Handball-Südbadenliga

Hedos Elgersweier behält gegen TuS Altenheim die Oberhand

Autor: 
davfr/miqua
Lesezeit 4 Minuten
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15. Oktober 2018
Groß war der Jubel bei den Akteuren des HC Hedos Elgersweier nach dem Derby-Erfolg.

Groß war der Jubel bei den Akteuren des HC Hedos Elgersweier nach dem Derby-Erfolg. ©www.handball-server.de

Der HC Hedos Elgersweier konnte das Südbadenliga-Derby gegen den TuS Altenheim am Freitagabend mit 26:25 (13:10) für sich entscheiden. Trotz des dritten Sieges im vierten Spiel hatte man nicht nur Grund zur Freude: Linksaußen Kai Oehler erlitt einen doppelten Wadenbeinbruch.

Das Spiel in der gut gefüllten Otto-Kempf-Sporthalle begann ganz nach dem Geschmack der Einheimischen. Von Beginn an schaffte man es, Stabilität und Sicherheit in die Defensive zu bekommen, auch Torhüter Christoph Plschek war sofort auf dem Posten. Im Angriff zeigte man eine hohe Trefferquote was über 2:1, 4:2 bis hin zur 8:4-Führung (14.) führte. Gäste-Coach Timo Heuberger sah sich früh gezwungen zu reagieren und wechselte Torhüter Philipp Grangé aus.

Mit zunehmender Spielzeit nahm die Fehlerzahl aufseiten der Gastgeber etwas zu, die Kompaktheit in der Abwehr ging etwas verloren. Immer wieder fand Altenheim den Weg durch das Abwehrzentrum und konnte sich mehrere Strafwürfe erspielen, welche der starke Marvin Schilling sicher verwandelte. Nichtsdestotrotz schaffte es Hedos auf die immer besser ins Spiel kommenden Gäste mit gelungenen Aktionen zu antworten. Der Hedos-Rückraum zeigte sich in Wurflaune und überzeugte mit hoher Abschlussqualität, was über 10:7 und 12:9 zum 13:10-Halbzeitstand führte.

Nach dem Seitenwehsel erwischte der TuS den besseren Start und nutzte eine Überzahl zum 12:13 (33.) . René Junker im Abwehrzentrum konnte nach seiner Zeitstrafe mit zwei Blocks und einem Gegenstoßtreffer den alten Abstand beim 15:12 (35.) aber blitzschnell wieder herstellen. Die Einheimschen schienen sich nun endlich absetzen zu können, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. 

Schon 25:20 geführt
Bis zur Schlussviertelstunde legte der HCH immer vor, der TuS blieb in Schlagdistanz. Zwei souverän verwandelte Strafwürfe von Sebastian Metelec und ein Treffer von Vincent Oßwald sorgten beim 22:17 (49.) für Gesprächsbedarf bei den Gästen. Heuberger stellte seine Mannen nochmals neu ein, doch beim 25:20 (56.) sah der HC Hedos knapp fünf Minuten vor Spielende wie der sichere Sieger aus, ruhte sich aber schon zu früh auf seinem Vorsprung aus. Ein Fehlpass, ein Fehlwurf sowie ein technischer Fehler nutzte der TuS eiskalt, um durch zwei Tore von Gerry Sutter und einem Treffer von Marvin Schilling auf 25:26 zu verkürzen. 

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Die letzten 30 Sekunden waren dann an Spannung kaum zu überbieten. Wieder verlor die Herrmann-Sieben den Ball und ermöglichte dem Gast gar die Chance auf einen Punktgewinn. Aus Hedos-Sicht verpuffte der letzte Gäste-Angriff im Abwehrbollwerk der Einheimischen, sodass die Mannschaft von Trainer Simon Herrmann am Ende über einen sicherlich nicht unverdienten 26:25-Heimsieg jubeln konnte.

Altenheim unter den Möglichkeiten
Gäste-Coach Timo Heuberger sah viele Ursachen, weshalb sein Team bisher noch unter den Möglichkeiten spielt. Eine ist sicherlich der schwachen Trainingsbeteiligung (Verletzungen, Krankheiten, berufliche Abwesenheit) geschuldet, aber auch der Angriff spielt noch unter Form. »Es läuft noch nicht flüssig. Wir sind noch nicht bereit, in die Tiefe zu gehen«, so Heuberger, der zwar eine Steigerung im Vergleich zur letzten Auswärtsniederlage in Oberkirch sah, aber auch zugibt: »Wir spielen noch nicht das, was wir können.« Positiv registrierte er, dass sich sein Team bis zum Schluss nicht aufgab. »Da hatten wir wie in Oberkirch sogar noch den letzten Angriff, leider ist uns beide Male das Unentschieden nicht geglückt.«

Während Altenheim nun am Samstag zu Hause die SG Waldkirch/Denzlingen erwartet, muss der HC Hedos Elgersweier beim TV Oberkirch mit Ex-Hedos-Coach Daniel Kempf antreten, wo man nun auch auswärts gerne nachlegen würde.

Elgersweier – Altenheim 26:25 (13:10)
Elgersweier:
Plschek, Waidele; Hackl 6, S. Räpple 1, Metelec 6/2, Oehler, Oßwald 2, Junker 1, Robin 2, Vetter 3, Scavelli 1, Fritsch, C. Räpple 4/4.
Altenheim: Grangé, Schäfer; Sutter 3, Teufel, Fels 1, S. Rudolf, Schilling 11/8, Reuter, Kugler 2, Biegert 4, Gaudin 1, N. Rudolf 3.

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