Motocross

Janina Lehmann mit zwei WM-Punkten im Gepäck

Autor: 
red
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04. August 2021
Äußerst tückisch: Janina Lehmann auf der berüchtigten Motocross-Sandstrecke in Lommel/Belgien, wo es erstmals WM-Läufe der Frauen gab.

Äußerst tückisch: Janina Lehmann auf der berüchtigten Motocross-Sandstrecke in Lommel/Belgien, wo es erstmals WM-Läufe der Frauen gab. ©Jey Crunch

Fahrerin des MSC Hornberg zeigt sich zufrieden mit den ersten Rennen bei der Weltmeisterschaft in Tschechien und Belgien. Aufholjagd aber gleich zweimal nicht belohnt.

Nach zwei ereignisreichen Wochenenden bei der Motocross-Weltmeisterschaft der Frauen ist die Langenschiltacherin Janina Lehmann, die für den MSC Hornberg startet, wieder zurück in der Heimat.
In Loket/Tschechien war der Saisonauftakt für die WM, für den 46 Fahrerinnen aus 16 Nationen angereist waren. Nur die besten 40 qualifizieren sich für die beiden Hauptläufe, in denen wiederum die Top-20 WM-Punkte sammeln konnte. Nach Platz 24 in der Qualifikation zeigte sich Janina Lehmann äußerst optimistisch für die Rennen.

Gut verlief auch der Start beim ersten Lauf. Nach mehreren Ellbogen-Kämpfen in den ersten Runden verlor sie aber einige Plätze und musste sich im Laufe der 20 Minuten plus zwei Runden Renndistanz von Platz 22 auf 19 vorarbeiten. Im Ziel bedeutete dies 2 Punkte fürs WM-Konto. Lauf zwei verlief identisch, „jedoch wurden die Streckenbedingungen immer schwieriger und das Überholen fast unmöglich“, so Janina Lehmann, deren starke Aufholjagd von Rang 28 auf Rang 22 schlussendlich nicht mit weiteren Punkten belohnt wurde.

Weltweit gefürchtete Strecke

Am folgenden Wochenende stand bereits die zweite Veranstaltung in Lommel/Belgien an. „Nicht zu Unrecht ist die tiefe Sandstrecke in Lommel weltweit gefürchtet“, erklärt Janina Lehmann. Und diese Strecke stand nun zum ersten Mal im WM-Kalender der Frauen. Diesmal standen 42 Fahrerinnen auf der Starterliste – erneut mit Platz 24 zeigte sich Janina Lehmann sehr zufrieden.

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Dann aber begann der erste Lauf am Samstagnachmittag mit großem Pech, denn eine Fahrerin stürzte direkt vor Janina Lehmann und ließ sie heftig zu Boden gehen. An ein Weiterfahren war in diesem Moment nicht zu denken. Für den zweiten Lauf rollte die Schwarzwälderin wieder ans Startgatter und ging etwas vorsichtiger in die erste Runde. Im Verlauf des Rennens arbeitete sie sich trotz eines Sturzes von Rang 29 auf 24 vor, verpasste jedoch erneut die Punkteränge.

Optimistisch zeigt sie sich aber für die weiteren Rennen in der Türkei, in Spanien und Italien. „Das Niveau bei dieser Motocross-WM steigt von Jahr zu Jahr“, sagt sie, „nur mit fehlerfreien Rennen sind Top-Platzierungen möglich“.

Bei DM auf Rang 3

In der Deutschen Meisterschaft läuft es derzeit besser, dort befindet sie sich nach zwei gefahrenen Rennen auf Rang 3.

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