Lokalsport

Feuerwehr-Faustballer zur DM-Endrunde: Ein kleines Wunder war schon nötig

Autor: 
Michael Bittner
Lesezeit 2 Minuten
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24. Februar 2004
In den letzten Jahren haben sie nie Wunder gebraucht - diesmal schon. Die Feuerwehrfaustballer haben ein kleines benötigt, um als Dritter der Faustball-Bundesliga Süd in die DM-Endrunde am 13./14. März in Hamm zu gelangen.
Offenburg. Siebenmal hintereinander gab es im Verlaufe einer Liga-Saison der Südrunde nichts zu deuteln: Die FFW Offenburg war stets eine Bank, was die Plätze eins bis drei betraf. In diesem Jahr benötigte man den so genannten letzten Galoppsprung, um dieses Ziel zu erreichen. Erst am letzten Spieltag machten die FFWler mit dem Heimsieg über den TSV Roth diesen wichtigen dritten Tabellenrang klar. »Es war diesmal schon etwas Glück dabei«, gibt Stammspieler Axel Rottenecker zu. »Dass Roth und Waibstadt in der Rückrunde so einbrechen, damit war nicht zu rechnen.« Beide Teams waren bei Halbzeit klar auf DM-Kurs, in der Tabelle meilenweit von der FFW entfernt, die sich bereits Gedanken um den Klassenerhalt machte. Mit dem negativen Punktestand blickten alle im Verein ständig mit Sorgen auf das Abschneiden der Klubs auf den Abstiegsplätzen. So sprachen die Offenburger noch am 16. Januar von einer Art Endspiel im Abstiegskampf, als der TV Bretten in der Schillerhalle gastierte. Als sie jedoch diese Hürde gemeistert hatten, konnte nach unten hin nichts mehr anbrennen. Von da an ging ein Ruck durch die Mannschaft. Sie gewann noch und noch, während die beiden Anwärter auf Rang drei, Waibstadt und Roth, Woche für Woche patzten. »Wir haben wieder unseren Rhythmus gefunden. Die Jungen, allen voran Stefan Konprecht, waren mehr als nur Ergänzungsspieler, und so kamen wir ins Rollen«, blickt Axel Rottenecker zurück. Das Ende vom Lied hieß: Feiern bis zum Abwinken. So sehr über eine Endrundenteilnahme gefreut haben sich die Offenburger Mannen um Spielertrainer Ralf Herp und Co. schon seit Jahren nicht mehr. »In Hamm haben wir nun überhaupt keinen Druck. Etwas Besseres kann unseren Nachwuchsspielern gar nicht passieren. Sie können sich dort erstmals mit den Besten aus Deutschland messen und dabei nur lernen und Routine gewinnen«, sieht Rottenecker der siebten Hallen-DM-Endrundenteilnahme in Folge locker entgegen. »Jetzt waren wir sechsmal hintereinander bei einer Deutschen Meisterschaft Fünfter. Diesmal kann niemand von uns etwas falsch machen.«

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