Fußball-Verbandsliga

Für SV Stadelhofen gilt: Verlieren verboten!

Autor: 
Fritz Bierer
Lesezeit 3 Minuten
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18. Mai 2018

Für Stadelhofens Interimstrainer Franz Benz zählt im Heimspiel gegen den SC Hofstetten nur ein Sieg, wenn man die Verbandsliga halten will. ©Stephan Hund

Während Spitzenreiter SV Linx (77 Punkte) am Mittwoch die vorgezogene Partie des 31. Spieltages in der Fußball-Verbandsliga mit 3:0 gegen den FV Lörrach-Brombach gewonnen hat und sich damit auf das SBFV-Rothaus-Pokalfinale gegen Oberligst FC Villingen am kommenden Montag vorbereiten kann, stehen zwei Ortenau-Derbys im Blickpunkt.  Bereits am heutigen Freitag gibt der Kehler FV (8./48) beim punktgleichen Tabellensiebten SC Lahr seine Visitenkarte ab. Beide Teams können »sorgenfrei« aufspielen. Dagegen hat der SV Stadelhofen (13./33) ordentlich Druck. Das Duell im Mührigwald-Sportpark gegen Schlusslicht SC Hofstetten (10) müssen die Renchtäler gewinnen, sonst droht der Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz von dem man nur noch einen Zähler entfernt ist.
 

Lahr – Kehler FV
Heute, 18.45 Uhr

Beim Kehler FV blickt man dem heutigen Ortenau-Derby im Stadion Dammenmühle gegen den SC Lahr zuversichtlich entgegen.  »Jetzt geht es um die Tabellenplätze. Für uns ist es ein Dreikampf zwischen dem OFV, Lahr und Kehl. Klar, dass wir nach sieben ungeschlagenen Spielen jetzt den Ehrgeiz haben nachzulegen und die bestmögliche Position in der Tabelle herauszuholen«, ist Jürgen Sax optimistisch, dass die Braun-Elf in der Tabelle weiter nach oben klettern kann. »Weder nach oben noch nach unten kann was passieren – eigentlich kann man die Spiele jetzt genießen«, weiß der KFV-Sport-Vorstand. »Beide Mannschaften, Lahr und wir, können am Freitagabend auf Sieg spielen, deshalb wünsche ich mir und den Fans ein offensives  Spiel, bei dem man auch einige Tore sieht. Das wäre toll für die Zuschauer«, so Sax. 
Voraussichtlich kann KFV-Trainer  Heinz Braun auf den kompletten Kader setzen, auch wenn Arber Paqarizi und  Elyes Bounatouf die letzte Trainingseinheit nicht komplett absolvierten. »Ich bin sicher, beide sind dabei«, ist Jürgen Sax auch hier optimistisch.
Zuversicht strahlt der sportliche Leiter des KFV auch bei der Personalplanung für die kommende Saison aus. Bis Ende kommender Woche sollen die internen Planungen abgeschlossen sein. »Es sieht danach aus, dass bis auf die bereits bekannten Abgänge alle Spieler an Bord bleiben. Es gab entsprechende Zusagen, es fehlen nur noch die Unterschriften«, erklärt Sax. Auch extern ist der KFV offensichtlich wieder ein Thema. »Wir hatten vier auswärtige Spieler im Training, die haben einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Jetzt müssen wir abwarten, ob sie sich bei den abschließenden Gesprächen für uns entscheiden. Auch haben wir einen Stürmer, der kommende Woche seine Entscheidung uns mitteilen wird.«      

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Stadelhofen – Hofstetten
Samstag, 16 Uhr

Ein Sieg, zwei Niederlagen, so die Bilanz des SV Stadelhofen seit Interimstrainer Franz Benz das Kommando übernommen hat. Ein Zähler trennt die Renchtäler von einem Abstiegsplatz – die restlichen vier Partien sind nur noch »Endspiele« um den Ligaerhalt. 
Bei der 2:4-Niederlage beim FC Auggen war die Benz-Elf über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem Tabellenneunten, der den Klassenerhalt bereits sicher in der Tasche hat. Franz Benz war mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden, zumal man auf ein sehr starkes Team getroffen ist. »Leider konnten wir das 2:2 nicht halten. Ich hoffe aber, dass wir an die gute Leistung und vor allen Dingen das große Engagement anknüpfen können.«  Franz Benz weiß, dass gegen den SC  Hofstetten nur ein Sieg zählt, denn die folgenden Partien werden nicht einfacher. »Uns ist auch klar, dass Hofstetten eine kompakte Mannschaft hat, die unbeschwert aufspielen kann und dies zeigt das Team Woche für Woche. Wollen wir in der Verbandsliga bleiben, dann müssen wir gewinnen und ich kann nur sagen, dass alle dieses große Ziel erreichen wollen«, ist der Coach überzeugt.
 Personell ist Franz Benz mit der aktuellen Lage gar nicht zufrieden, weil nach seiner Ansicht Markus Kopf und Volker Springmann »zu viel Ehrgeiz hatten«. Bei beiden Stammspielern sind die alten Verletzungen wieder aufgebrochen, so dass sie definitiv gegen den SC Hofstetten fehlen. 

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