Faustball

FBC Offenburg wird für seinen Einsatz nicht belohnt

Autor: 
Matthias Lilienthal
Lesezeit 3 Minuten
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18. Juli 2016

Sven Muckle sorgte im siebten Durchgang mit einer wuchtigen Angabe für den 3:4-Satzanschluss. ©Christoph Breithaupt

Am Samstag unterlagen die Offenburger Bundesliga Faustballer erneut im badischen Derby beim TV Wünschmichelbach mit 3:5 (5:11, 8:11, 7:11, 14:12, 13:11, 6:11, 15:14, 8:11). Nach einem miserablen Start kämpften sich die Ortenauer zurück in die Partie und schnupperten an einer Sensation. Am Ende wurde der FBC für den Einsatz nicht belohnt. Ob die Offenburger vor dem letzten Heimspiel gegen den TV Vaihingen/Enz doch noch die Chance auf die DM-Teilnahme haben, entscheiden die kommenden Spiele der Konkurrenz.

Die Anfangsphase war aus FBC-Sicht zufriedenstellend. Trotz einiger Eigenfehler führte Offenburg mit 5:4. Danach folgte eine Serie von ungenutzten Möglichkeiten, die Wünschmichelbach durch sieben Punkte in Folge zum Satzgewinn nutzte. Im zweiten Satz hielten die Gäste bis zum 8:8 mit. Doch bereits hier zeigte sich, dass die Offenburger in der Defensive zu wenige gegnerische Angriffe aufnahmen. Dies führte auch im dritten Durchgang zum Satzverlust. Mit 0:3 standen die Gäste bereits in der ersten Satzpause mit dem Rücken zur Wand. Dann stellte FBC-Trainer Müncheberg auf das veraltete W-System um und berief Michael Haas auf die Mittelposition. In der Abwehr feierte Mark Borho sein Saisondebüt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fruchtete diese Maßnahme. Durch mehr Laufarbeit konnten nun die gegnerischen Angriffe abgewehrt werden. In der Offensive verwandelte Stefan Konprecht die Vorlagen effizienter. 

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Durch zwei knappe Satzgewinne gelang der 2:3-Anschluss. Im sechsten Durchgang ließen die Offenburger viele Chancen ungenutzt. Die Hausherren zogen auf 4:2 nach Sätzen davon.
Im siebten Abschnitt führte der FBC mit 10:5. Doch der entscheidende Punkt wollte nicht gelingen. Ball um Ball kämpfte sich der TVW heran und hatte zwei Matchbälle. Erst mit dem letzten Punkt entschied Sven Muckle durch eine wuchtige Angabe den Durchgang zugunsten des FBC. Im achten Satz hatten die Ortenauer beim 3:0 und 6:3 erneut einen komfortablen Vorsprung. Doch dann blieben wieder einige sehr gute Chancen ungenutzt und Wünschmichelbach verwandelte den dritten Matchball zum Derbysieg.

»Gegen unseren Angstgegner haben wir das Spiel in den ersten drei Sätzen verloren. Danach haben wir eine gute Leistung gezeigt und zurecht die Partie nochmals spannend gemacht. Im Moment sieht es für die DM-Qualifikation schlecht aus, da wir den Ausgang dieser Entscheidung nun nicht mehr in der eigenen Hand haben«, meinte Abwehrspieler Matthias Lilienthal. 
In zwei Wochen bestreitet Offenburg das letzte Heimspiel der 50. Bundesligasaison gegen den TV Vaihingen/Enz.

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