Faustball-Bundesliga

FBC Offenburg verpasst den vorzeitigen Klassenerhalt

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ml
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18. Dezember 2017
FBC-Schlagmann Sven Muckle klagte in der zweiten Satzpause über Schwindelgefühle.

FBC-Schlagmann Sven Muckle klagte in der zweiten Satzpause über Schwindelgefühle. ©Peter Heck

Am Samstag gingen die Bundesliga-Faustballer des FBC Offenburg zum Abschluss des Jahres 2017 nochmals über die komplette Distanz. Bei Aufsteiger TSV Calw unterlagen sie aber nach über zweistündiger Spielzeit äußerst knapp mit 4:5 (11:9, 11:9, 8:11, 12:10, 9:11, 3:11, 5:11, 11:9, 8:11). Damit verpasste es der FBC, den Klassenerhalt noch im alten Jahr in fast trockene Tücher zu packen.

Im ersten Duell beider Teams führt Calw schnell mit 6:1 auf 7:2. Doch danach zeigten die Offenburger das erste Mal ihre Comebackqualitäten, die sie an diesem Abend noch weitere Male unter Beweis stellten. Punkt um Punkt kämpften sich die Gäste heran und drehten den ersten Spielabschnitt mit 11:9 für sich. Den zweiten Durchgang kontrollierte der FBC dann von vorne weg und siegte erneut mit 11:9 zur 2:0-Satzführung.

Druckvolle Phase

Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren die druckvollere Phase und verkürzten nach Sätzen auf 1:2.
Im vierten Spielabschnitt ging es hin und her. Nach der 9:7-Führung für die Offenburger drehten die Calwer den Spielstand zum 10:9, bevor die Offenburger – zum zweiten Mal an diesem Abend mit dem Rücken zur Wand – durch ein 12:10 die Führung auf 3:1 ausbauten.

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Spiel aus der Hand gegeben

Im fünften Durchgang sah es nach einer 5:1- und 6:4-Führung der Gäste nach einer Vorentscheidung aus. Aber anschließend gaben die Offenburger das Spiel aus der Hand. Es fehlte fortan die druckvolle Spieleröffnung und auch im Rückschlag blieben viele Gelegenheiten ungenutzt. Außerdem klagte Sven Muckle in der zweiten Satzpause über Schwindelgefühle. Durch insgesamt drei, teilweise sehr deutliche Satzgewinne kamen die Calwer in die Partie zurück und gingen sogar mit 4:3 in Führung.
Die Offenburger erkämpften sich zwar durch den Ausgleich zum 4:4 den Entscheidungssatz, der aber mit 8:11 abgegeben wurde. Es fehlte einfach die nötige Präzision im Spielaufbau.

Ins neue Jahr starten die Offenburger mit einem Doppelheimspieltag. Am Freitagabend, 12. Januar, 20 Uhr empfangen sie Aufsteiger TV Hohenklingen. Einen Tag später kommt Spitzenreiter TV Schweinfurt-Oberndorf.

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