Ringen

Knappe Niederlage beim Heimauftakt für den KSV Appenweier

Autor: 
Johannes Kiefer
Lesezeit 3 Minuten
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14. September 2021
Leo Kempf (r.) feierte sein Heimdebüt nach seiner Rückkehr vom ASV Urloffen mit einem technisch überlegenen Punktsieg gegen Ashad Dadaev.

Leo Kempf (r.) feierte sein Heimdebüt nach seiner Rückkehr vom ASV Urloffen mit einem technisch überlegenen Punktsieg gegen Ashad Dadaev. ©Martin Fibich

Ringer-Oberligist KSV Appenweier musste sich am Samstagabend gegen Olympia Schiltigheim II knapp mit 16:18 geschlagen geben. Leo Kempf überzeugte bei seiner Rückkehr.

Bei seinem ersten Heimkampf nach zwei Jahren musste der KSV Appenweier in der Ringer-Oberliga eine knappe 16:18-Niederlage gegen die elsässische Mannschaft von Olympia Schiltigheim II hinnehmen. Die Gäste boten eine im Vergleich zur Vorwoche verstärkte Mannschaft auf. Dennoch wäre ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen. Die Höhe der einzelnen Niederlagen war am Ende ausschlaggebend, dass das Endergebnis zu Gunsten der Gäste ausgefallen ist.

57 kg (Freistil): Zu Beginn traf Marco Schmidt auf Victor Kaiser. Schmidt hatte wie bereits in der Vorwoche seinen jungen Kontrahenten stets unter Kontrolle. Mit schönen Aktionen sammelte er die nötigen Punkte, um den Kampf technisch überlegen zu beenden. (4:0)

130 kg (gr.-röm.): ­Julian Lifke und sein Kontrahent Khalid Gaziev lieferten sich ein ausgeglichenes Duell. Am Ende konnte sich der Gast mit 2:1 durchsetzen. (4:1)

61 kg (gr.-röm.): Der junge Robin Laas hatte den ehemals für Appenweier ringenden Pierre Berrak als Gegner. Gegen den starken Gästeringer zeigte Laas eine gute Leistung. Trotz heftiger Gegenwehr musste er die Überlegenheit seines Gegners am Ende anerkennen. (4:5)

98 kg (Freistil): Gespannt auf Seiten der Appenweierer war man auf das Heimdebüt des Rückkehrers Leo Kempf, der seinem Gegner Ashab Dadaev in allen Belangen überlegen war. Ständig vorwärts gehend beendete er den Kampf noch in der ersten Runde durch technische Überlegenheit. (8:5)

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66 kg (Freistil): Wieder in der Mannschaft traf Alexander Sauer auf den Schiltigheimer Rizvan Mejidov. Sauer zeigte, dass er auch nach langer Pause ein wichtiger Bestandteil des KSV-Teams ist. Mit einer schönen Konteraktion konnte er sich bereits in der ersten Runde als Schultersieger feiern lassen. (12:5)

86 kg (gr.-röm.): Mit Johny Bur hatte Johannes Kiefer den stärksten Gästeringer als Kontrahenten. Kiefer konnte keine Akzente setzen und musste sich noch in der ersten Runde technisch unterlegen geschlagen geben. (12:9)

71 kg (gr.-röm.): Sören Götz zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Bereits mit der ersten Aktion konnte er seinen Gegner Daniel Bayet durch einen Schwunggriff auf die Schultern befördern. (16:9)

80 kg (Freistil): Der Appenweierer Erwin Semke hatte es in dieser Gewichtsklasse mit Yakhia Issayev zu tun. Nach gutem Beginn wurde Semke in der ersten Runde ausgekontert und geschultert. (16:13)

75 kg (Freistil): Eduard Semke traf mit Daoud Issayev auf einen der stärksten Gegner in dieser Gewichtsklasse. Beide Athleten zeigten einen Kampf ganz dem Geschmack der Zuschauer. Lange in Führung liegend musste sich Semke trotz einer guten Leistung knapp mit 8:12 Punkten geschlagen geben. (16:15)

75 kg (gr.-röm.): Der junge Thorsten Götz traf auf den erfahrenen Cedric Buchholzer. Götz ließ sich den Kampfstil seines Gegners aufzwingen und konnte keine eigenen Akzente setzen. Am Ende stand ein 10:0-Punktsieg für den Schiltigheimer Ringer auf der Anzeigetafel. (16:18)

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