Fußball-Kreisliga A Nord

Ein Verfolgerduell in Linx

red
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01. Dezember 2023
Manuel Haas (links) und der SV Ödsbach müssen im letzten Spiel des Jahres bei der Linxer Reserve antreten.

Manuel Haas (links) und der SV Ödsbach müssen im letzten Spiel des Jahres bei der Linxer Reserve antreten. ©Christoph Breithaupt

Verbandsliga-Reserve empfängt den SV Ödsbach. Schlusslicht SG Nußbach/Bottenau kämpft um den Anschluss. SV Stadelhofen II will nachlegen, allerdings ist der Tabellenzweite SC Durbachtal II zu Gast. Fünf Spiele abgesagt.

In der Kreisliga A Nord wurden fünf der acht Begegnungen am letzten Spieltag des Jahres abgesagt. Der SV Lautenbach überwintert nach seinem 1:1 in der Vorwoche im Topspiel gegen den SC Durbachtal II mit 33 Punkten als Tabellenführer, obwohl die Partie des Aufsteigers aus dem Renchtal beim FC Neuried (13. Platz/15 Punkte) in den März verlegt wurde. Am Samstag ab 17.30 Uhr spielt der SV Linx II (4./24) gegen den SV Ödsbach (7./22). Die Spiele der SG Nußbach/Bottenau (16./9) gegen die SG Wagshurst/Ulm (9./19) sowie das Reserve-Duell zwischen dem SV Stadelhofen II (11./15) und dem SC Durbachtal II (2./28) sind auf Sonntag (14.30 Uhr) terminiert.

Linx II – Ödsbach

Mit einem Heimsieg würde die Linxer Reserve auf Platz 3 überwintern. Aber ein Selbstläufer gegen die Gäste aus dem Renchtal wird es für das Team von Trainer Issiaka Savane nicht. Denn der SV Ödsbach hat zuletzt beim Remis in Leutesheim bewiesen, dass man auch auswärts punkten kann, und würde mit einem Dreier an der Verbandsliga-Reserve vorbeiziehen. Die Gastgeber sind also gewarnt und müssen mit einem ähnlich kampfstarken Gegner rechnen wie zuletzt beim 1:1 gegen die SG Wagshurst/Ulm.

Der SVÖ reist mit 22 Punkten ins Hanauerland und ist mit dieser Zwischenbilanz laut Trainer Patrick Berger zufrieden: „Wir haben zuletzt beim 2:2 in Leutesheim wieder gezeigt, dass wir nie aufgeben und bis zum Ende an unsere Chance glauben. Der Gegner hatte zwar die klareren Chancen, aber aufgrund von Kampf und Wille unsererseits geht das Remis in Ordnung.“ In Linx warte „wohl die mit spielstärkste Mannschaft auf uns, da müssen wir noch mal an unser Leistungslimit, um zu punkten,“ so Berger.

Stadelhofen II – Durbachtal II

Nach dem wichtigen 4:1-Heimsieg gegen Ottenheim hat die Verbandsliga-Reserve des SV Stadelhofen die Abstiegsränge verlassen und wieder den Anschluss ans untere Mittelfeld der Tabelle hergestellt. Nun ist es das Ziel der Renchtäler, das Jahr 2023 mit einem weiteren Heimsieg gegen den Tabellenzweiten SC Durbachtal II versöhnlich abzuschließen und weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. „In der Vorrunde haben wir auf des Gegners Platz ja nur knapp mit 1:2 verloren, jetzt gilt es, den Spieß im heimischem Mührigpark umzudrehen“, so Betreuer Stefan König.

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Nach dem Punktgewinn bei Tabellenführer Lautenbach gilt die volle Konzentration des SC Durbachtal II dem Spiel in Stadelhofen. Julian Burg weiß um die Schwere der Aufgabe: „Stadelhofen hat sich Stück für Stück da unten raus gekämpft, nicht zuletzt der klare Sieg über Ottenheim zeigt, wie gefährlich sie sind.“ Burg besinnt sich aber auf die eigenen Stärken und fordert von seiner Mannschaft drei Punkte. Man dürfe aber den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen und müsse alles in die Waagschale werfen, um Lautenbach auf den Fersen zu bleiben. Neben dem bereits angeschlagenen Marvin Danner wird Philipp Engelberger verletzungsbedingt ausfallen, Benjamin Schwab fehlt aus privaten Gründen.

SG Nußbach/Bottenau – SG Wagshurst/Ulm

„Wir können wieder gewinnen, das macht uns glücklich“, ist Trainer Ilhan Deveci nach dem 3:2 seiner SG Nußbach/Bottenau in Neuried happy. „Wir waren auf dem schwer bespielbaren Platz leidenschaftlich total auf der Höhe und das Ergebnis ist aus unserer Sicht verdient“, lobt der Coach, der sich jetzt aufs Wiedersehen mit der SG Wagshurst/Ulm freut: „Unser 1:2 in der Vorrunde war eines der Spiele, in denen es für uns auch anders, sprich positiv, hätte laufen können. Wir wollen unbedingt vor der Winterpause noch die zweistellige Punkteausbeute schaffen und wären dann auch wieder voll mit im Geschäft. Leider hat sich Anfang dieser Woche der eine oder andere Spieler krank gemeldet. Ich hoffe aber auf Genesung bis zum Wochenende. Wir sind heiß auf dieses Spiel.“

Von einem verdienten Punkt spricht Dominique Wilhelm, Vorstand Sport des SV Ulm, nach dem 1:1 bei der Linxer Reserve: „Am Ende einer spielerisch guten Partie stand ein gerechtes Remis“. Nun gehe es zu einer Mannschaft, die sich offensichtlich in einem Aufwärtstrend befinde und sich von ganz unten wieder rangekämpft habe. „Für uns gilt es, auf dem kleinen Platz in Nußbach mit Laufbereitschaft und Einsatzwille ins Spiel zu finden und vor allem die herausgespielten Torchancen zu nutzen“, sagt Wilhelm: „Unser Minimalziel ist ein Punkt.“

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