Kraftsportler des KSV Renchtal auf Erfolgskurs

Edelmetall und Franken-Cup-Titel im Kreuzheben

Autor: 
KSV Renchtal
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10. September 2018

(Bild 1/2) Die Mannschaft des KSV Renchtal mit dem Frankencup, von links: Susann Cichon, Manuela Hauß, Janine Oser, Julian Schnurr und Mario Schnurr. ©Christian Schmachtenberger

Beim 28. Frankencup der Kreuzheber in Randersacker waren die Kraftsportler des KSV Renchtal das Maß der Dinge mit vier Goldmedaillen und dem Cupsieg der Mannschaft.
 

Die Juniorin Janine Oser (19-23 Jahre) eröffnete vonseiten des KSV Renchtal in der 72 kg-Gewichtsklasse den Kampf um Edelmetall. Mit ihrem Einstiegsversuch von 142,5 kg setzte sich die 23-Jährige zunächst an die Spitze. Doch scheiterte sie an den zwei Folgeversuchen mit 152,5 kg knapp und musste ihre Führung abgeben. In der Gesamtwertung reichte es dennoch für Rang drei.
Bei den Frauen (24-39 Jahre) starteten Susann Cichon und Manuela Hauß. Die Klasse bis 57 kg dominierte Susann Cichon. Bereits in ihrem Anfangsversuch zeigte die Lautenbacherin solide 145 kg. Im zweiten Durchgang steigerte sie sich auf 152,5 kg. Der Versuch wurde jedoch aufgrund eine Technikfehlers ungültig gewertet. In der Wiederholung der Last brachte die 31-Jährige schließlich das Gewicht gültig zur Hochstrecke und wurde ungefährdet Frankencup-Siegerin vor Simone Baumann (TG Veitshöchheim) und Sabrina Bogner (KSV Mainz). In der Klasse bis 72 kg ging Manuela Hauß ins Rennen. Sie zeigte einen starken Wettkampf mit drei gültigen Versuchen. Nach 140 kg steigerte sie sich auf 147,5 kg im Zweitversuch und leistete sich ein »Kopf-an-Kopf-Rennen« mit Kollegin Isabelle Bausch. Der letzte Versuch entschied. Manuela Hauß brachte 152,5 kg in die Wertung, Bausch scheiterte knapp an dieser Last. 
Damit gewann Manuela Hauß die Goldmedaille gefolgt von Isabelle Bausch (SV Fellbach) und Verena Rehagel (Powerlifting Würzburg).
In der Gesamtwertung aller Frauen belegte Susann Cichon mit 177,4 Relativpunkten Platz drei hinter Ausnahmeathletin Caroline Garhammer- Vogt (StC Bavaria Landshut) mit starken 220,1 Punkten, gefolgt von Nicole Börsch vom AC Siegen (180,1).
Bei den Herren in der Altersklasse II (50-59 Jahre) ging Mario Schnurr (105 kg) ins Rennen. Mit 95,2 kg Körpergewicht eröffnete Schnurr den Wettkampf  mit 255 kg. Im Zweitversuch steigerte der Lautenbacher auf 275 kg. Zum Abschluss ließ der mehrfache Weltmeister 290 kg auflegen und schob sich damit nicht nur auf Platz eins in seiner Gewichtsklasse sondern war mit 180,2 Relativpunkten auch zweitstärkster Heber.
In der Aktivenklasse ging Julian Schnurr (Gewichtsklasse 93 kg) an den Start. Auch er dominierte mit leichten 85,95 diese Konkurrenz. Nach 260 kg im Anfangsversuch steigerte sich Schnurr auf 267,5 kg und sicherte Platz eins ab. Zum Abschluss ließ er 277,5 kg auflegen. Doch war der Eisenberg an diesem Tag zu schwer. Dennoch gewann Julian Schnurr Gold.
Zum Tagesabschluss folgte die Mannschaftswertung. Mit 682,9 Punkten gewann das Team des KSV Renchtal erstmals den Wanderpokal. Punktesammler waren: Mario Schnurr (180,2), Susann Cichon (177,4), Julian Schnurr (174,9), Manuela Hauß (150,4), Janine Oser (143,9).
 

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