Volleyball-Relegationsspiele zur Landesliga

Frauen der TS Kehl verpassen den Aufstieg

Autor: 
Erik Zeeb
Lesezeit 3 Minuten
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14. Mai 2019

Die Volleyballerinnen der TS Kehl haben den Aufstieg nicht geschafft und bleiben in der Bezirksliga. ©Erik Zeeb

Die Volleyballerinnen der Kehler Turnerschaft haben den Aufstieg in die Landesliga nicht geschafft. Beim Relegationsspieltag am Samstag in der KT-Arena kassierten die Kehlerinnen zwei 1:3-Niederlagen und wurden in der Endabrechnung nur Dritte. Eine weitere Saison in der Landesliga sicherte sich der VC Offenburg III.

Es kam einiges zusammen für die KT-Damen an diesem Samstag. Verletzungsbedingt mussten drei Damen auf die Zähne beißen, mit Stefanie Degen konnte aus privaten Gründen zudem ein wichtiger Stabilisator des Kehler Spiels nur die Hälfte des ersten Spiels mitwirken. Nicht zuletzt war es aber die eigene Leistung, die den Kehlerinnen im ersten Spiel gegen den Vizemeister der Bezirksliga Süd, den TV Staufen, einen Strich durch die Rechnung machte. 
Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse wirkten die Grenzstädterinnen von Beginn an gehemmt und nervös. Viele Eigenfehler machten es dem Gegner leciht, zu Punkten zu kommen. Das 20:25 aus Kehler Sicht war dem zu Folge keine Überraschung. In Satz zwei wurde es etwas besser. 
Nach ausgeglichenem Verlauf war es eine kleine Aufschlagserie von Robin Sester, die für eine kleine Vorentscheidung sorgte. Mit 26:24 schaffte die KT den Ausgleich. Befreiend wirkte sich dieser Satzgewinn jedoch nicht aus. Trotz aller Anfeuerung war Durchgang drei mit 25:19 wieder eine klare Sache für Staufen. Kehl sammelte sich nochmals und es gelang ein konzentrierter Start in den Folgesatz. Doch  konnte man eine 8:1-Führung nicht bis Satzende halten. Beim 18:18 konnte Staufen ausgleichen und hatte in der Folgezeit Glück bei zwei Schiedsrichterentscheidungen zu Ungunsten der Kehlerinnen. 
Nichtsdestotrotz war das 26:24 und der 3:1-Sieg für die Gäste am Ende verdient, weil sie einfach konstanter waren und weniger Fehler machten.

TSK unter Druck

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Somit stand die KT in der Folgepartie gegen den favorisierten VCO III (3:1 siegreich im ersten Spiel gegen Staufen) bereits mit dem Rücken zur Wand. In Satz eins deutete auch alles auf ein schnelles Ende dieser Begegnung hin. 25:12 hieß es für den VCO. In den Sätzen zwei und drei schafften es die Kehler Damen dann, befreit aufzuspielen und ihr wahres Leistungsniveau zu erreichen. Die Folge war packendes Volleyball vom Feinsten. Trotz zum Teil klarer Rückstände zum Ende des jeweiligen Satzes wurden beide Durchgänge zum Krimi. 
Kehl schaffte den Satzausgleich mit 26:24, verlor aber Durchgang drei knapp mit 25:27. Damit war der VCO durch, bei der KT wurden langsam die Beine schwer. So setzte sich der Favorit dann am Ende mit 25:13 und 3:1 durch.

Gute Leistung

Trotz der beiden Niederlagen gebührt den KT-Damen dennoch große Anerkennung. Auch wenn es spielerisch nicht so lief wie gewünscht, haben die Spielerinnen nie aufgegeben und gekämpft bis zum Ende. Sie können stolz sein auf das Erreichte – und in der neuen Saison dann den nächsten Angriff auf die Spitzenplätze in der Bezirksliga Nord starten.
Für die KT-Damen spielten: Oksana Bechtold, Ann-Kathrin Blum, Stefanie Degen, Julie Faucon, Claudia Groß, Lisa Krägeloh, Sina Nuber, Janina Schilling, Hanna Schöne, Robin Sester und Lara Vogel. 

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