Lokalsport

FFW-Faustballer im Abstiegskampf

Autor: 
Axel Rottenecker
Lesezeit 2 Minuten
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01. Dezember 2008
Offenburg (aro). Eine empfindliche 4:5 (11:9, 11:6, 11:1, 11:6, 8:11, 8:11, 9:11, 9:11, 1:11)-Niederlage kassierten die Feuerwehrfaustballer der Offenburger FG beim Aufsteiger TV Öschelbronn und stecken jetzt voll im Abstiegskampf der 1. Bundesliga. Die Schützlinge von Vitor Ferreira verspielten dabei eine sichere 4:0-Satzführung und stehen mit 4:8 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. »Wir haben sehr stark begonnen und den TVÖ durch individuelle Fehler wieder ins Spiel gebracht«, resümierte Spielmacher Stefan Konprecht enttäuscht. Aus einer sicheren Abwehr heraus trugen die Zwillinge Thomas und Christian Häusler zunächst immer wieder gelungene Zuspiele auf die Leine vor, und das Angriffsduo Konprecht/Haas verwandelte die entscheidenden Bälle zum Auftakterfolg. Auch in der Folgezeit hielten sich die Offenburger an die taktischen Vorgaben von Trainer Vitor Ferreira und hatten den Aufsteiger im Griff. Die FFW-Abwehrreihe mit Matthias Lilienthal, Philipp Fischer und Oliver Späth stand sehr stabil und ließ die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Als die Ortenauer nach dem Kantersieg im dritten Satz auch den vierten Durchgang souverän für sich entscheiden konnten, gab keiner der 200 Zuschauer mehr einen Pfifferling auf Öschelbronn. Zunächst verlief der fünfte Abschnitt recht ausgeglichen, und die Offenburger brachten sich durch unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichter und den Gastgebern selbst aus dem Tritt. Öschelbronn fightete sich zurück und holte sich die folgenden zwei Sätze in einem spannenden Endspurt. Im Entscheidungsdurchgang fehlte FFW-Spielmacher Stefan Konprecht dann die Kraft, um sich entscheidend gegen die TVÖ-Abwehr durchzusetzen. Das permanente Wechselspiel der vier nordbadischen Angreifer war nun der entscheidende Vorteil in punkto Frische und die Gastgeber verwandelten unter tosendem Beifall den ersten Matchball in der Nieferner Kirnbachhalle zum umjubelten Derbysieg. Nach dieser ernüchternden Niederlage müssen die Offenburger ihre Saisonziele endgültig korrigieren und im Heimspiel am Samstag (16 Uhr Schillersporthalle) gegen den NLV Vaihingen auf weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt hoffen.
Offenburg (aro). Eine empfindliche 4:5 (11:9, 11:6, 11:1, 11:6, 8:11, 8:11, 9:11, 9:11, 1:11)-Niederlage kassierten die Feuerwehrfaustballer der Offenburger FG beim Aufsteiger TV Öschelbronn und stecken jetzt voll im Abstiegskampf der 1. Bundesliga. Die Schützlinge von Vitor Ferreira verspielten dabei eine sichere 4:0-Satzführung und stehen mit 4:8 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. »Wir haben sehr stark begonnen und den TVÖ durch individuelle Fehler wieder ins Spiel gebracht«, resümierte Spielmacher Stefan Konprecht enttäuscht. Aus einer sicheren Abwehr heraus trugen die Zwillinge Thomas und Christian Häusler zunächst immer wieder gelungene Zuspiele auf die Leine vor, und das Angriffsduo Konprecht/Haas verwandelte die entscheidenden Bälle zum Auftakterfolg. Auch in der Folgezeit hielten sich die Offenburger an die taktischen Vorgaben von Trainer Vitor Ferreira und hatten den Aufsteiger im Griff. Die FFW-Abwehrreihe mit Matthias Lilienthal, Philipp Fischer und Oliver Späth stand sehr stabil und ließ die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Als die Ortenauer nach dem Kantersieg im dritten Satz auch den vierten Durchgang souverän für sich entscheiden konnten, gab keiner der 200 Zuschauer mehr einen Pfifferling auf Öschelbronn. Zunächst verlief der fünfte Abschnitt recht ausgeglichen, und die Offenburger brachten sich durch unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichter und den Gastgebern selbst aus dem Tritt. Öschelbronn fightete sich zurück und holte sich die folgenden zwei Sätze in einem spannenden Endspurt. Im Entscheidungsdurchgang fehlte FFW-Spielmacher Stefan Konprecht dann die Kraft, um sich entscheidend gegen die TVÖ-Abwehr durchzusetzen. Das permanente Wechselspiel der vier nordbadischen Angreifer war nun der entscheidende Vorteil in punkto Frische und die Gastgeber verwandelten unter tosendem Beifall den ersten Matchball in der Nieferner Kirnbachhalle zum umjubelten Derbysieg. Nach dieser ernüchternden Niederlage müssen die Offenburger ihre Saisonziele endgültig korrigieren und im Heimspiel am Samstag (16 Uhr Schillersporthalle) gegen den NLV Vaihingen auf weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt hoffen.

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