Leichtathletik

Kein Happy-End für Milo Skupin-Alfa

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17. Juni 2019
Milo Skupin-Alfa läuft im Moment technisch nicht rund.

Milo Skupin-Alfa läuft im Moment technisch nicht rund. ©Wolfgang Birkenstock

Zwei Athleten hatte die LG Offenburg am Wochenende bei den deutschen U23-Meisterschaften der Leichtathleten in Wetzlar am Start: Während Milo Skupin-Alfa nicht zufrieden war, konnte es Sprint-Kollege Simon Bitterberg mit seinen Auftritten sehr wohl sein. 

Nach vielen Jahren mit Ergebnissen auf Top-Niveau war Milo Skupin-Alfa in dieser Saison noch nicht richtig in Schwung gekommen. Mit Ausnahme eines frühen Wettkampfs in Pforzheim, als er die 100 Meter in 10,57 Sekunden absolvierte, war der 20-Jährige mit seinen Leistungen bisher nicht zufrieden gewesen. Insofern waren die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Auftritt bei den deutschen U23-Meisterschaften zwar vorhanden, aber eher auf kleiner Flamme. 

Dritter im B-Endlauf über 200 m
Das »Wunder« ist dann leider ausgeblieben. Nach 10,58 Sekunden im Vorlauf und 10,60 Sekunden im Zwischenlauf war am Samstag über 100 Meter Schluss für den Bronzemedaillengewinner mit der Staffel der U20-WM im vergangenen Jahr. Tags darauf verpasste der Offenburger nach 21,66 Sekunden im Vorlauf über 200 Meter den A-Endlauf und wurde schließlich in 21,53 Sekunden Dritter des B-Endlaufs. 

»Ein paar Themenfelder«
»Leider hat sich das schon angedeutet, im Moment passen einige Puzzle-Teile nicht zusammen«, erklärte sein Vater Marcus Skupin-Alfa, der gemeinsam mit Ehefrau Natalie Glock den Junior noch bis vor zwei Jahren in Offenburg trainiert hatte. Mittlerweile lebt und trainiert Milo Skupin-Alfa in Stuttgart und versucht, sein Studium und den Leistungssport auf hohem Niveau miteinander zu verbinden und dabei auch das Privatleben nicht zu vernachlässigen. »Ich glaube, es sind ein paar Themenfelder zu viel, die Milo im Moment bearbeitet«, mutmaßt sein Vater. So versuche der ehrgeizige 20-Jährige, der sein Studium sehr ernst nimmt, dieses »so schnell wie möglich durchzuziehen«, so Skupin-Alfa senior und ist sicher: »An irgendeiner Stelle lässt man was liegen.«

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Hinzu kommt, dass der Sprung von der U20 in die U23 sehr groß ist, unter anderem auch deshalb, weil gerade in diesem Alter viele Veränderungen anstehen. 

Aktiven-DM neues Ziel
Aber auch sportlich gibt es Gründe, weshalb der aus Griesheim stammende junge Mann derzeit in der Verfolger-Rolle ist. »Die Technik sitzt nicht. Daran gilt es zu arbeiten«, sagt Marcus Skupin-Alfa. Jetzt heißt es, Wetzlar so schnell wie möglich abzuhaken. Genau wie den Fakt, dass es in diesem Jahr nichts wird mit einer erneuten internationalen Meisterschafts-Teilnahme. Für die U23-EM Mitte Juli im schwedischen Gävle kann sich der Offenburger nicht mehr qualifizieren. Neues Ziel ist nun die deutsche Meisterschaft der Aktiven am 3./4. August in Berlin. 21,30 Sekunden sind über 200 Meter gefordert, die gilt es in den nächsten Wochen zu laufen. 

Bitterberg zufrieden
Sehr zufrieden war dagegen Simon Bitterberg mit seinem Abschneiden in Wetzlar. Am Samstag stellte er mit 10,74 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter seine Bestzeit ein und schied erst im Zwischenlauf (10,77) aus, am Sonntag lief er über 200 Meter im Vorlauf in 21,77 Sekunden nahe an seinen »Hausrekord« heran. Im B-Finale war er mit 21,90 Sekunden dann platt, konnte aber mit seiner Endplatzierung als Zehnter hochzufrieden sein. 

Info

Ergebnisse

Deutsche Junioren-Meisterschaften in Wetzlar

 • männliche U23:

100 m: im Zwischenlauf ausgeschieden: Milo Skupin-Alfa (LG Offenburg) 10,60 (Vorlauf 10,58), Simon Bitterberg (LG Offenburg) 10,77 (Vorlauf 10,74)

200 m B-Endlauf: 3. Milo Skupin-Alfa 21,53, 5. Simon Bitterberg 21,90 (Vorlauf 21,77).

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