Zehn Treffer als Geburtstagsgeschenk für den SV Sasbach

Drittligist KSC gewinnt 10:0 vor 1400 Fans

Autor: 
Walter Lang
Lesezeit 3 Minuten
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07. September 2018

Ein Foto mit Erinnerungswert: Der Profikader des KSC und die Startformation des SV Sasbach (grünes Trikot) vor dem Anpfiff. ©Walter Lang

Zehn Treffer überreichte Fußball-Drittligist Karlsruher SC am Mittwochabend dem Bezirksliga-Team des 90-jährigen SV Sasbach beim 10:0-Erfolg zum Ge burtstag. 1400 Zuschauer sahen den standesgemäßen Sieg.

Steve Schroeter, seit Rundenbeginn Trainer des SV Sasbach, gab insgesamt 20 Spielern die Möglichkeit, gegen Fußballprofis anzutreten, und auch KSC-Trainer Alois Schwartz machte von den Wechselmöglichkeiten reichlich Gebrauch. Der ehemalige Erstligist leistete einen hervorragenden Beitrag zum 90jährigen Geburtstag des SV Sasbac. 
Unter den Zaungästen war auch Sasbachs Bürgermeister Gregor Bühler, der sich rechtzeitig genug einfand, um die drei Strophen der »Badener Lieds« mitzusingen. Dann  mischte er sich mit einem Fan-Schal um den Hals unter das »Fußballvolk« in der am dichtesten besiedelten »Westkurve«.  
Wie Bühler sahen die Zuschauer einen aufgeteilten KSC-Kader. Die etwas angeschlagenen Spieler, die sich am Spiel mit dem Ball nicht beteiligten, wurden zum Lauftraining auf den zweiten Rasenplatz geschickt. Assistenztrainer Florian Böckler leitete die Aufwärmphase, während Chefcoach Schwartz das Geschehen von seiner Trainerbank aus entspannt verfolgte. Unterdessen rechnete ein Kenner des regionalen Fußballsports vor, dass die mittelbadische Region gar nicht so sehr eine »ausgedünnte Fußballprovinz« ist, wie sie landläufig etwas angesehen wird. Denn während den KSC bei diesem schon lange vereinbarten Freundschaftsspiel rund 1400 Zuschauer sehen wollten, gab es gleichzeitig das Oberligaderby zwischen dem SV Linx und Oberachern, das auch deutlich über tausend Fußballfans anlockte.  

Oldies Oldach und Kanyuk aktiv 

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Was der eine oder andere Festbesucher im Sasbacher Waldfeld vermisste, war eine offizielle Begrüßung der hochkarätigen Gäste über die Lautsprecheranlage von offizieller Vereinsseite aus – das war wohl der Tatsache geschuldet, dass Vereinschef Kris Oldach selbst in der Anfangsformation stand und Manuel Zerr in seiner Funktion als Vorstand Sport ebenfalls im Bereich der Auswechselbank seinen gewohnten Platz eingenommen hatte. Vor allem für die beiden Oldies im Sasbacher Kader, Kris Oldach (41) und Laszlo Kanyuk (39), war es sicherlich die Kröning einer langen Fußballerkarriere, gegen Profis antreten zu können. Und natürlich hätten es alle Zuschauer den sich tapfer wehrenden Platzherren gewünscht, wenigstens zum Ehrentreffer zu kommen, doch das sollte letztlich doch nicht sein. 
Nicht kleinlich zeigten sich die KSCler auch, als sie am Rande des Sportplatzes um Autogramme gebeten wurden.  Dafür ging es für den KSC-Tross nach einem Abendessen in der Vereinsgastätte schon ziemlich schnell wieder zurück in die badische  Landesmetropole.

Pokalauslosung in der Pause

»Gefüllt« wurde die Halbzeitpause mit der Auslosung für die Spiele im Bezirkspokalwettbewerb. Simon, der kleine Sohn des Sportvorstandes Marco Feurer, durfte sich als Glücksfee bei der Ziehung der Viertelfinalpaarungen betätigen. 
Ob er für den SV Sasbach, einem der acht Teams aus dem Bezirk im Lostopf, einen großen Gefallen tun konnte, darf zumindest bezweifelt werden, denn mit dem FC Ottenhöfen – und das auch noch als Auswärtsspiel – wurde der sicherlich schwerstmögliche Gegner unter den Viertelfinalisten gezogen

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