Lokalsport

FFW-Faustballer wollen mit Heimsieg den Endrundenkurs einhalten

Autor: 
Michaela Quarti
Lesezeit 2 Minuten
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30. Januar 2003
Im nächsten Bundesliga-Heimspiel empfangen die Feuerwehrfaustballer am Sonntag um 10 Uhr den TV Weisel in der Schillerhalle und dürften sich mit einem Heimerfolg schon vorzeitig die DM-Endrundenteilnahme sichern.
Offenburg (aro). Die Gäste-Mannschaft von der Loreley steht bereits als Absteiger fest und will sich mit einer guten Leistung aus der Bundesliga verabschieden. Das FFW-Team (20:4 Punkte) will nicht nur das Ticket zur DM-Endrunde, sondern auch als Südmeister im März nach Kulmbach fahren. »Gegen Weisel erwarte ich einen souveränen Erfolg«, gibt Trainer André Prokopp die Richtung vor. Gute Stimmung herrscht im Offenburger Lager nach dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg im Schlagerspiel gegen Tabellenführer TV Vaihingen/Enz. Natürlich sollen nun die nächsten zwei Pluspunkte auf dem Konto notiert werden. Aus eigener Kraft können die Prokopp-Schützlinge den Meistertitel allerdings nicht mehr holen, da müsste Spitzenreiter Vaihingen/Enz (22:2 P.) nochmal patzen und die Feuerwehrler die restlichen Spiele gewinnen. Zunächst wollen sie am Sonntag den neunten Sieg in Folge erringen. Gegner TV Weisel hat bisher eine enttäuschende Spielrunde hinter sich. Der Einbau von jungen Talenten aus der eigenen Jugend klappte gut, doch Hauptangreifer Jörg Dillenberger war lange Zeit verletzt und Zuspieler Thilo Rheingans einige Partien beruflich verhindert. Somit fehlten den Mittelrheinern die personellen Alternativen im Abstiegskampf. So gelangen bisher lediglich zwei Siege, weil auch die gefürchtete Loreleysporthalle in dieser Runde keine Festung mehr war. Nach sieben Jahren muss Weisel nun die Bundesligabühne verlassen und schafft mit seiner jungen Mannschaft hoffentlich bald den Wiederaufstieg. Mit einer guten Leistung wollen sich die Gäste nun verabschieden und können die FFW durchaus ärgern. Aber die Einheimischen konnten bisher alle 13 Bundesligaspiele gegen Weisel gewinnen. Auch im Hinspiel gab es einen 3:1-Erfolg. Trainer André Prokopp hat erneut den kompletten Kader zur Verfügung und damit gute Variationsmöglichkeiten. Hervorragend klappte zuletzt das Einschalten von Abwehrchef Ralf Herp in die Angriffsaktionen, damit besitzen die Offenburger ein zusätzliches Überraschungsmoment. Das Hauptaugenmerk im Training lag unter der Woche in der Block- und Zuspielarbeit. Ein sicheres Service von Bernd Konprecht und eine starke Defensivleistung sollten auch am Sonntag der Schlüssel zum Erfolg sein.

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