Kunstradsport

Duo des RSV Gutach glücklich über neue Bestmarke

Autor: 
Karin Wurth
Lesezeit 3 Minuten
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14. September 2021
Die Deutschen Meisterinnen Sophie-Marie Wöhrle und Caroline Wurth vom RSV Gutach gewannen beim 2. German Masters in Denkendorf mit einer persönlichen Bestleistung von erstmals über 150 Punkten.

Die Deutschen Meisterinnen Sophie-Marie Wöhrle und Caroline Wurth vom RSV Gutach gewannen beim 2. German Masters in Denkendorf mit einer persönlichen Bestleistung von erstmals über 150 Punkten. ©Karin Wurth

Sophie-Marie Wöhrle und Caroline Wurth vom RSV Gutach gewinnen in Denkendorf beim 2. „German Masters“ mit einer persönlichen Bestleistung von erstmals über 150 Punkten.

Nach dem etwas enttäuschenden Auftritt beim 1. „German Masters“ in Öhringen-Pfedelbach mit Platz 2 präsentierten sich die Deutschen Meisterinnen Sophie-Marie Wöhrle und Caroline Wurth vom Radsportverein Gutach am Samstag beim 2. „German Masters“ in Denkendorf in absoluter Top-Form und gewannen mit erstmals über 150 Punkten.

Schon in der Vorrunde verließen sie als bestes Paar der „Zweier Frauen“ die Wettkampffläche und wurden mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 147,35 Punkten belohnt. Beide waren glücklich, ihre Trainingsleistungen auch im Wettkampf umsetzen zu können. Zu zweit auf einem Rad und bei den Belastungsübungen mit Schulterständen gab es bei 156,40 aufgestellten Punkten kaum Abzug. Nach dem Wechsel auf zwei Rädern lief alles nach Plan, auch die Abstimmung aufeinander passte. Allerdings waren vereinzelte Drehungen noch nicht komplett synchron. Was in Öhringen noch holprig lief, war bis auf ein paar kleine Unsicherheiten bereinigt. Ihre schärfste Konkurrenz aus Stuttgart mit Selina Marquardt und Helen Vordermeier schraubte ihre Bestleistung ebenso hoch und legte zuvor 139,36 Punkte aufs Parkett.

Begeisterte Zuschauer

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Dass sich dies noch toppen ließ, bewiesen beide Paare im Abendfinale, wo sie die vierte Wertung für die Weltmeisterschaftsqualifikation ausfuhren. Die Stuttgarterinnen legten 140,13 vor und freuten sich riesig über ihre gelungene Kür. Was danach aber das Gutacher RSV-Paar zeigte, war eine weitere Steigerung mit sagenhaften 150,20 Punkte. Am Ende umarmten sich beide überglücklich, als sie zum ersten Mal die 150 auf der Anzeige stehen sahen. Souverän präsentierten sie ihre Kür, sodass die ehemalige Bundestrainerin Sigrid Hupfer sich sehr beeindruckt zeigte, wozu es viel bräuchte, meinte sie lachend. Nur drei Frauen-Zweier durchbrachen bislang die Schallmauer von 150 Punkten. „Mega Gefühl!“, sagte Sophie-Marie Wöhrle strahlend. Auch der mehrfache Weltmeister und Hallensprecher an diesem Abend, Benedikt Bugner, der am letzten Wochenende noch in Gutach mit den beiden trainierte, war begeistert.

Zweiter RSV-Zweier stürzt

Den gewünschten „Wettkampf-Flow“ haben dagegen der RSV-Zweier Lisa Schwendemann mit Dènes Füssel in dieser dreiteiligen Wettkampfserie noch nicht gefunden. Schon in der Vorrunde lief es für die beiden nicht nach Wunsch.Mit 114,71 Punkten landeten sie auf Rang 5. „Die Probleme vom ersten German Masters hatten wir behoben, aber dafür haben sich bei mir andere kleine Fehler eingeschlichen“, analysierte Dénes Füssel. Im zweiten Durchgang musste das Paar nach einem spektakulären Sturz vom gemeinsamen Rad sogar die Kür abbrechen, sodass nur noch 82,12 Punkte übrig blieben. Dabei verletzte sich Lisa Schwendemann, sodass noch offen ist, ob sie am kommenden Wochenende in Schwanewede beim Deutschland-Cup starten können, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Im zweiwöchigen Rhythmus geht es nun mit den Wettkämpfen weiter. Das 3. „German Masters“ ist am 25. September in Nufringen, am 8./9. Oktober folgt in Moers die DM.

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