Faustball-Bundesliga, Halle

FBC Offenburg schnuppert an Sensation

Autor: 
Matthias Lilienthal
Lesezeit 2 Minuten
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27. November 2017
Offenburgs Sven Muckle (rechts) im Spiel gegen den deutschen Meister TSV Pfungstadt.

Offenburgs Sven Muckle (rechts) im Spiel gegen den deutschen Meister TSV Pfungstadt. ©Peter Heck

Trotz einer starken Vorstellung hat Faustball-Bundesligist FBC Offenburg die Sensation knapp verpasst und am Samstag sein Heimspiel gegen den deutschen Meister TSV Pfungstadt knapp mit 3:5 (8:11, 11:8, 11:9, 4:11, 6:11, 11:7, 7:11, 4:11) verloren.

 

Die Offenburger verschliefen etwas die Anfangsphase. Die Pfungstädter agierten zu Beginn zwar druckvoll, aber noch nicht zwingend erfolgreich. Durch individuelle Fehler der Hausherren mussten die Hessen zunächst kein großes Risiko gehen und bestimmten den ersten Durchgang.
In der zweiten Runde lief es dann deutlich besser für die Offenburger. Die Defensive stabilisierte sich und stellte sich gut auf die wuchtigen Angriffe von TSV-Angreifer Steve Schmutzler ein. So konnten die Hausherren den Spielstand durch ein 11:8 postwendend egalisieren.

Geringe Eigenfehlerquote
Nach dem erneuten Seitenwechsel hielt die Druckphase des FBC weiter an. Die Eigenfehlerquote war in diesem Spielabschnitt sehr gering. Die Abwehr stand kompakt, und das Zuspiel kam präzise. Mit 11:9 gingen die Gastgeber vor der ersten Satzpause sogar in Führung.
Nach der Unterbrechung verschliefen die Offenburger erneut den Satzbeginn. Es schien, als ob die notwendige Anspannung in der Kabine gelassen wurde. Mit vielen Eigenfehlern halfen die Gastgeber ordentlich nach, sodass die Pfungstädter nach einem deutlichen 11:4 wieder zurück in der Begegnung waren.
In den beiden nächsten Sätzen konnten beide Teams jeweils einen Spielabschnitt mit 6:11 bzw. 11:7 deutlich für sich entscheiden und es ging beim Spielstand von 3:3 in die zweite Satzpause.

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Entscheidung im siebten Satz
Die Entscheidung brachte der siebte Durchgang. Die Pfungstädter zogen zwar schnell auf 6:2 davon, doch die Offenburger kämpften und ­glichen zum 7:7 aus. Danach verpassten es die Hausherren jedoch, die Big Points zu erzielen. Sie ließen einige Chancen zum Punkten aus oder es gelang ihnen mehrmals nicht, durch ein gutes Zuspiel ihre Angreifer in Position zu bringen. So schnappten sich die Hessen diesen wichtigen Durchgang mit 11:7 und machten anschließend mit einem ­lockeren 11:4 den Sack zu.

Beide Teams auf Augenhöhe
»Beide Mannschaften begegneten sich heute auf Augenhöhe. Es gab Phasen, da waren die Pfungstädter dominierend, aber auch Abschnitte, in denen wir das Tempo bestimmten. Leider ist es uns nicht gelungen, in den wichtigen Momenten unsere Topleistung als Mannschaft abzurufen«, analysierte Abwehrspieler Mark Borho die knappe und spannende Begegnung.
Nächste Woche reisen die Offenburger zum Aufsteiger TV Hohenklingen.

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