Fußball Südbaden-Pokal

„Ein Highlight für das Kinzigtal“

Marc Faltin
Lesezeit 3 Minuten
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09. August 2022
Historischer 27. August 2019 für den SV Oberwolfach: Vor fast drei Jahren schaffte der damalige Landesliga-Neuling bei Verbandsliga-Spitzenreiter Offenburger FV ein sensationelles 3:3 nach 120 Minuten – hier ein Zweikampf zwischen Freddy Burger (hinten) und OFV-Akteur Luca Kehl, Sohn von SVO-Chefcoach „Jogi“ Kehl, beobachtet von SVO-Betreuer Reiner Heitzmann.

Historischer 27. August 2019 für den SV Oberwolfach: Vor fast drei Jahren schaffte der damalige Landesliga-Neuling bei Verbandsliga-Spitzenreiter Offenburger FV ein sensationelles 3:3 nach 120 Minuten – hier ein Zweikampf zwischen Freddy Burger (hinten) und OFV-Akteur Luca Kehl, Sohn von SVO-Chefcoach „Jogi“ Kehl, beobachtet von SVO-Betreuer Reiner Heitzmann. ©Horst-Dieter Bayer

Der große Offenburger FV spielt am Mittwochabend beim SV Oberwolfach, der sich nach drei Gastspielen des SV Oberachern schon wieder auf einen Oberliga-Gegner an der Wolf freut.

„Die Vorfreude im gesamten Verein ist riesig“, sagt Manuel Harter, Abteilungsleiter Fußball des SV Oberwolfach. Der Landesligist empfängt am Mittwoch (19 Uhr) in der zweiten Hauptrunde des Südbaden-Pokals den Oberliga-Aufsteiger Offenburger FV. „Das ist ein Highlight fürs Kinzigtal“, betont Joachim Kehl. Für den SVO-Chefcoach, der einst auch für den OFV im Tor stand, ist es überdies ein Vater-Sohn-Duell. Denn Luca Kehl, der ältere seiner beiden Söhne, spielt beim OFV. Dieses Duell gab es schon mal vor knapp drei Jahren im Pokal. Am 27. August 2019 schaffte der damalige Landesliga-Neuling geradezu Sensationelles, ein völlig verdientes 3:3 nach 120 Minuten im Karl-Heitz-Stadion.

Erneute Sensation?

Ein solches Ergebnis würde am Mittwoch erneut zum Weiterkommen reichen. „Jogi“ Kehl mag nicht über Chancen dazu spekulieren, weil die Favoritenrolle klar verteilt sei: „Der OFV muss einen schlechten Tag erwischen und wir benötigen eine Top-Leistung“. Nur dann sei etwas drin für sein Team. Die sportlichen Vorzeichen sind indes gut. Während der SVO mit einem starken 3:0 gegen den 1.SV Mörsch in die Landesliga-Saison startete, war der OFV beim 0:3 in Oberachern absolut chancenlos. „Der SV Oberachern war als erfahrener Oberligist der Favorit und man hat den Unterschied zu einem Aufsteiger gesehen“, so Oberwolfachs Coach, der sich dieses Ortenau-Derby am Freitagabend angeschaut hat, in dem Luca Kehl in der Schlussphase eingewechselt wurde.

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Der SV Oberachern wiederum war zuletzt jährlich und insgesamt dreimal zu Gast an der Wolf im Südbaden-Pokal. Zweimal boten die Wolftäler lange Paroli und brachten den Top-Favoriten und amtierenden Pokalsieger gehörig ins Wanken. „Wir wollen auch dem OFV möglichst lange Paroli bieten“, erklärt Kehl, „das wäre in diesem Bonus-Spiel, in dem wir sicher einiges lernen, ein Erfolg für uns – zumal es urlaubsbedingt personell bei uns weniger gut aussieht als am Sonntag beim Liga-Start.“

Während die Offenburger, die zuletzt am 7. Oktober 2017 beim SC Hofstetten in der Verbandsliga ein Pflichtspiel im Kinzigtal hatten, in der ersten Hauptrunde bei Bezirksligist FC Ottenhöfen glanzlos mit 2:0 gewannen, mussten die SVO-Fans bis zur 120. Minute ausharren, um dann das erlösende 2:1 durch Tobias Dreher beim Bezirksligisten FV Sulz bejubeln zu dürfen.

1112 Zuschauer im Viertelfinale

„Wir hoffen und rechnen damit, dass viele Zuschauer auch aus der Umgebung zu uns kommen“, sagt Manuel Harter mit Blick auf die Kulisse: „Wir sind vorbereitet auch mit zusätzlichen Kassen und Ausgabestellen fürs leibliche Wohl.“ Beim ersten und ebenfalls legendären Gastspiel des SV Oberachern am 4. März 2020 sogar im Viertelfinale zählten die Gastgeber übrigens 1112 Besucher.

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