Fußball, 3. Liga

Karlsruher SC: Eine glatte »drei-bis-vier«

Autor: 
Hans Falsehr
Lesezeit 3 Minuten
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13. August 2018
KSC-Trainer Alois Schwartz

©GES

Noch läuft es nicht – und schon gar nicht wie gewünscht. Der Karlsruher SC tritt beim Saisonstart in die 3. Liga kräftig auf der Stelle. Dieser Trend wurde beim 1:1 am Freitag gegen den FC Carl-Zeiss Jena bestätigt.

Vier Spiele – sechs Punkte und 4:3 Tore. Das, was Fußball-Drittligist Karlsruher SC in den bisherigen Punktspielen abgeliefert hat, bewegt sich irgendwo zwischen den Schulnoten »befriedigend« und »ausreichend«. Ihren eigenen Erwartungen wurden die Wildparkprofis mit drei Unentschieden und einem Sieg jedenfalls nicht gerecht. Vor allem nicht in den beiden Heimspielen, die jeweils 1:1 ausgingen - am Freitagabend gegen Jena sowie am Samstag zuvor gegen Zwickau.

Noch ungeschlagen
»Da hatten wir uns natürlich mehr vorgenommen«, räumte Manuel Stiefler ein, der seine Mannschaft gegen den FC Carl Zeiss in der 88. Minute, drei Minuten nach dem Führungstreffer der Thüringer durch Dominik Bock, vor einer Heimniederlage bewahrte. Gegen Zwickau war der KSC noch knapper an einer herben Enttäuschung vorbeigeschrammt – Anton Fink konnte den 0:1-Rückstand erst in der Nachspielzeit ausgleichen. »Zwei Punkte mehr hätten es schon sein dürfen«, meint Stiefler: »Aber wir spielen einfach noch nicht so Fußball, wie wir es können – wie in der Vorbereitung oder im Training.« Andererseits hebt er das Positive hervor: »Wir sind aber auch noch ungeschlagen.«

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Der KSC habe noch nicht die richtige Mischung gefunden, erklärt Kapitän David Pisot die starken Schwankungen unterworfene Leistung seiner Mannschaft. Die Wildparkprofis sind noch auf der Suche nach einer inneren Balance, aus der sich mehr fußballerische Selbstverständlichkeit und größerer spielerischer Mut entwickeln können.
»Wir müssen an den richtigen Schrauben drehen«“, sagt Spielmacher Marvin Wanitzek, »um auf Vordermann zu kommen.« Zum Beispiel müssten die eigenen, leichten Fehler abgestellt und das Passspiel verbessert werden. »Vielleicht nehmen wir uns zu viel vor – und verkrampfen dann«, überlegte Wanitzek.

Zwei Pokalspiele
Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz hat nun die dritte englische Wochen hintereinander vor der Brust. Denn bereits morgen (18 Uhr) tritt der Karlsruher SC im Achtelfinale des badischen Pokals beim Odenwälder Landesligisten TSV Höpfingen an. Dort wird Schwartz – wie schon beim Einstieg in den Landespokal vor zwei Wochen in Osterburken (9:1) – seine Stammkräfte natürlich schonen, denn am Sonntag (15.30 Uhr) ist in der ersten Runde des DFB-Pokals Bundesligist Hannover 96 im Wildpark zu Gast. Das nächste Punktspiel in der 3. Liga ist dann am Samstag, 25. August, das brisante Südwest-Derby beim 1. FC Kaiserslautern.

Wenn es der KSC schafft, sich in seiner Pokalwoche fußballerisch zu verbessern und mental zu stabilisieren, ist am »Betze« vielleicht ein erfolgreicher »Neustart« in der Liga möglich.

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