Lokalsport

FFW-Faustballer lassen Topteam Vaihingen abblitzen

Autor: 
Axel Rottenecker
Lesezeit 2 Minuten
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13. November 2006
Einen sensationellen 3:2-(22:20, 18:20, 20:14, 14:20, 20:15)-Heimerfolg feierten die Offenburger Feuerwehr-Faustballer am Samstag in der Bundesliga Süd über den Topfavoriten TV Vaihingen/Enz. Die Schützlinge von Michael Haas und Philipp Fischer zeigten dabei eine kämpferische Glanzleistung. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Bernd Konprecht konnte die FFW nicht vom Erfolgskurs abbringen.
Offenburg. Die favorisierten Gäste vom TV Vaihingen/Enz zeigten in der Schillerhalle Offenburg zunächst ihre ganze Klasse und setzten die FFW-Abwehr mächtig unter Druck. Die Enzer-Kanoniere Marc Krüger und Markus Knodel heizten mit gewaltigen Schmetterbällen ein und brachten ihr Team schnell in Führung. Der TVV versäumte es aber, sich entscheidend abzusetzen. So wittterten die Offenburger zur Satzmitte ihre Chance. Bernd Konprecht mit starken Aufschlagspunkten und Youngster Sven Muckle (19), der den beruflich verhinderten Stefan Konprecht glänzend vertrat, hielten mit starken Block- und Angriffsaktionen die Feuerwehr im Spiel. Als Vaihingen zwei Satzbälle nicht nutzte, schlug die FFW eiskalt zu und holte sich Durchgang eins. Nach dem Wechsel trumpften erneut die Gäste auf und der überragende Zuspieler Marco Lochmahr bereitete die Angriffe glänzend vor. Bei 7:14 war die FFW aussichtslos in Rückstand, doch eine Auszeit brachte die Wende. Plötzlich lief bei den Gästen nichts mehr zusammen und die Eigenfehlerquote stieg beachtlich. Mit Glück und Geschick holten sich die Schwaben aber doch noch den zweiten Satz. Nach der Pause trumpften die Offenburger auf und zogen den Gästen mit einer kämpferischen Glanzleistung den Zahn. Über 11:3 und 18:9 lief das Spiel wie am Schnürchen, als sich Kapitän Bernd Konprecht bei einer Abwehraktion an der Schulter verletzte und das Spielfeld verlassen musste. Das junge FFW-Team zeigte sich kurz geschockt, holte sich den dritten Satz aber mit lautstarker Unterstützung der Fans. Anschließend fightete das angeschlagene FFW-Team, und die Abwehr mit Philipp Fischer, Thomas Häusler und Matthias Lilienthal stand wie eine Wand. Bei 14:15 kippte der Satz dennoch zugunsten der Schwaben, und so musste der fünfte Durchgang die Entscheidung bringen. Hier erwischten die Feuerwehrler einen Traumstart und das neue Angriffsduo Sven Muckle/Michael Haas punktete zur beruhigenden 11:5-Führung und verwandelte nach zweieinhalb Stunden den dritten Matchball zum Sensationserfolg. An diese starke Leistung wollen die Ortenauer auch im nächsten Heimspiel am Samstag (15 Uhr, Schillerhalle) gegen den TV Stammheim anknüpfen und den zweiten Heimsieg landen.

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