österreichs berühmten Skiort. Das legendäre Kultrennen zählt mit seinen vier Etappen zu den härtesten und anspruchsvollsten Mountainbike-Rennen Europas und trennt die Spreu vom Weizen. Die Weltelite sammelte im Rahmen des viergeteilten „Ischgl Stage Race“ auch UCI-Punkte. Gestartet wurde mit der „Alpenhaus Trophy“ auf die 2320 Meter hoch gelegenen Idalp. Weiter ging es mit dem Einzelzeitfahren und dem spektakulären Short-Track, ehe am Schluss das Highlight, der „Ischgl Iron Bike Marathon“ (58,3 Kilometer mit 2580 Höhenmetern) auf die mehr als 1000 Teilnehmer aus über 40 Nationen wartete. Clarissa Mai (SC Hausach/Team Tekfor Schmidt BikeShop) fuhr bei allen vier Etappen in die Top-Ten und belegte im Gesamtergebnis Platz 8. Ihre Teamkameraden Alisa Stephan, Martin Zehnle und Marian Singler schlugen sich achtbar.

Spannende Nacht-Etappe

Die erste Etappe musste als Nachtrennen absolviert werden. Bei der Alpenhaus Trophy ging es auf der mit Flutlicht ausgeleuchteten Strecke über 7,27 km und 980 Hm vom Ortszentrum Ischgl auf die Idalp (2302 m). Clarissa Mai fand erst schwer ins Rennen. „Auf den letzten Kilometern kam ich aber immer besser in Fahrt und konnte mich bis auf Platz 6 nach vorne kämpfen“, strahlte die Kinzigtälerin über den gelungenen Auftakt. Alisa Stephan schrammte als Zwölfte knapp an den Top-Ten vorbei. Martin Zehnle und Marian Singler erreichten auf den Rängen 43 und 59 das Ziel.

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Beim Einzelzeitfahren gegen die Konkurrenz und die Uhr über den 7,34 km langen und mit 249 Hm gespickten Rundkurs büßten die SCH-Fahrer einige Sekunden ein. Clarissa Mai fuhr als Zehnte gerade noch in die Top-Ten, während Alisa Stephan auf Rang 14 ins Ziel kam. In der Elite-Klasse der Männer belegten Martin Zehnle und Marina Singler die Plätze 49 und 52.

Heiße Kopf-an-Kopf-Duelle

Beim „Short Track Race“ gab es über die sieben Runden bei den Damen und acht Runden bei den Herren auf dem 1,34 km langen Rundkurs heiße Kopf-an-Kopf-Duelle. Clarissa Mai konnte hier ihre Cross-Country-Technik ausspielen. „Im direkten Duell Frau gegen Frau kam ich immer besser in Tritt und konnte mich in der Schlussrunde von meinen Verfolgerinnen absetzen. Nach einer famosen Schlussrunde fuhr ich als Vierte ins Ziel und schrammte nur um drei Sekunden an Platz 3 vorbei“, freute sich die Masterantin der Uni Innsbruck über ihr starkes Ergebnis. Alisa Stephan finishte auf Platz 15, Martin Zehnle auf 40 und Marian Singler auf 54.

Der abschließende Marathon führte die Damen über 58,3 km von Ischgl über die Idalp (2320 m), den Salaaser Kopf (2742 m), und den Speicherteich (2549 m) zurück nach Ischgl, während die Herren auf ihren 73 km noch einen Umweg über Samnaun (1752 m) und die Alp Trida (2281 m) einlegen mussten. „Beim extremen Anstieg auf den Salaaser Kopf, eigentlich eine meiner Stärken, merkte ich, dass mir aufgrund meines Masterstudiums und meiner Coronainfektion Trainingsumfänge fehlen. Ich fiel zunächst zurück und konnte mich erst auf den letzten zehn Kilometern wieder nach vorne kämpfen“, so Mai, die als Achte aber noch einige Weltcup-Punkte erkämpfte und namhafte Konkurrentinnen aus Norwegen, Polen, Österreich und Belgien distanzierte. Alisa Stephan musste ihren Kampf nach UCI-Punkten nach bereits 25 km wegen eines technischen Defekts beenden. Martin Zehnle (40.) und Marian Singler (50.) komplettierten das gute Ergebnis des SCH-Quartetts.

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