Handball-Südbadenliga

HTV Meißenheim bejubelt den ersten Sieg

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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26. Oktober 2020
Der junge Dustin Ammel (am Ball) konnte die Freiräume nutzen, die nach der Manndeckung an Bastian Funke entstanden sind.

Der junge Dustin Ammel (am Ball) konnte die Freiräume nutzen, die nach der Manndeckung an Bastian Funke entstanden sind. ©Christoph Breithaupt

Zuletzt hatte Südbadenligist HTV Meißenheim bereits mehrfach Ansätze gezeigt. Am Samstag klappte es dann beim 29:28 (14:15) gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach endlich mit den ersten Punkten. 

 

Ähnlich wie zuletzt gestalteten die Gastgeber bis in die zweite Hälfte hinein das Geschehen ausgeglichen, lagen dabei meist im Rückstand. Grund zur Beunruhigung bestand jedoch nicht. „Wir haben gewusst, was auf uns zukommen würde, haben die SG eingehend analysiert. Die Jungs waren bereits in der Trainingswoche unglaublich heiß, haben auch im Spiel nie aufgehört zu kämpfen“, betonte HTV-Trainer Christian Huck nach der Partie. Stände von 9:9 (17.) und 12:12 (25.) verdeutlichten, wie eng es auf dem Feld zuging. 

Einem knappen Rückstand zur Pause folgte das 17:19 (37.). „Diesmal haben wir es geschafft, das Unentschieden herzustellen, um danach selbst in Führung zu gehen“, benannte Huck einen der wesentlichen Unterschiede im Vergleich der Vorwochen. Die Gäste kamen dem Riedverein taktisch entgegen. Die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr mit kurzer Deckung zum Beispiel gegen Bastian Funke schuf andererseits Räume, wie etwa für Dustin Ammel. Am Kreis rieb sich Max Zürcher mit seinen 19 Jahren auf wie ein alter Hase, auch Jannik Hasemann und Torhüter Steffen Bader leisteten wie der gesamte Kader Schwerstarbeit. 

Bann gebrochen

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Der Bann brach nach dem 21:21 (45.), als die Gastgeber allmählich erste Führungen hinlegten und eine zwischenzeitliche doppelte Überzahl nutzten. „Es hat nicht alles perfekt geklappt, wir müssen einzelne Situationen bestimmt noch cleverer ausspielen. Aber wir waren da, wir waren heiß, und wir haben die SG an ihren wunden Punkten getroffen“, war der Trainer hinterher voll des Stolzes. Über 26:23 (53.) und 28:24 (57.) wurde es in den Schlussminuten nochmals eng, aber die Gastgeber konnten das 29:28 nicht unverdient ins Ziel bringen zum ersten Saisonsieg.

Bleibt der Spielbetrieb weiterhin bestehen, darf sich der HTV nun am Samstag (20 Uhr) in eigener Halle auf das Derby gegen Hofweier freuen.

HTV Meißenheim – SG Kappelwindeck/Steinbach 29:28 (14:15)
Meißenheim:
Bader, Blum; Ehret 2, Zürcher 2, Ammel 10, Leppert 4/4, Funke 6, Schröder 3, Nickert, Hasemann 1, Velz, Zürcher, Jochheim 1.
Kappelwindeck/Steinbach: Forcher, Meßmer; Keller, Schmitt 6, Habich 2, Schreck 1, Höll 8, Kern, Gemeinhardt 5/4, J. Seebacher 6, Demler, Schlageter, N. Seebacher, Vierling.

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