Faustball

FBC: Schwere Gruppe und schwache Leistung

Autor: 
Heiko Rudolf
Lesezeit 2 Minuten
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02. März 2015

Thomas Häusler und der FBC Offenburg konnten bei der DM-Endrunde in Oldenburg nicht ihr Leistungsniveau abrufen und schieden bereits nach der Gruppenphase aus. ©Peter Heck

Dabei sein war alles! Unter diesem Motto müssen die Bundesliga-Faustballer des FBC Offenburg die Endrunde um die deutsche Meisterschaft abhaken. Denn nach zwei 0:3-Niederlagen gegen den späteren Titelverteidiger TSV Pfungstadt und den überraschenden Zweiten VfK Berlin war für die Ortenauer das Turnier bereits nach der Gruppenphase beendet.

Offenburg/Oldenburg. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sind die Offenburger Bundesliga-Faustballer gestern Abend von der Endrunde um die deutsche Meisterschaft aus Oldenburg zurückgekehrt. Denn nach den beiden 0:3-Niederlagen in den Gruppenspielen gegen den TSV Pfungstadt und den VfK Berlin waren die Ortenauer am gestrigen Finaltag nur noch Zuschauer. Dennoch kann der FBC stolz auf die zurückliegende Hallenrunde sein. Denn bereits die erste Qualifikation zur DM-Endrunde seit der Saison 2007/08 war für die Mannschaft von Trainer Stefan Müncheberg ein Erfolg.
»Wenn man bei der DM-Endrunde dabei ist, will man auch um die Medaillen mitspielen. Deshalb sind wir schon enttäuscht, zumal wir nicht unsere normale Leistung abgerufen haben«, analysierte Abwehrspieler Matthias Lilienthal. Zwar fiel die Auftaktniederlage gegen die »Übermannschaft« aus Pfungstadt beim 0:3 (5:11, 9:11, 3:11) deutlich aus, doch gerade im zweiten Durchgang schnupperten die Offenburger an einem Satzgewinn. »Diese Niederlage hatten wir fast schon eingeplant, vielleicht hätten wir im Nachhinein etwas forscher auftreten müssen«, gestand Lilienthal.
Zu viele Eigenfehler
Somit standen die Offenburger im zweiten Gruppenspiel gegen den VfK Berlin, der ebenfalls 0:3 gegen Pfungstadt verloren hatte, unter Druck. Die Partie verlief deutlich ausgeglichener, doch in den entscheidenden Phasen hatten die Hauptstädter stets das bessere Ende auf ihrer Seite. So mussten sich die Müncheberg-Schützlinge erneut mit 0:3 (9:11, 10:12, 6:11) geschlagen geben, was das vorzeitige Aus bedeutete. »Wir haben deutlich zu viele Eigenfehler produziert, unsere Chancen nicht genutzt und deutliche Vorsprünge nicht durchgebracht«, nannte Lilienthal die Ursache für die bittere Niederlage. In den ersten beiden Sätzen waren die Offenburger jeweils bis auf vier Punkte davongezogen, konnten diese komfortable Situation aber nicht zu Satzgewinnen nutzen. »Das rächt sich auf diesem Niveau ganz schnell«, erklärt Lilienthal und ergänzt: »Es ist uns nicht gelungen, unser Level abzurufen. Mit einer durchschnittlichen Leistung hätten wir Berlin schlagen können.«
Wie stark die Offenburger Gruppe war, zeigt die spätere Endspielpaarung TSV Pfungstadt gegen VfK Berlin, in der Seriensieger Pfungstadt um den ehemaligen Offenburger Oliver Späth seiner Favoritenrolle beim 3:2-Erfolg gerecht wurde. Bronze sicherte sich der TV Brettorf durch ein 3:1 im kleinen Finale gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf.

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