Fußball-Bezirksliga Offenburg

Hausaufgaben für Freistett und SV Oberkirch

Autor: 
Richard Lux
Lesezeit 4 Minuten
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12. Oktober 2019

Der SV Freistett will mit einem Heimsieg seinen Spitzenplatz verteidigen. ©Iris Rothe

Von den Fußball-Bezirksliga-Teams aus der Region hat  am 9. Spieltag der Neuling SV Renchen beim Tabellenführer SV Niederschopfheim die wohl schwerste Aufgabe. Nicht einfach dürfte es auch für den VfR Willstätt beim SV Sulz werden. Der SV Freistett gilt dagegen als Tabellenzweiter zu Hause gegen den SV Rust als Favorit. Bereits am Samstag um 15.30 Uhr möchte der SV Oberkirch zu Hause gegen den VfR Elgersweier dreifach punkten. Alle anderen Spiele finden am Sonntag, 15 Uhr, statt. 
 

Oberkirch – Elgersweier
Nach acht Spieltagen, davon die letzten sechs ungeschlagen, steht der SV Oberkirch mit 12 Punkten und 14:11 Toren (beste Defensive der Bezirksliga) auf dem siebten Tabellenplatz. Trainer Thomas Brombach ist aber nicht ganz zufrieden: „Leider verpassen wir es von Woche zu Woche unser Spiel 90 Minuten durchzuziehen. Unkonzentriertheit, teils mangelnde Einstellung und fehlende Laufbereitschaft sind die Hauptgründe, warum wir nicht einige Punkte mehr auf dem Konto haben. Gegen Elgersweier fordere ich von meiner Mannschaft eine Reaktion auf die schlechte erste Halbzeit beim 2:2 in Wilstätt, wo es zur Pause aus unserer Sicht hätten locker 0:4 stehen können“. Der SVO-Coach kündigt für das Samstagspiel taktische Änderungen an und den einen oder anderen personellen Wechsel. „Beim VfR sollten wir besonders auf Paul Heine und Lars Bischler achten, die immer für eine gute Aktion oder ein Tor gut sind. Mit der richten Einstellung bin ich mir aber sicher, dass wir im heimischen Renchtalstadion einen Dreier einfahren und uns in oberen Tabellendrittel eingliedern, was auch unser Anspruch ist“, so Thomas Brombach. „Heiß auf das Duell mit dem SVO“ ist Elgersweiers Coach Mario Roth, der zuletzt den SV Lautenbach trainierte und auch schon das SVO-Trikot (wie einst sein Vater) trug: „Wir freuen uns auf das tolle Stadion und wollen mindestens einen Punkt mitnehmen.“ 

Freistett – Rust 
Nachdem der SV Freistett die schwere Auswärtshürde in Oberschopfheim mit einem 3:1 Sieg überwunden hat, bleiben die Hanauer auf Platz zwei und haben diesen sogar gefestigt. Trainer Christian Faulhaber: „Nun sind wir seit neun Pflichtspielen (inklusive Pokal) ungeschlagen und wollen zu Hause auch gegen den Aufsteiger SV Rust in der Erfolgspur bleiben. Die Gäste sind mit einem Sieg in die Saison gestartet, aber ihre vielen Unentschieden sind für ein Vorwärtskommen in der Tabelle halt nicht von Vorteil. Wir wissen um die Schwere dieser Aufgabe und müssen wieder alles in die Waagschale werfen, um unsere weiße Weste daheim zu behalten.“ Bei den Platzherren steht hinter dem Einsatz von Toni Hagen noch ein Fragezeichen. Ansonsten bleibt der Kader vom Vorsonntag unverändert.

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Sulz – Willstätt
Obwohl man zur Halbzeit noch 2:0 geführt hatte und sich am Ende beim 2:2 mit Oberkirch die Punkte teilte, war man in Willstätt nicht unzufrieden. VfR-Vorsitzender Stefan Hochwald: „Grundsätzlich geht das Unentschieden in Ordnung und daher können wir damit leben. Dass wir zu Hause eine 2:0-Führung her geben zeigt aber auch, dass wir immer noch im Findungsprozess der neuen Spieler und des neuen Trainer Thomas Heilmann sind. In Sulz treffen wir auf eine spielstarke Mannschaft, welche im oberen Drittel der Tabelle steht. Wie jede Woche stehen wir wieder vor einem schweren Spiel. Dennoch möchten wir mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen.“ Personell entspannt sich die Lage so langsam beim VfR. Melvin Aby befindet sich im Aufbautraining und daher ist sein Einsatz noch fraglich. Definitiv nicht dabei sind der gesperrte Guillaume Moutinho, der verletzte Sergio Pauli, sowie Urlauber Chafik Boudou. 

Niederschopfheim – Renchen
Beim Aufsteiger SV Renchen findet man sich derzeit nicht gerade vom Glück begleitet. Vorsitzender Gerhard Schrempp: „Wir haben zuletzt beim 3:5 gegen Unterharmersbach ähnlich gut gespielt wie eine Woche zuvor beim 1:3 in Sulz. Das hilft uns aber letztendlich nicht weiter, denn am Ende fehlen uns die Punkte. In Niederschopfheim wollen wir etwas holen, egal wie. Sicherlich ist der SVN als Tabellenführer klarer Favorit, aber im Fußball ist alles möglich.“

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