Lokalsport

FFW-Faustballer streichen nach

Autor: 
Ralf Kohler
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10. März 2008
Foto: Andreas Einbock

Foto: Andreas Einbock

Für die FFW Offenburg war die Endrunde um die Faustball-DM am Samstag um 15 Uhr vorbei. Nach der Fünfsatz-Niederlage im Ländle-Duell gegen den TV Vaihingen/Enz zog die FFW auch gegen den Nord-Zweiten Ahlhorner SV mit 1:4 den Kürzeren und schied aus. Süd-Meister TV Vaihingen/Enz wurde nach einem 4:1 im Fainle über den MTV Hammah neuer deutscher Meister.
Aschaffenburg (rkf).  »Sicher, wir haben verdient verloren.  Die Endergebnisse sehen auch deutlich aus«, gab Offenburgs Abwehrspieler Michael Haas nach dem frühen Ausscheiden der FFW zu. Woran es lag? Haas: »Wir haben immer wieder kleine Fehler gemacht. Wir hätten unsere beiden Spiele gewinnen oder zumindest das Halbfinale erreichen können. Das Zuspiel war gegen Ahlhorn schon deutlich besser als gegen Vaihingen«. Der Junioren-Nationalspieler Haas verwies nach der entscheidenden 1:4-Niederlage gegen den Traditionsverein Ahlhorn darauf, dass die Sätze »teilweise umkämpft« waren. Richtig ist allerdings auch, dass die Badener in ihrem zweiten Spiel den Gegner noch weniger als im ersten unter Druck setzen konnten. Während ein Verteidiger nach vorne trat, rückte Offenburgs Schlagmann Stefan Konprecht in der Grundaufstellung nach hinten. Diese Maßnahme erschwerte es der Mannschaft aus Ahlhorn, Konprecht  unter Druck zu setzen. Der für Offenburg negative Effekt war, dass zumeist Zweitangreifer Sven Muckle  den Ball über die Leine bugsieren musste. Hatte Konprecht beim 1:4 gegen Vaihingen die Hauptlast im Offenburger Angriff getragen, so übernahm Muckle gegen Ahlhorn von Beginn an die Angaben. Nach 0:2-Satzrückstand entschied Offenburg im Spiel gegen Ahlhorn zwar den dritten Durchgang für sich, agierte aber zu hektisch und zu wenig konstant, um den Gegner noch gefährden zu können. Dass Trainer Albert Rost keine Wechsel vornahm, spricht dafür, dass den Offenburgern die Alternativen fehlten. »Ahlhorn hat seinen Stiefel runtergespielt, das hat gereicht«, räumte Haas ein. Fischer verletzt Im der Abwehr konnte Philipp Fischer nicht mitwirken. Er hatte sich im Abschlusstraining das Kahnbein gebrochen. Ohne ihn war der Süd-Dritte schon im ersten Endrundenspiel schnell unter Druck geraten. Gegen den alten Rivalen Vaihingen entschied Offenburg den ersten Satz mit 11:8 für sich, hatte aber in den folgenden Durchgängen das Nachsehen. »Die Sätze waren eng. Im vierten Satz gegen Vaihingen lagen wir noch 9:7 vorn«, sagte Trainer Albert Rost mit dem Ausdruck des Bedauerns, und fügte hinzu: »Optimal war unser Zuspiel nicht gerade«. Da verteilte Vaihingens Marco Lochmahr die Bälle besser, legte sie näher an die Leine. So sorgten Kolja Meyer und Vaihingens Neuzugang Michael Krauß dafür, dass  Vaihingen in wichtigen Phasen immer wieder die Nase vorne hatte. »Im Angriff waren wir in der Summe erfolgreicher«, stellte TVV-Trainer Werner Blechschmidt nach der gut einstündigen Partie nüchtern fest. »Wir waren als jüngste Mannschaft bei der Endrunde, es wird hoffentlich nicht unsere letzte gewesen sein«, hoffte Offenburgs Allzweckwaffe Michael Haas eine Niederlage später. FFW-Coach Albert Rost war zwar wie sein Team am Ende »etwas enttäuscht, dass wir hier nicht das gezeigt haben, was wir drauf haben. Trotzdem war es eine tolle Sache, in der Endrunde gespielt zu haben«. Die FFW spielte mit Stefan Konprecht, Michael Haas, Thomas und Christian Häusler, Sven Muckle, Matthias Lilien-thal und Oliver Späth.

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