Tischtennis-Badenliga

DJK Offenburg unterliegt im Kellerduell

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tik
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11. Februar 2019
Mannschaftsführer Tim Karcher blieb beim 5:9 der DJK Offenburg in Ottenau ohne Punktgewinn.

Mannschaftsführer Tim Karcher blieb beim 5:9 der DJK Offenburg in Ottenau ohne Punktgewinn. ©Ulrich Marx

Die erste Herrenmannschaft der DJK Offenburg unterlag am Samstagabend in der Tischtennis-Badenliga auswärts der SpVgg. Ottenau mit 5:9. Die Ambitionen im Lager der DJK waren im Verlauf der Woche groß, da man mit Winterneuzugang Maksym Bachurin aus der Ukraine eine echte Verstärkung hinzubekommen hat. In der Vorrunde hatte man in eigener Halle klar gegen Ottenau verloren, was dieses Mal auch in Anbetracht der Tabellensituation anders sein sollte. Die Offenburger rangierten vor der Partie einen Rang über dem Relegationsplatz, den die SpVgg belegte. Abstiegskampf war also angesagt in Ottenau.
 

Ein herber Rückschlag war die krankheitsbedingte Absage von Jonathan Nunez Ramirez. Für ihn sprang Pascal Käshammer ein, der nach überstandener Lungenentzündung und einer langwierigen Rückenverletzung prinzipiell noch nicht einsatzbereit war. Dass Käshammer trotzdem enorm wichtig für die Mannschaft sein kann, zeigte sich bereits in den Doppeln. An der Seite von Youngster Samuel Schürlein siegte Käshammer mit einem guten taktischen Konzept gegen die Ottenauer Spitzenpaarung Yadav/Mai. Das neu formierte DJK-Spitzendoppel Danzeisen/Bachurin setzte sich klar durch, sodass gleich zu Beginn der Begegnung im Team der Ortenauer Zuversicht aufkam. Den perfekten Start gab es nicht, da Karcher/Huber trotz 2:1-Satzführung nicht gewinnen konnten. 

Schürlein macht Hoffnung

In den Einzeln dominierten dann die Hausherren. Zählbares für die DJK sprang lediglich durch den Sieg von Bachurin gegen Mai und die zwei starken Auftritte von Samuel Schürlein heraus. Die 14-jährige Nachwuchshoffnung setzte sich sowohl gegen den unangenehmen Materialspieler Schweikert als auch gegen Biedermann durch. Enttäuschend verliefen die Einzel im hinteren Paarkreuz. Nachdem Mannschaftsführer Tim Karcher und Patric Huber bereits im Doppel nicht mit dem nötigen Glück gesegnet schienen, konnten sie auch in den Einzeln keine Akzente setzen. Während Niederlagen gegen den für das hintere Paarkreuz stark einzuschätzenden Kawka einkalkuliert waren, hätten gegen Ruf Siege herausspringen müssen, um in Ottenau Punkte mitnehmen zu können. Karcher unterlag im Entscheidungssatz, Huber führte mit 1:0, das Spiel zählte aber am Ende nicht mehr. 

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In zwei Wochen gegen Weil

Nach der Partie haderte man im Lager der DJK mit der Ausbeute aus den Spielen, die in den fünften Satz gingen. Nur einen von fünf Entscheidungssätzen konnte man für sich entscheiden. Am Ende kann man wohl aber trotzdem auf eine gute Mannschaftsleistung zurückblicken. Mit dieser Erkenntnis versucht das Team nun die nächste wichtige Aufgabe in zwei Wochen auswärts gegen den ESV Weil anzugehen. Dann hoffentlich in Komplettbesetzung.

SpVgg. Ottenau – DJK Offenburg 9:5 
Yadav/Mai – Schürlein/Käshammer 10:12, 11:7, 5:11, 11:7, 9:11; Biedermann/Schweikert – Bachurin/Danzeisen 8:11, 8:11, 7:11; Kawka/Ruf – Karcher/Huber 7:11, 11:8, 9:11, 11:5, 11:9; Yadav – Danzeisen 11:7, 10:12, 11:8, 11:9; Mai – Bachurin 5:11, 7:11, 6:11; Biedermann – Käshammer 13:11, 8:11, 7:11, 11:7, 11:8; Schweikert – Schürlein 11:6, 7:11, 4:11, 6:11; Kawka – Huber 16:14, 11:8, 11:5; Ruf – Karcher 13:11, 7:11, 11:9, 7:11, 11:8; Yadav – Bachurin 11:6, 11:4, 7:11, 11:7; Mai – Danzeisen 11:3, 3:11, 10:12, 11:8, 11:6; Biedermann – Schürlein 3:11, 10:12, 6:11; Schweikert – Käshammer 11:6, 14:12, 9:11, 12:10; Kawka – Karcher 11:7, 13:11, 11:4.

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