Rheinau - Freistett

Freistett will zurück in Erfolgsspur

Autor: 
Fritz Bierer
Lesezeit 4 Minuten
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01. Oktober 2016

Beim SV Freistett kehrt Adrian Wettach (links) nach überstandener Verletzung wieder in den Kader zurück. ©Rothe

Am 8. Spieltag der Fußball-Landesliga steht der abstiegsbedrohte SV Oberkirch (15. Platz/4 Punkte) am heutigen Samstag beim Tabellenzweiten SC Offenburg (16 Punkte) vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Der TuS Oppenau (6./10) reist zum SV Sinzheim (12./8), bei dem die Renchtäler in den letzten zwei Spielrunden immer gewonnen haben. Nach drei sieglosen Partien will Neuling SV Freistett (5./11) jetzt wieder drei Zähler notieren. Es gastiert Mitaufsteiger Spvgg Ottenau. 

Freistett – Ottenau, Sonntag, 15 Uhr

Trotz drei sieglosen Spielen  in Folge steht Neuling SV Freistett mit elf Zählern auf Rang fünf – eine gute Zwischenbilanz für die Schröter-Elf. Das 0:3 vom vergangenen Freitag beim SV Sinzheim – es war die erste Saison-Auswärtsniederlage der Freistetter – ist verarbeitet. »Die drei Spiele ohne Sieg hätten wir mit etwas mehr Glück und besserer Chancenverwertung auch gewinnen können. Man hat gesehen, dass Fehler und das Auslassen eigener Chancen in der Landesliga deutlich härter bestraft werden als zuletzt in der Bezirksliga. Trotz allem brachte die Mannschaft gute Leistungen«, ist Spielausschuss-Mitglied und SVF-Pressesprecher Sebastian Schmidt nicht unzufrieden. Gegen die Spielvereinigung Ottenau ist im heimischen Friedrich-Stephan-Stadion wieder ein Sieg eingeplant. »Wenn wir unsere  Schwächen abstellen können, wird das auch gelingen«, ist Schmidt ziemlich sicher.

Torjäger Adrian Wettach kehrt beim SVF in den Kader zurück. Zu den verletzten Nico Weiler und Matthias König gesellt sich auch  Dominik Kaiser (wir berichteten), der seine Operation in der Baden-Badener Klinik nach Auskunft von Sebastian Schmidt gut überstanden und das Spital schon wieder verlassen hat. 

Sinzheim – Oppenau, Samstag, 17.30 Uhr

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Als »unterm Strich gerecht«  bezeichnet Oppenaus Trainer Davor Sikanja das 1:1 im Renchtal-Derby gegen den SV Oberkirch, auch wenn er sich im Vorfeld mehr ausgerechnet hatte. »Wir hatten die klareren Chancen. In Halbzeit eins hätte Patrick Wussler das 1:0 erzielen müssen, in Durchgang zwei standen wir zweimal frei vor SVO-Keeper Duki, allerdings hätte im Gegenzug auch Oberkirchs Benjamin Gentner treffen können. Für uns war das nicht optimal. Ich hatte gehofft, dass wir die guten Leistungen der Spiele in Freistett und Schutterwald gegen den SVO fortsetzen. Es war über 60 Minuten ein Spiel ohne große Höhepunkte.« 

Den heutigen Kontrahenten SV Sinzheim bezeichnet Sikanja als »Wundertüte«, meint damit die Leistungsschwankungen der Hausherren. Allerdings gehören die Sinzheimer nach seiner Meinung zu den »stärkeren Mannschaften« der Liga. »Wenn wir die Leistungen von Freistett und Schutterwald abrufen, dann können wir was holen«, ist der TuS-Coach überzeugt. Gutes Omen: Die letzten zwei Partien in Sinzheim hat der TuS gewvonnen. »Es wäre natürlich super, wenn wir diesen Trend fortsetzen könnten.«
Zurück im Kader ist Patrick Braun, fehlen werden die verletzten Benedikt Benz und Nico Herrmann sowie der langzeitverletzte Ali Abdalla.  

SC Offenburg – Oberkirch, Samstag, 15.30 Uhr

Der SC Offenburg zählt in dieser Saison zu den Top-Teams, steht auf Rang zwei, punktgleich (16 Zähler) mit Primus SC Hofstetten. Eine Herkulesaufgabe also für den SV Oberkirch. SVO-Sportvorstand Vilmar Erdrich: »Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche haben wir uns im Derby beim TuS Oppenau einen verdienten Punkt erkämpft. Nach dem Spielverlauf war das gerecht. Am Wochenende erwartet uns beim SC Offenburg eine große Herausforderung. Der SCO zählt für mich nach dem bisherigen Saisonverlauf zu den absoluten Meisterschaftsfavoriten. Das Team hat insbesondere in der Offensive sehr viel Qualität. Vielleicht gelingt uns mit einer ähnlich couragierten Leistung wie in Oppenau eine kleine Überraschung, was für mich ein Punktgewinn bedeutet.« SVO-Trainer Marko Kesch, der nach seiner Hochzeit jetzt wieder auf die Bank zurückkehren wird, hat nach Meinung von Vilmar Erdrich keine Veranlassung die Elf groß zu ändern. »Alle eingesetzten Spieler, bis auf Attilla Dizmann, der beruflich verhindert ist, sind einsatzbereit. Wir freuen uns auf das Spiel«, so der SVO-Sportvorstand.

Nach dem Derby-Sieg in Schutterwald ist man beim SC Offenburg ziemlich sicher, dass die Mannschaft ihre Erfolgsserie weiter fortsetzen kann. Denn in der Offensive ist der langzeitverletzte Lukas Martin wieder präsent.   

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