Tischtennis

EM mit Licht und Schatten für Jele Stortz von der DJK Offenburg

Autor: 
Marco Steinbrenner
Lesezeit 2 Minuten
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16. Juli 2019
Jele Stortz von der DJK Offenburg hat bei der EM in Ostrava viele Erfahrungen gesammelt.

Jele Stortz von der DJK Offenburg hat bei der EM in Ostrava viele Erfahrungen gesammelt. ©Marco Steinbrenner

Tischtennis-Talent Jele Stortz von der DJK Offenburg war mit ihrem Abschneiden bei der Europameisterschaft in Ostrava nur teilweise zufrieden.

 »Ich möchte mein bestes Tischtennis zeigen. Vielleicht gelingt es mir, zwei oder drei Runden zu überstehen«, gab Jele Stortz vor ihrem Start bei den 62. Jugend-Europameisterschaften in Ostrava zu Protokoll. Das Talent der DJK Offenburg musste sich nach einem mühelosen 4:0-Auftaktsieg gegen Raili Nurga aus Estland allerdings schon in der zweiten Runde aus der Einzel-Konkurrenz verabschieden. Die EM-Debütantin unterlag Fleur Hoogeveen aus den Niederlanden mit 9:11, 9:11, 11:6, 7:11, 12:10 und 7:11. »Ich hatte einige Probleme, in mein Spiel zu finden. Deshalb lag ich auch sehr schnell 0:2 zurück«, berichtete Stortz. »Mit meiner Leistung bin ich deshalb auch nicht zufrieden, denn es wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen.«

Aus in Runde eins

Groß war auch die Enttäuschung über das Abschneiden im Doppel-Wettbewerb. An der Seite von Mia Griesel (TSV Lunestedt) kam direkt in Runde eins gegen Anna Peters/Fleur Hoogeveen (Niederlande) das Aus. Nach der 14:16, 11:5, 9:11 sowie 15:17-Niederlage musste die 13-Jährige feststellen, »dass wir nicht gut gespielt haben. Unsere Gegnerinnen waren einfach besser«. In den entscheidenden Situationen habe bei dem Duo des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) »die notwendige Konzentration gefehlt. Eigentlich spielen wir nämlich deutlich besser zusammen«.

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Gegner zu stark

Mit zwei Siegen und einer Niederlage verabschiedeten sich Jele Stortz und Tom Schweiger (DJK Altdorf) aus der Mixed-Konkurrenz. »Wir hatten vorher noch nie zusammen gespielt und in den ersten zwei Runden gute Leistungen gezeigt«, freute sich der Youngster aus Renchen. Sowohl gegen Jessica Mary Hogg/Jamie Johnson (Schottland) als auch gegen Ines Matos/Luis Maciel (Portugal) reichte es zu mühelosen 3:0-Siegen. Gegen die späteren Medaillengewinner Prithika Pavade/Thibault Poret aus Frankreich bestand bei der 0:3-Niederlage keine Siegchance. »Unsere Gegner waren sehr stark. Außerdem lief es bei uns nicht so wie in den beiden Partien zuvor.«

Bevor Jele Stortz am Mittwoch mit der Team-Bronzemedaille (wir berichteten) im Gepäck die Heimreise antreten wird, verfolgt sie als Zuschauerin auf der Tribüne die weiteren Partien mit großem Interesse. »Ich habe schon viele Erfahrungen bei diesem Turnier gesammelt und möchte das auch an den Finaltagen noch tun.«

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