Lokalsport

Gipfeltreffen zwischen Diersheim und Urloffen

Redaktion
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23. September 2022
Florian Dupps (links, SV Nesselried) und Marc Vollmer (DJK Tiergarten) wollen mit ihren Teams punkten.

Florian Dupps (links, SV Nesselried) und Marc Vollmer (DJK Tiergarten) wollen mit ihren Teams punkten. ©Christoph Breithaupt

Das Spitzenspiel steigt am Sonntag in Diersheim, wenn der heimische SVD als Tabellenzweiter den Spitzenreiter FV Urloffen empfängt. Auch das zeitgleiche Derby zwischen der SG Nußbach/Bottenau und dem SV Ödsbach hat für beide Teams große Bedeutung.

SG Gengenbach/Reichenbach – SV Nesselried (Samstag, 16.30 Uhr)

Die SG Gengenbach/Reichenbach kam trotz früher Führung nicht über ein 1:1 bei Kellerkind VfR Zusenhofen hinaus. „Es war ein intensives Spiel, in dem wir insgesamt zu wenig gefährliche Offensivaktionen kreieren konnten. So gesehen ging das Unentschieden auch in Ordnung“, resümiert SG-Spielertrainer David Halsinger und hofft nun gegen den SV Nesselried auf eine Steigerung seiner Mannschaft: „Wir wollen versuchen, wieder den Fußball auf den Platz zu bringen, für den wir stehen wollen. Das wird gegen den guten Aufsteiger sicher nicht leicht.“ Zumal die personelle Lage angespannt bleibt. Jan Braun ergänzt die ohnehin lange Verletztenliste.

Der SV Nesselried hat sich als Neuling bisher in den Heimspielen gut präsentiert, auswärts aber noch keinen Punkt geholt. Auch am Samstag wartet eine schwere Aufgabe auf fremdem Platz. Die Spielgemeinschaft aus dem Kinzigtal ist diese Saison von der Süd- in die Nordstaffel gewechselt und kann zu den Topteams der Liga gerechnet werden. Die letzten beiden Spielzeiten beendete die SG unter den Top Fünf ihrer Staffel. Der SVN ist also Außenseiter, auch weil Trainer Markus Schepp nicht aus dem Vollen schöpfen kann. „In unserer Mannschaft werden leider einige Stammspieler abwesenheits- und verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Es heißt daher umso mehr, mit Kampf und Einsatzwillen dagegenzuhalten, auch diesmal wieder kompakt hinten zu stehen und möglichst lange die Null zu halten“, so Pressesprecher Julian Ehinger.

SpVgg Kehl-Sundheim – SV Stadelhofen II (Sonntag, 15 Uhr)

„Leider konnten wir in Schutterwald nicht an unsere Leistung der Vorwoche anknüpfen, wir hatten mit dem Kunstrasen doch mehr Probleme als erwartet“, analysierte Sundheims Sportvorstand Ralf Kraemer das 1:1, als man zudem noch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit einstecken musste. Jetzt kommt mit Stadelhofen eine sehr schwer einzuschätzende Mannschaft. „Wir werden wie immer unsere schnelles Spiel über das Zentrum versuchen. Wichtig wird sein, eine stabile Abwehr zu stellen und über die Geduld zu unserem Spiel zu finden“, so Kraemer. Denis Omurca ist nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder spielberechtigt.

Die Stadelhofener Landesliga-Reserve fährt mit Respekt nach Sundheim. „Am Wochenende erwarten wir den stärksten Aufsteiger in die Kreisliga A Nord, der mit seinen Verstärkungen zu den Top-5-Mannschaften der Liga zählt“, findet Co-Trainer Stefan König. Die Personalsituation beim SVS ist wegen Verletzten und Urlaubern weiterhin kritisch. „Es ist kaum ein eingespielter Rhythmus möglich“, bedauert König.

SG Wagshurst/Ulm – VfR Zusenhofen (Sonntag, 15 Uhr)

Die SG Wagshurst/Ulm verdiente sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zuletzt das wichtige 3:0 beim SV Stadelhofen II. Spielausschuss Michael Becker erwartet auch gegen den VfR Zusenhofen eine schwere Partie. „Auch dieses Spiel wird geprägt sein von Kampf, Laufbereitschaft und Moral. Zusenhofen wird uns mit Sicherheit alles abverlangen, und wir müssen wie immer an unsere Grenzen gehen, sollen die Punkte zu Hause bleiben“, fordert Becker.

„Die Mannschaft hat gegen die SG Gengenbach eine klasse Moral gezeigt und über 90 Minuten gefightet. Das war in den letzten Wochen nicht immer so“, sieht Spielausschuss Kevin Winkler einen Aufwärtstrend beim VfR Zusenhofen. „Gegen die neuformierte SG erwarte ich ein schwieriges Unterfangen, gerade aufgrund des kleinen Platzes in Ulm. Wir werden nur punkten können, wenn wir bereits am Samstag eine vernünftige Einstellung an den Tag legen und dann über 90 Minuten kompromisslos dagegenhalten“, glaubt Winkler. Die beiden Langzeitverletzten Milan Lewandowski und Egzon Salihu fehlen dem VfR weiter.

DJK Tiergarten-Haslach – FV Schutterwald II (Sonntag, 15 Uhr)

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Die DJK konnte sich zuletzt beim Derby in Ödsbach deutlich steigern und mit 4:1 gewinnen. „Die Mannschaft hat gegen Ödsbach eine sehr konzentrierte Leistung abgerufen und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, freut sich der sportliche Leiter Philipp Ell. Gegen den Tabellenletzten sollen nun weitere drei Punkte her, doch es gilt, den Gast nicht zu unterschätzen. „Mit Schutterwald II kommt ein Gegner, der schwach gestartet ist und nun unter Druck steht. Entsprechend wird es für uns eine schwere Aufgabe am Sonntag. Personell hoffen wir weiter auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler“, so Ell.

Nach dem 1:1 gegen Kehl-Sundheim, dem bisher einzigen Punktgewinn, gibt sich Marc-Andre Hilgert, Coach von Schlusslicht FV Schutterwald II, vor der Partie bei der DJK Tiergarten-Haslach hoffnungsvoll: „Mir steht fast der volle Kader zur Verfügung, somit wollen wir aggressiv den Gegner in der eigenen Hälfte binden. Jetzt soll der erste Dreier her.“

SG Nußbach/Bottenau – SV Ödsbach (Sonntag, 15 Uhr)

„Die Niederlage beim SV Linx II war mehr als bitter. Vor allem deshalb, weil meine Mannschaft von der ersten Minute an voll mit auf Augenhöhe agiert hatte“, ärgerte sich SG-Trainer Ilhan Deveci über das Gegentor in der Nachspielzeit zum 1:2. Dadurch ging ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf verloren. „Wir sind etwas enttäuscht, wollen es aber so schnell wie möglich verdauen. Ödsbach hat aus zwei Auswärtsspielen vier Punkte mitnehmen können, entsprechend dessen ist Obacht angesagt. Wir müssen aber die drei Punkte zu Hause behalten, so gehen wir auch in die Partie. Personell entspannt sich die Situation etwas, dennoch fehlen weiterhin drei Leistungsträger urlaubsbedingt“, so Deveci.

Beim SV Ödsbach will man das 1:4 gegen Tiergarten so schnell wie möglich vergessen machen. „Nach dem schlechten Auftritt müssen wir in Bottenau ein anderes Gesicht zeigen. Wir sind motiviert, endlich Konstanz in unsere Spiele zu bringen. Damit wollen wir am Wochenende beginnen. Allerdings wissen wir, wie schwer es wird, da es ein Derby ist“, sagt SVÖ-Trainer Patrick Berger, der auf Dominik Huber verzichten muss. Der Einsatz von David Vollmer, Marco Sester und Daniel Sturm ist fraglich.

SV Diersheim – FV Urloffen (Sonntag, 15 Uhr)

Nach mühsamem Saisonstart kam Diersheim zuletzt in Fahrt und konnte am Sonntag einen 5:2-Sieg beim SC Durbachtal II feiern. „Gegen eine starke Durbachtaler Mannschaft kamen wir zu einem klaren Sieg, der aber sicherlich zu hoch ausfiel. Wir hatten das nötige Spielglück und erzielten gerade in die Drangphase der Gastgeber das letzendlich spielentscheidende 3:2“, ordnete SVD-Trainer Armin Reichmann den Sieg richtig ein und blickt gespannt voraus auf das Spitzenspiel: „Am Sonntag empfangen wir mit Urloffen den Topfavoriten für die Meisterschaft. Nur wenn es uns gelingt, die Top-Offensive der Gäste in den Griff zu bekommen, haben wir die Chance auf einen Punktgewinn. Leider entspannt sich unsere Personalsituation erneut nicht.“

„Beim 1:1 gegen Nonnenweier haben wir zwei Punkte verloren“, beklagte FVU-Spielausschuss Dominik Laug: „Nach wackeligem Start war es die mangelnde Chancenauswertung, die uns um den Lohn brachte.“ Nun freut man sich in Urloffen aber auf das Topspiel. „Wir haben dort in den letzten Jahren nicht viel gerissen. Ich denke aber, dass unsere Jungs gewillt sind, alles reinzuhauen und mit was Zählbarem nach Hause zu fahren. Leider fehlen uns am Sonntag mit Johannes Schwab, Marco Schmidt und Kevin Schönwitz wieder wichtige Spieler, aber unser Kader ist breit genug aufgestellt, um in Diersheim bestehen zu können“, so Laug.

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