Fußball, 3. Liga

Karlsruher SC: Rolf Dohmen will 2019 Präsident werden

Autor: 
Hans Falsehr
Lesezeit 2 Minuten
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10. September 2018

Rolf Dohmen ©reiff.medien

Beim Drittligisten Karlsruher SC hat Ex-Manager Rolf Dohmen für das Jahr 2019 eine Kandidatur um das Amt des Präsidenten angekündigt.

Während die Spieler des Fußball-Drittligisten Karlsruher SC ein freies Wochenende genossen, rumorte es hinter den Kulissen. Die »Supporters«, der Dachverband der KSC-Fans, führte gestern unter dem Titel »1. Zukunftswerkstatt KSC« einen öffentlichen Workshop durch, der dann doch nicht öffentlich war. Denn die Medien mussten die Veranstaltung, zu der alle interessierten Fans und Mitglieder eingeladen waren (»Wie stellst Du Dir die Zukunft Deines KSC vor?«) nach der Eröffnung wieder verlassen, um den Teilnehmern »eine ungezwungene Diskussion zu ermöglichen.« Die Ergebnisse der Veranstaltung wollen die Supporters aber in einem Pressegespräch mitteilen.

"Keine Schlammschlacht"
Zu den Aktivitäten passt irgendwie, dass nahezu gleichzeitig bekannt wurde, dass der frühere KSC-Spieler und KSC-Manager Rolf Dohmen (66) im Herbst 2019 die Präsidentschaft anstrebt.
»Das hat sich nicht erst in den letzten zwei oder vier Wochen entwickelt«, sagte der frühere Abwehrspieler auf Nachfrage. »Ich bin nicht unbedarft und habe diesen Gedanken schon lange im Kopf.« Wichtig sei ihm, so Dohmen, »dass sich jetzt keine Schlammschlacht entwickelt. Das sollen ganz normale Wahlen werden, in denen ich mein Team und ein Konzept vorstellen werde.«

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Stadionneubau wackelt
Derweil steht der aktuelle Club-Chef Ingo Wellenreuther nicht nur intern unter Druck. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen Lotte sangen viele Fans: »Zeit, dass sich was dreht, Zeit, dass Ingo geht.« Auch der Stadion-Neubau wackelt angeblich wieder. OB Frank Mentrup nimmt wahr, »dass es eine schwindende Vertrauensbasis gibt in der öffentlichen Wahrnehmung, die ich nachvollziehen kann.« Er werde dem Verein einen Fragenkatalog vorlegen, mit dem der KSC den Gemeinderat überzeugen müsse. In diesem Gremium soll am 23. Oktober der Bauauftrag an einen Generalunternehmer vergeben werden.

»Zum Vertrauensdefizit zwischen Stadt und KSC, das sich aufbaut«, so Mentrup weiter, habe auch der Weggang von Helmut Sandrock beigetragen. Der KSC-Geschäftsführer verließ den Wildpark am 31. August auf eigenen Wunsch. Sandrock hatte beim KSC (100 Beschäftige in Voll- und Teilzeit) zur langfristigen Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ein Portfolio an Maßnahmen erstellt, darunter die Auflösung der zweiten Mannschaft. Ein Opfer war zuletzt auch Pressesprecher Jörg Bock.

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