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Kreisliga A Süd: Diersburg gegen Wundertüte Kappel.

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ses
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21. Oktober 2021
Engagiert: Marco Maier, Trainer der SG Gengenbach/Reichenbach.

Engagiert: Marco Maier, Trainer der SG Gengenbach/Reichenbach. ©ULRICH MARX

Der FC Ankara empfängt den SV Steinach

Zum Verfolgerduell kommt es am 12. Spieltag der Kreisliga A Süd (Sonntag, 15 Uhr) zwischen dem Zweiten SG Dörlinbach-Schweighausen und dem Vierten SG Gengenbach/Reichenbach. Im Kellerduell erwartet die SG Oberweier-Heiligenzell den FC Kirnbach, während sich die SG Nonnenweier-Allmannsweier beim Spitzenreiter SV Schapbach beweisen muss.

Dörlinbach-Schweigh. – Gengenbach/Reichenb.

Zwar fuhr die SG Gengenbach/Reichenbach zu Hause gegen den FV Ettenheim einen Punkt ein, rutschte allerdings auf Platz vier ab. „Über die komplette Spielzeit betrachtet, war das eine ordentliche Partie von beiden Mannschaften. Deshalb geht die Punkteteilung in Ordnung“, resümierte Marco Maier vom Trainer-Duo das 1:1. Bei der SG DörlinbachSchweighausen, die mit drei Punkten mehr auf Rang zwei steht, kommt es zum brisanten Verfolgerduell. „Wir treffen auf einen robusten Gegner, weshalb wir von Beginn an wach sein und dagegenhalten müssen“, so Trainer David Halsinger, der mindestens einen Punkt entführen möchte.

Ankara Gengenbach – Steinach

„Erneut wurden uns Schwächen im Passspiel und Zweikampfverhalten zum Verhängnis. Da wir personell jede Woche rotieren müssen, fehlt uns die Abstimmung“, bedauerte Ceyhun Sür, Trainer des FC Ankara Gengenbach, die 0:1-Niederlage bei der SG Nonnenweier-Allmannsweier. Im Heimspiel gegen den SV Steinach, der nur einen Punkt mehr aufweist, möchte der Tabellenachte an die Leistungsgrenze gehen, um etwas Zählbares einzufahren. „Die Gäste reisen mit einer spielund laufstarken Mannschaft an. Deshalb müssen wir die richtige Einstellung auf den Platz bringen, um zu gewinnen“, so Sür.

Daheim war für den SV Steinach (6./17) gegen den Tabellenzweiten SG Dörlinbach-Schweighausen nichts zu holen. Das Team von Patrick Weis unterlag mit 0:1. Auch der kommende Gegner FC Ankara Gengenbach (8./16) hatte mit 0:1 bei der SG Nonnenweier-Allmannsweier das Nachsehen. Es ist also mit einem Schlagabtausch zu rechnen, denn beide Teams wollen diesmal punkten.

Schapbach – Nonnenweier-Allmannsweier

Die SG Nonnenweier-Allmannsweier musste aufgrund einer lausigen Chancenverwertung bis zum Schluss um den 1:0-Sieg gegen den FC Ankara Gengenbach bangen. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, da wir es verpasst haben, die Partie eher für uns zu entscheiden“, berichtete Spielertrainer Ivelin Momchilov. Beim noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Schapbach stehen die Schwanauer, die sich auf Platz fünf geschoben haben, vor einer ganz schwierigen Aufgabe. „Wir müssen die gefährliche Offensive in den Griff kriegen und uns auf dem kleinen Kunstrasen schnell zurechtfinden“, sagte Momchilov und fügte an: „Nur wenn wir an unser Limit gehen, können wir drei Punkte einfahren.“

Oberweier-Heiligenzell – Kirnbach

Die SG Oberweier-Heiligenzell verschlief beim SC Kappel die Anfangsphase und stand am Ende erneut mit leeren Händen da. „Unser Spiel ist leider immer noch zu fehlerbehaftet. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung haben wir uns selbst um den Sieg gebracht“, zog Trainer Stefan Schlageter sein Resümee nach der 1:5-Pleite. Im Kellerduell gegen den zwei Punkte besser gestellten Tabellennachbarn FC Kirnbach möchte das Schlusslicht mehr Stabilität zeigen. „Wir müssen in der Abwehr konsequenter agieren und klare Chancen, wie beispielsweise Strafstöße, auch verwandeln“, so Schlageter, der mit einem Heimdreier die rote Laterne abgeben möchte.

Die 1:11-Heimklatsche gegen den SV Schapbach sitzt tief. „Zu verlieren ist das eine, aber die Art und Weise ist das andere. Hier müssen wir uns sehr kritisch hinterfragen und die richtigen Maßnahmen daraus ableiten“, betont  FCK-Spielertrainer Patrick Gutmann. Die Jungs vom FC Kirnbach müssen es im Kellerduell gegen Schlusslicht SG Oberweier-Heiligenzell „schaffen, den Hebel umzulegen“. Gutmann erwartet „eine deutliche Reaktion, eine ganz andere Einstellung und eine rundum verbesserte Körpersprache.“ Michael Dera und Robin Groß fehlen dabei.

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Diersburg – Kappel

Von einem gebrauchten Tag sprach Diersburgs Trainer Jürgen Lienhard nach der 0:2-Niederlage in Orschweier. „Uns hat nach der Englischen Woche einfach die Power gefehlt, um dem Gegner Paroli zu bieten.“ Vor heimischem Publikum möchte der Tabellendreizehnte, der lediglich zwei Punkte und zwei Ränge vor Kappel platziert ist, schnell wieder in die Erfolgsspur finden. Dies wird jedoch keine einfache Aufgabe, da der Gegner aufgrund des Trainerwechsels euphorisch anreist. „Die Gäste sind aktuell nur schwer einzuschätzen. Deshalb liegt die Konzentration auf uns. Wir wollen einen Sieg landen, egal wie“, so Lienhard.

Prinzbach – Schiltach

„Die Pause tat allen gut, vor allem den angeschlagenen Spielern. Diese Woche haben wir wieder mehr Optionen“, berichtete Spielertrainer Eddy Jung nach der spielfreien Woche der DJK Prinzbach zufrieden. Vor heimischem Publikum hat die DJK, die sich mit neun Punkten im Tabellenkeller befindet, den Siebten Schiltach zu Gast. „Da kommt ein Gegner mit spielerische Qualität auf uns zu, dem es aktuell an Konstanz fehlt. Das ist unsere Chance“, so der Coach. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz möchte er den Heimvorteil nutzen und mindestens eine Punkteteilung erzielen.

Mit 6:3 feierte die SpVgg Schiltach (7./17) beim SV Hausach einen starken Derby-Sieg. Jetzt geht es zur DJK Prinzbach (14./9), die zuletzt spielfrei hatte. Auch von dort wollen Trainer Mathias Stehle und seine Mannschaft drei Zähler mitnehmen.

SC Orschweier – SV Hausach

Eine empfindliche 3:6-Niederlage bezog der SV Hausach (11./12) gegen Schiltach. „Den Gästesturm bekamen wir nie unter Kontrolle, dazu fehlte in manchen Aktionen etwas Glück“, fasst SVH-Trainer Manfred Hellmig zusammen. Schlimmer als die Niederlage würden allerdings die Ausfälle nach dieser Partie treffen. „Nachdem Marin Mihic und Kevin Rapp bereits verletzt das Feld verließen, trug auch Kapitän Patrick Schmider nach üblem Foul eine schwere Verletzung davon“, bedauert Hellmig. Schmider zog sich Außenbänderrisse im Knöchel zu. Zudem fehlen Simon Dürr, Tom Franke, Raphael Kugel und Johannes Moser (alle verhindert). Somit werde es schwierig, beim SC Orschweier (10./13) zu punkten.

SV Schapbach – SG Nonnenweier/Allm.

Der SV Schapbach schwebt weiter auf einer Welle der Euphorie. „Wir sind sprachlos“, so Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis. Nach dem 10:0 gegen Kappel wurde mit starkem Offensivpressing der FC Kirnbach überrannt. „Nach 18 Minuten stand es 4:0, nach 45 Minuten 8:0 und beim Abpfiff 11:1“, beschreibt Weis das „nächste dicke Ausrufezeichen“ in Zahlen. In allen Belangen waren die Schapbacher überlegen und verteidigten mit nunmehr 53 geschossenen Toren die Tabellenführung. Nun rechnet nicht nur Weis gegen die SG Nonnenweier/Allmannsweier (5./18) mit einem unbequemen Gast. Die SG reist mit fünf Siegen in Serie an, darunter ein 5:3 beim Tabellenzweiten im Schuttertal. „Es gibt überhaupt keinen Grund, übermütig zu werden“, betont Trainer Armin Klausmann: „Demut und Ehrgeiz sind angesagt. Die Saison dauert noch lange, viele schwierige Spiele stehen noch vor uns. Daher gilt es, unbeeindruckt, höchst diszipliniert und sehr hart weiter zu arbeiten.“ Klausmann muss am Sonntag auf Matthias Haas (Knieverletzung) verzichten, der Einsatz von Luca Schmieder ist noch fraglich.

FV Ettenheim – SV Mühlenbach

Mit einem überzeugenden 7:2 schickte der SV Mühlenbach (3./22) den SV Grafenhausen heim. Jetzt will die Armbruster-Truppe auch beim FV Ettenheim (9./15) Punkte einfahren, um am Spitzenduo dran zu bleiben. Doch Vorsicht ist geboten: der FVE knöpfte dem Mitkonkurrenten SG Gengenbach/Reichenbach (4./21) zuletzt mit dem 1:1 Zähler ab.

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