Lokalsport

Dieter Wendling neuer Trainer des SV Linx

Autor: 
Fritz Bierer
Lesezeit 3 Minuten
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15. Dezember 2007
Fußball-Oberligist SV Linx hat schneller als erwartet einen neuen Trainer gefunden. Gestern präsentierte der Aufsteiger Dieter Wendling als Nachfolger von Jacky Hartstreisel, von dem man sich am Montag getrennt hatte. Von Fritz Bierer Linx. »Vor einem Jahr habe ich nicht einmal im Traum daran gedacht eine Frauenmannschaft zu trainieren. Im Fußball ist vieles möglich.« Als Dieter Wendling diese Antwort am Dienstag im Interview mit der Mittelbadischen Presse auf die Frage gab, ob er auch in der kommenden Saison noch Frauen-Trainer in Sand sein wird, oder ihm schon Angebote von Vereinen aus Männerligen vorliegen würden, da war »fast schon klar« (0-Ton Wendling), dass er die »Fußball-Nummer 1« der Ortenau übernehmen wird. »Die Ereignisse haben sich überschlagen«, lachte Wendling gestern am Telefon. Bereits im Herbst habe ihn SVL-Manager Heinz Enderle angesprochen, ob er sich vorstellen könnte, Trainer beim SV Linx zu werden. »Allerdings war dies erst für die nächste Saison geplant. Und wir wollten uns jetzt im Winter nochmals darüber unterhalten. Das wäre eine feine Sache gewesen mit rund sechs Monaten Vorlaufzeit. Aber jetzt ging’s ratz-fatz. Denn ich konnte auch nicht erwarten, dass der SV Linx sechs Monate lang einen Interimstrainer arbeiten lässt und auf mich wartet«, begründete Wendling seine schnelle Zusage. Dass der frühere Amateurliga- (unter anderem OFV, FV Kehl, SV Oberkirch) und Profi-Fußballer (eine Saison in Finnland) einen guten Namen als Trainer hat, das ist bekannt. Vor zwei Jahren wurde ihm der Posten beim SC Bahlingen in dessen Oberligazeiten angeboten. »Ich habe mit Rücksicht auf den SV Stadelhofen verzichtet«. Beim SV Stadelhofen baute er eine neue Mannschaft mit vielen jungen Spielern auf und führte diese in die Verbandsliga. Und im Sommer feierte der 52-Jährige seine Premiere als Frauen-Trainer beim Zweitligisten SC Sand. Auch hier hatte er Erfolg, änderte das Spielsystem und die Sanderinnen überwintern auf Rang drei. »Ich hatte schon ein ungutes Gefühl, als ich der Sander Führungs-Crew mitteilte, dass ich den SV Linx übernehmen werde. Deshalb habe ich mich auch intensiv um einen Nachfolger bemüht. Ich will natürlich, dass die gut versorgt sind. Es gibt Kontakte zu einem A-Schein-Inhaber, der ins Trainergeschäft einsteigen will«, verlässt der gebürtige Sander, der im Willstätter Ortsteil wohnhaft ist und dort den Europa-Campingplatz betreibt, den SC mit einem weinenden Auge. Doch aus den Augen verlieren wird er »seine« Sander Mädels nicht. Denn Wendlings künftige sportliche Arbeitsstelle »Hans-Weber-Stadion« ist nur zehn Kilometer von seinem Wohnhaus entfernt. »Ich hoffe natürlich, dass ich in Sand – mein Vater war Gründungsmitglied des Sportclubs – jetzt nicht der Buhmann bin«, hofft der künftige Oberliga-Coach. »Jedenfalls bin ich dem Sander Vorstandsteam sehr dankbar, dass man Verständnis für meine Entscheidung gezeigt hat.« Ab 1. Januar 2008 beginnt nun die Arbeit für Wendling beim SV Linx. Es werden einige stressige Wochen auf den Familienvater (seine Zwillinge Stefan und Thomas spielen beim FV Kehl) zukommen: »Ich muss schnell einen Vorbereitungsplan ausarbeiten«. Und weil die Oberliga für Wendling »Neuland« ist, kann er auf Spielbeobachtungen nicht verzichten. »Normalerweise wird jeder Gegner zweimal beobachtet – in einem Heim- und einem Auswärtsspiel. Ob das jetzt auf die Schnelle immer realisierbar ist, das weiß ich nicht, aber ich will da schon ein Scouting-System einführen«, kündigte er gestern an.
Fußball-Oberligist SV Linx hat schneller als erwartet einen neuen Trainer gefunden. Gestern präsentierte der Aufsteiger Dieter Wendling als Nachfolger von Jacky Hartstreisel, von dem man sich am Montag getrennt hatte. Von Fritz Bierer Linx. »Vor einem Jahr habe ich nicht einmal im Traum daran gedacht eine Frauenmannschaft zu trainieren. Im Fußball ist vieles möglich.« Als Dieter Wendling diese Antwort am Dienstag im Interview mit der Mittelbadischen Presse auf die Frage gab, ob er auch in der kommenden Saison noch Frauen-Trainer in Sand sein wird, oder ihm schon Angebote von Vereinen aus Männerligen vorliegen würden, da war »fast schon klar« (0-Ton Wendling), dass er die »Fußball-Nummer 1« der Ortenau übernehmen wird. »Die Ereignisse haben sich überschlagen«, lachte Wendling gestern am Telefon. Bereits im Herbst habe ihn SVL-Manager Heinz Enderle angesprochen, ob er sich vorstellen könnte, Trainer beim SV Linx zu werden. »Allerdings war dies erst für die nächste Saison geplant. Und wir wollten uns jetzt im Winter nochmals darüber unterhalten. Das wäre eine feine Sache gewesen mit rund sechs Monaten Vorlaufzeit. Aber jetzt ging’s ratz-fatz. Denn ich konnte auch nicht erwarten, dass der SV Linx sechs Monate lang einen Interimstrainer arbeiten lässt und auf mich wartet«, begründete Wendling seine schnelle Zusage. Dass der frühere Amateurliga- (unter anderem OFV, FV Kehl, SV Oberkirch) und Profi-Fußballer (eine Saison in Finnland) einen guten Namen als Trainer hat, das ist bekannt. Vor zwei Jahren wurde ihm der Posten beim SC Bahlingen in dessen Oberligazeiten angeboten. »Ich habe mit Rücksicht auf den SV Stadelhofen verzichtet«. Beim SV Stadelhofen baute er eine neue Mannschaft mit vielen jungen Spielern auf und führte diese in die Verbandsliga. Und im Sommer feierte der 52-Jährige seine Premiere als Frauen-Trainer beim Zweitligisten SC Sand. Auch hier hatte er Erfolg, änderte das Spielsystem und die Sanderinnen überwintern auf Rang drei. »Ich hatte schon ein ungutes Gefühl, als ich der Sander Führungs-Crew mitteilte, dass ich den SV Linx übernehmen werde. Deshalb habe ich mich auch intensiv um einen Nachfolger bemüht. Ich will natürlich, dass die gut versorgt sind. Es gibt Kontakte zu einem A-Schein-Inhaber, der ins Trainergeschäft einsteigen will«, verlässt der gebürtige Sander, der im Willstätter Ortsteil wohnhaft ist und dort den Europa-Campingplatz betreibt, den SC mit einem weinenden Auge. Doch aus den Augen verlieren wird er »seine« Sander Mädels nicht. Denn Wendlings künftige sportliche Arbeitsstelle »Hans-Weber-Stadion« ist nur zehn Kilometer von seinem Wohnhaus entfernt. »Ich hoffe natürlich, dass ich in Sand – mein Vater war Gründungsmitglied des Sportclubs – jetzt nicht der Buhmann bin«, hofft der künftige Oberliga-Coach. »Jedenfalls bin ich dem Sander Vorstandsteam sehr dankbar, dass man Verständnis für meine Entscheidung gezeigt hat.« Ab 1. Januar 2008 beginnt nun die Arbeit für Wendling beim SV Linx. Es werden einige stressige Wochen auf den Familienvater (seine Zwillinge Stefan und Thomas spielen beim FV Kehl) zukommen: »Ich muss schnell einen Vorbereitungsplan ausarbeiten«. Und weil die Oberliga für Wendling »Neuland« ist, kann er auf Spielbeobachtungen nicht verzichten. »Normalerweise wird jeder Gegner zweimal beobachtet – in einem Heim- und einem Auswärtsspiel. Ob das jetzt auf die Schnelle immer realisierbar ist, das weiß ich nicht, aber ich will da schon ein Scouting-System einführen«, kündigte er gestern an.

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