Leichtathletik

Claudia Falk: In 5:14 Stunden auf die Scheidegg

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be
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13. September 2018
Geschafft: Claudia Falk von der LG Brandenkopf war nach 5:14 Stunden im Ziel auf der Kleinen Scheidegg.

Geschafft: Claudia Falk von der LG Brandenkopf war nach 5:14 Stunden im Ziel auf der Kleinen Scheidegg. ©Verein

Die LG Brandenkopf kann auf ein erfolgreiches Berglauf-Wochen-ende zurückblicken. Beim 26. Jungfrau-Marathon in Interlaken erreichte Claudia Falk einen starken vierten Platz in ihrer Altersklasse. Unterdessen sicherte sich Franziska Schmieder den Sieg beim 13. Belchen-Berglauf, Bruno Schumi wurde Gesamtzweiter.

Am letzten Samstag fand in Interlaken in der Schweiz der 26. Jungfrau-Marathon statt. Auf der 42,195 km langen Strecke galt es 1829 Meter bergauf und 305 Meter bergab zu bewältigen. Mit ihrem zweiten Start bei einem alpinen Gebirgsmarathon erfüllte sich Claudia Falk einen lang gehegten Wunsch. Zusammen mit mehr  als 4000 Läuferinnen und Läufern wartete sie morgens um 8.30 Uhr in Interlaken vor dem Hotel Viktoria auf den Startschuss. Nach 5:14 Stunden erreichte sie bei Bilderbuch-Wetter das Ziel auf der Kleinen Scheidegg, am Fuße des berühmten Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau.

Erschöpft, aber überglücklich

Dies bedeutete für Falk einen tollen vierten Platz in ihrer Altersklasse. Erschöpft, aber überglücklich schilderte das Berglauf-Ass der LG Brandenkopf ihre Eindrücke: »Ausschlaggebend für die Attraktivität ist die einmalige Landschaft, sind die vielen Zuschauer, die beim Start und vor allem in Lauterbrunnen und Wengen sowie im Zielbereich für eine unbeschreibliche Stimmung sorgen.« Einmalig und abwechslungsreich ist der Streckenverlauf. Nach dem Start im 566 Meter hoch gelegenen Interlaken folgt eine Ortsrunde, bevor es über Bönigen am Brienzer See, Wilderswil nach Lauterbrunnen geht. In der Nähe der Staubbachfälle ist die Halbmarathon-Distanz erreicht. Bis dort sind erst rund 200 Höhenmeter bewältigt und hier beginnt der eigentliche Gebirgsmarathon. Höhepunkt der Strecke ist die Eiger-Moräne bei Kilometer 40. Am Ende der Eiger-Moräne werden die Läuferinnen und Läufer traditionell von einem Dudelsackpfeifer empfangen.

824 Meter Höhendifferenz

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Unterdessen wurde am Samstag mit dem 13. Belchen-Berglauf die sechste und letzte Wertung des diesjährigen Schwarzwald-Berglauf-Pokals durchgeführt. Pünktlich um 14.30 Uhr erfolgte der Start für die gut 200 Läufer bei der Kirche im Zentrum in Schönau. Die Strecke führte über die Distanz von 11,4 Kilometer mit einer Höhendifferenz von 824 Metern auf die mit 1414 Meter vierthöchste Erhebung im Schwarzwald. Wie schon in den Vorjahren war der Lauf ein lohnendes Ziel für das Team der LG Brandenkopf. 

Franziska Schmieder wurde nach 1:05,38 Stunden Gesamtsiegerin, Bruno Schumi nach 51:22 Minuten Gesamtzweiter. Auch in den Altersklassenwertungen konnte das Team mit den roten Trikots kräftig abräumen: Jeweils Platz eins belegten Jachin Kunz (58:43) sowie Werner Schwörer (1:07,12), Miriam Köhler (1:18,34) wurde Zweite. 

Weitere Ergebnisse vom Belchen-Berglauf: 11. Lothar Killig 1:09,39 Stunden; 13. Christian Berghof 1:12,19; 13. Arno Kempf 1:13,05; 10. Anne Lise Tschiggfrei 1:26,34; 4. Nathalie Biasolo 1:27,34.

Mit diesen Ergebnissen konnten in der Teamwertung die Herren Platz drei und die Damen den ersten Platz belegen.
Die Serie 2019 wird am 16. April mit dem TrailRun21 in Zell am Harmersbach gestartet.

Ergebnisse der LG Brandenkopf vom Kinzigtal-Lauf in Haslach: 3. Ann-Cathrin Uhl 44:08 Minuten; 5. Adrian Uhl 44:09; 13. Stefan Kienzle 44:48; 4. Corina Leible 51:19; 6. Helga Roth 51:40; 19. Michael Jung 52:56; 5. Diana Jung 53:28. 

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