Fußball-Bundesliga

Fritz Keller gibt beim SC Freiburg den Schlüssel ab

Autor: 
Daniela Frahm
Lesezeit 2 Minuten
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18. Oktober 2019

Fritz Keller wurde am Donnerstagabend von den 840 anwesenden SC-Mitgliedern mit stehenden Ovationen verabschiedet. ©dpa

Nach einem weiteren emotionalen Abschied für den ehemaligen Präsidenten Fritz Keller hat der SC Freiburg bei seiner Jahreshauptversammlung im Konzerthaus auf ein sportlich und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurückgeblickt, in dem auch wieder viele neue Mitglieder hinzukamen.

Die stehende Ovationen der 840 SC-Mitglieder sorgten beim neuen DFB-Präsidenten Fritz Keller wie bei der Verabschiedung vor dem Heimspiel gegen Dortmund für glasige Augen. Jetzt hat er endgültig beim Sport-Club „den Schlüssel abgegeben, aber nicht den Löffel“, wie er scherzte, und erlebte die Versammlung anschließend als Zuschauer. Die Leitung übernahm an seiner Stelle der Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich Breit, der unter anderem ein „persönliches Anliegen“ vorbrachte. Kurz vor dem zehnten Todestag des langjährigen SC-Präsidenten Achim Stocker am 1. November hat er dem Freiburger Gemeinderat vorgeschlagen, die Straße zum neuen Stadion nach ihm zu benennen, was die Mitglieder mit langanhaltendem Applaus unterstützten. 
Das neue und das alte Stadion waren zuvor bereits Themenschwerpunkte in den Jahresberichten von Finanzvorstand Oliver Leki und Sportvorstand Jochen Saier. Mit dem knapp 35 000 Zuschauer fassenden Stadion (bisher 24 000) und besseren Vermarktungsmöglichkeiten werde der Verein nicht mehr ganz so abhängig sein von den Fernsehgeldern, die mit rund 45 Millionen Euro weiterhin die größte Einnahmequelle sind, erklärte Leki.

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Steigerung der Mitgliederzahl

Nachdem der Umsatz der Freiburger im Vorjahr erstmals über 100 Millionen Euro stieg, lag er diesmal mit 96,1 Millionen Euro nur knapp darunter, während der Überschuss von 11,1 auf 6,9 Millionen Euro sank. Leki bezeichnete das als „ordentliches Ergebnis“ und den SC als „durch und durch kerngesunden Verein“, der es sich erlauben konnte, „auch mal so eine Transferpolitik hinzulegen wie in diesem Jahr“, in dem der SC mehr Geld ausgegeben als eingenommen hat. 
Deutlich gesteigert hat sich erneut die Mitgliederzahl, von 17 000 auf rund 22 000, wofür das neue Stadion ein Grund sein dürfte. Mitglieder haben bei der Dauerkartenvergabe Vorrechte, nach Angaben von Leki haben sich bereits 19 000 Interessenten registriert. Mit der Suche nach einem Nachfolger für Keller will sich der Verein Zeit lassen. „Wir sind vollständig handlungsfähig nach innen und nach außen“, sagte Breit, „deswegen erschien es uns unnötig, innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Personaldiskussion zu führen.“

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