Motocross

Janina Lehmann vom MSC Hornberg kämpft sich verletzt ins Ziel

Autor: 
Waltraud Lehmann
Lesezeit 2 Minuten
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22. Mai 2019

Janina Lehmann vom MSC Hornberg beim WM-Lauf in Portugal, wo sie trotz ausgekugelter Schulter ihr bisher bestes WM-Rennergebnis 2019 erkämpfte. ©Andreas Koller

Bei der zweiten Runde der Motocross-Weltmeisterschaft der Frauen in Agueda (Portugal) zeigte Janina Lehmann vom MSC Hornberg enorme Willenskraft. Nach einem Sturz im zweiten Lauf kugelte sie sich die Schulter aus, gab dennoch weiter Gas und schaffte mit Rang 13 in der Gesamtwertung ihr bisher bestes WM-Ergebnis.

Das knapp 2000 Kilometer entfernte Agueda in Portugal war am Wochenende Schauplatz der zweiten Runde der Frauen-Motocross-WM. Janina Lehmann vom MSC Hornberg nahm mit ihrem Mechaniker diese lange Reise auf sich, um sich erneut gegen die weltbesten Pilotinnen zu messen.

Bei der Streckenbegehung am Freitagabend zeigte sie sich optimistisch. Mit einer perfekt präparierten Rennstrecke und Temperaturen um die 20 Grad stand dieses Wochenende unter einem guten Stern. Im freien Training am Samstagmorgen zeigte Janina Lehmann, dass sie mit ihrer Suzuki RMZ-250 bei den Top-Pilotinnen mithalten kann und behauptete sich lange auf Rang 5, ehe sie gegen Ende auf einen immer noch starken 10. Rang abrutschte. Die Qualifikation verlief ähnlich, so sicherte sich die Schwarzwälderin Position 11 – eine gute Ausgangsposition für die Wertungsläufe.

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Keine optimalen Starts

Im ersten Lauf am Samstagnachmittag erwischte Janina Lehmann keinen guten Start, kämpfte sich aber in der ersten Runde direkt auf Rang 10 unter 29 Starterinnen nach vorne, den sie bis eine Runde vor Schluss hielt. Dann wurde sie noch von der belgischen Meisterschaftsführenden Amandine Verstappen überholt, die zu Beginn gestürzt war. Die erste WM-Top-10-Platzierung war somit verpasst, die Motivation aber umso größer, dies im zweiten Lauf am Sonntagmittag umzusetzen. Erneut verlief der Start nicht optimal, allerdings konnte sich Janina Lehmann rasch bis auf Platz 13 nach vorne kämpfen, ehe sie in Runde drei von der Strecke abkam und zu Boden ging. Bei diesem Sturz kugelte sich die MSC-Pilotin die Schulter aus, allerdings bedeutete dies noch lange kein Rennende. Kurzerhand kugelte sie sich selbst die Schulter wieder ein, nahm die Fahrt wieder auf und erkämpfte sich in den restlichen Minuten noch Rang 17. In der Gesamtplatzierung bescherte dieser Kampfgeist ihr bestes WM-Ergebnis: Platz 13.

Erst als der Adrenalinpegel nach dem Rennen gesunken war, setzten die Schmerzen ein. Daher ist es noch nicht absehbar, ob Janina Lehmann am kommenden Wochenende bei der Europameisterschaft in Reutlingen am Startgatter steht.

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