Handball-Landesliga

Dominanter Auftritt der HSG Hanauerland

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23. Oktober 2021
Marco Schlampp wird hier von Timo Kaminski (l.) und Lukas Ehmüller (r.) in die Zange genommen.

Marco Schlampp wird hier von Timo Kaminski (l.) und Lukas Ehmüller (r.) in die Zange genommen. ©Peter Heck

Die HSG Hanauerland wurde am Freitagabend in der Kehler KT-Arena ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte den SV Zunsweier souverän mit 34:25 (17:13).

Damit bleibt das Team von Trainer Frank Mild mit nun 10:2 Punkten Tabellenführer der Handball-Landesliga Gruppe Nord2 und geht nun in eine dreiwöchige Spielpause. Der SV Zunsweier steht mit 3:7 Zählern weiterhin auf dem fünften Platz.
Die HSG musste aus beruflichen Gründen auf Rückraum-Schütze Xavier Greyenbuhl verzichten. Doch dieser Ausfall machte sich nur selten bemerkbar. Nur ein einziges Mal – beim 0:1 durch Valentin Karcher nach 39 Sekunden – lag der Gast aus Zunsweier in Führung. Danach kontrollierten die Hanauerländer durchgehend das Geschehen. Einzig Karcher stämmte sich für den SVZ massiv gegen die Niederlage und traf in der 7. Minute mit seinem vierten von insgesamt zwölf Treffern zum 4:4. Das war das letzte Mal, dass die Gäste den Spielstand ausgeglichen gestalten konnten. Florian Baehr, Florian Fessler und Maurice Fauti brachten das Heimteam bis zur 12. Minute mit 7:4 in Front. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte die HSG alles im Griff. „Wir haben gerade in der Anfangsphase unsere Angriffe sehr geduldig ausgespielt“, zeigte sich HSG-Leiter Björn Vahlenkamp bei seiner Analyse zufrieden.

Elicker ausgeschaltet

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Zudem gelang es den Hanauerländern, den gefährlichen Simon Elicker auf der halblinken Position nichts ins Spiel kommen zu lassen. „Trotzdem haben wir einige ärgerliche Tore kassiert, sodass wir uns bis zur Halbzeit nicht so richtig absetzen konnten“, erklärte Vahlenkamp. Doch der Vorsprung blieb konstant über 10:7 (16.), 13:10 (23.) und 15:12 (26.) bis zum 17:13-Halbzeitstand.
„Es war uns zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass wir uns eigentlich nur selbst schlagen können“, berichtete Vahlenkamp von den Pauseneindrücken. Mit einem Zwischenspurt nach der Pause – unter anderem durch drei Tore von Jonas Dübon – schraubten die Hanauerländer ihren Vorsprung dann auf 22:16 (37.) Damit war die Entscheidung praktisch gefallen. Einige wichtige Paraden zeigte in dieser Phase auch Torhüter Quentin Munch, den die HSG während der laufenden Saison kurzfristig verpflichtet hatte.

Rückspiel am 21. November

Zunsweier resignierte zunehmend und machte es dem Favoriten leicht, sich weiter abzusetzen. Über 25:17 (41.) baute die HSG den Vorsprung beim 30:20 durch Marco Hofacker sogar auf zehn Tore aus (53.). „Vor allem unser Mittelblock mit Florian Baehr und Yannick Lienhart verteidigte konsequent und machte dem SVZ das Leben schwer“, so Vahlenkamp.
Für die Hanauerländer ist die Vorrunde damit bereits beendet und die Mannschaft von Trainer Frank Mild liegt klar auf Kurs Aufstiegsrunde. Weiter geht‘s am 21. November mit dem Rückspiel beim SV Zunsweier, der zuvor noch zweimal gegen Altenheim II antreten muss.

HSG Hanauerland – SV Zunsweier 34:25 (17:13)
Hanauerland: Sturm, Munch, Vahlenkamp; Fessler 6, Lienhart 5, Dübon 3, Fauti 3, Kauffmann 2, Schlampp 3, Udri, Hofacker 4, Mild 1, Baehr 7/2
Zunsweier: Schwaderer, Möschle; Knoll, Duregger 2, Heuberger 1, Elicker 4/1, Karcher 12/3, Oberle 2, Kaminski, Feißt 4, Ferber, Ehmüller, Meier

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