Tischtennis-Badenliga

Jeromy Löffler gibt Steffen Fetzner das Nachsehen

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th
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16. Januar 2018
Hohbergs Talent Jeromy Löffler darf sich nach seinem Sieg gegen Steffen Fetzner nun »Weltmeister-Bezwinger« nennen.

Hohbergs Talent Jeromy Löffler darf sich nach seinem Sieg gegen Steffen Fetzner nun »Weltmeister-Bezwinger« nennen. ©Ulrich Marx

Mit 9:5 behielt Tischtennis-Badenligist TTSF Hohberg am Samstag im Vier-Punkte-Spiel gegen den punktgleichen TV Mosbach die Oberhand. Damit konnten sich die Ortenauer des Abstiegsdrucks ein wenig entledigen. Es sollte der Abend des Jeromy Löffler werden.

Die Gäste traten mit Steffen Fetzner, dem Doppelweltmeister von 1989,  und Ex-Nationalspieler Heiko Wirkner an. Dies und das zunehmend attraktive Angriffstischtennis der Hohberger Youngster lockte 80 Fans in die Schulturnhalle. Schon die Eingangsdoppel boten allen Grund zur Spannung. Während das Hohberger Spitzendoppel gewohnt routiniert den ersten Punkt gewann, lag an der anderen Platte die Sensation schon in der Luft. Das »Zweierdoppel« in Person von Jonas Degen und Marcel Neumaier. konnte sich gegen das scheinbar unschlagbare Mosbacher Spitzendoppel Fetzner/Wirkner eine überraschende 2:0-Satzführung herausspielen. In den folgenden drei Sätzen ließ das ältere Doppel an der Platte die deutlich jüngere Paarung aus Hohberg aber ganz schön alt aussehen. So musste man den Gästen zum 3:2-Erfolg gratulieren. Das bärenstarke Doppel 3 der Hausherren (Gühr/Schaufler) siegte erneut souverän. 

Im vorderen Paarkreuz wurden beide Partien knapp mit 2:3 gegen die Ex-Profis Fetzner und Wirkner verloren. Das mittlere Paarkreuz mit Marcel Neumaier und Tom Schaufler kann man mittlerweile als Filetstück der Mannschaft bezeichnen. Durch den hart erkämpften Sieg von Schaufler über Mára und den routinierten Auftritt von Neumaier gegen Härle konnte die 4:3-Führung hergestellt werden. »Hinten« fuhr Felix Gühr einen 3:0-Sieg über Sejdijevic ein. Kapitän Jonas Degen zeigte nach einer langwierigen Verletzung spielerisch gute Ansätze, jedoch war ihm bei seiner Niederlage die fehlende körperliche Fitness anzumerken. 

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Das vordere Paarkreuz bot erneut Spitzensport vom Feinsten. Während sich Bußhardt auch in seinem zweiten Einzel geschlagen geben musste, brannte Jerry Löffler am Nebentisch ein Feuerwerk ab. Er ließ Steffen Fetzner nicht den Hauch einer Chance und in drei Sätzen gerade einmal 13 Punkte gegen sich zu. Dieser Sieg setzte auf Hohberger Seite neue Kräfte frei. Neumaier, Schaufler und Gühr konnten die anschließenden Partien größtenteils klar für sich entscheiden. Auch Degen, der seinen ersten Saisonsieg feierte, gewann klar mit 3:0 gegen Sejdijevic. Dieser mental wichtige Sieg zählte allerdings nicht mehr, da Gühr mit dem Sieg über Frick schon den Schlusspunkt gesetzt hatte.
Durch den 9:5-Erfolg über Mosbach manövrierte sich der TTSF Hohberg auf Rang vier und ist nun sogar gleichauf mit dem Dritten Niklashausen, bei dem man in zwei Wochen versuchen wird, das Punktekonto weiter aufzustocken. 

TTSF Hohberg – TV Mosbach 9:5
Andreas Bußhardt/Jeromy Löffler – Michal Mara/Martin Sejdijevic 5:11, 11:8, 12:10, 11:2; Marcel Neumaier/Jonas Degen – Heiko Wirkner/Steffen Fetzner 11:8, 11:7, 5:11, 5:11, 6:11; Tom Schaufler/Felix Gühr – Andreas Härle/Manfred Frick 11:2, 12:10, 14:12; Bußhardt – Fetzner 11:5, 3:11, 11:13, 11:5, 6:11; Löffler – Wirkner 9:11, 14:12, 11:7, 7:11, 8:11; Neumaier – Härle 13:11, 11:5, 11:9; Schaufler – Mara 11:7, 6:11, 8:11, 11:8, 13:11; Gühr – Sejdijevic 11:4, 13:11, 11:8; Degen – Frick 8:11, 11:2, 9:11, 12:10, 9:11; Bußhardt – Wirkner 12:10, 7:11, 6:11, 9:11; Löffler – Fetzner 11:5, 11:2, 11:6; Neumaier – Mara 11:6, 11:9, 9:11, 8:11, 11:8; Schaufler – Härle 11:6, 11:3, 11:9; Gühr – Frick 11:5, 11:6, 11:2.

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