2. Volleyball-Bundesliga

Hartes Stück Arbeit für den VC Offenburg

Autor: 
Michael Hoffmann
Lesezeit 3 Minuten
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27. November 2016
Mussten sich in Vilsbiburg mächtig strecken: Molly Karagyaurov (l.) und Sophie Schellenberger vom VCO.

Mussten sich in Vilsbiburg mächtig strecken: Molly Karagyaurov (l.) und Sophie Schellenberger vom VCO. ©Ulrich Marx

Die Volleyballerinnen des VC Printus Offenburg bleiben in der Erfolgsspur. In der 2. Bundesliga gewann das Team von Trainerin Tanja Scheuer mit 3:2 (21:25, 25:17, 22:25, 25:18, 17:15) bei den Roten Raben Vilsbiburg II. Juniorennationalspielerin Pia Leweling wurde dabei erneut zu besten Spielerin ausgezeichnet. 

 

Mit viel Kampf und nur selten Glanz haben die Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Printus Offenburg den nächsten Saisonsieg eingefahren. Bei den Roten Raben Vilsbiburg II gewann das Team von Trainerin Tanja Scheuer am Samstagnachmittag mit 3:2 in einer mit rund 70 Zuschauern nur spärlich gefüllten Vilsbiburger Ballsporthalle. 
Dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, war den Akteurinnen des VC Printus Offenburg bewusst. »Wir dürfen Vilsbiburg II auf keinen Fall unterschätzen«, hatte Sophie Schellenberger vor der Partie gewarnt. Die Voraussetzungen waren sowieso schon alles andere als ideal: Sowohl die Außenangreiferinnen Katrin Kreuzer und Svenja Engelhardt, als auch Hanna Frei und Franziska Fried fehlten. 

"Anfang ein bisschen verpennt"
Ohne etatmäßige Libera fand der VCO wieder nur schwer in die Partie. Die »Jung-Raben« agierten überraschend abgeklärt und setzten die Gäste mit ihren Aufschlägen unter Druck. Noch fehlte das Feuer beim Tabellenführer: »Wir haben den Anfang ein bisschen verpennt«, sagte Tanja Scheuer. Erst gegen Satzende wachten die Offenburgerinnen auf: Drei Satzbälle wehrten sie noch ab, bevor der Durchgang verloren ging (21:25). Dennoch tankten sie durch die angewehrten Satzbälle Selbstvertrauen für die restliche Partie.
Tanja Scheuer stellte in der Folge um und brachte Lisa Solleder und Sophie Schellenberg für Sophia Bähr und Sarah McKinny. Die Erfahrung sollte es richten. Es entwickelte sich ein für die Zuschauer nicht immer schön anzusehendes »Aufschlag-und-Annahme«-Spiel: Ballwechsel kamen kaum zustande. Molly Karagyaurov mit sechs und Schellenberger mit vier Aufschlagpunkten in Serie ebneten den Weg zum Satzausgleich (25:17).

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Pia Leweling wertvollste Sopielerin
Der VCO hatte aber weiter zu kämpfen. »Wir haben unsere Annahme nicht gut genug nach vorne geschoben«, sah Außenangreiferin Pia Leweling die Gründe für den erneuten Satzverlust im vierten Durchgang  (22:25). Leweling selbst wurde nach der Partie erneut zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet. »Sie ist die ganze Saison über die konstanteste Spielerin, die das Team trägt«, befand Tanja Scheuer. 
Was man den VCO-Damen nicht absprechen konnte, war der unbedingte Wille, dieses Spiel noch zu drehen. Karagyaurov sorgte für einen ersten, schmerzhaften Weckruf: Nach einer Rettungsaktion landete sie krachend in einer Werbebande. Auch die seit Wochen in bestechender Form agierende Tanya Paulin kam nun mehr ins Spiel. Mit einer sieben Punkte anhaltenden Aufschlagserie sorgte sie für eine Vorentscheidung. Auch in der Folge riss die kanadische Mittelblockerin, wenn sie nicht selbst verwandelte, immer wieder Löcher in den gegnerischen Block. »Das hat uns den vierten Satz nach Hause gebracht«, stellte Scheuer fest 

Trotz Sie Platz eins verloren
Der anschließende Tiebreak entwickelte sich zu einem erneuten Krimi, diesmal mit dem besseren Ende für den VCO (17:15). Mit zwei Assen brachten Richarda Zorn und Leweling die Halle zum Verstummen. »Wir sind alle heilfroh, dass wir die letzten zwei Punkte gemacht haben«, freute sich die Matchwinnerin. Trotz des Erfolgs musste der VCO die Tabellenführung abgeben, da Konkurrent Sonthofen gegen den SV Lohhof (3:0) gewann. Am Samstag ist der DJK Sportbund München-Ost zu Gast in Offenburg.

Für den VCO spielten: Sarah McKinny, Tanya Paulin, Sophie Schellenberger, Pia Leweling, Sophia Bähr, Lisa Solleder, Richarda Zorn, Molly Karagyaurov, Salomé Dikongué.

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