2. Fußball-Bundesliga

KSC-Coach Eichner will gegen Bochum nachlegen

Autor: 
Hans Falsehr
Lesezeit 3 Minuten
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23. Mai 2020
Usus in Corona-Zeiten: KSC-Trainer Christian Eichner (r.) steht einsam an der Seitenlinie, ­während Teammitglieder auf Abstand auf der Bank sitzen.

Usus in Corona-Zeiten: KSC-Trainer Christian Eichner (r.) steht einsam an der Seitenlinie, ­während Teammitglieder auf Abstand auf der Bank sitzen. ©dpa / Pipeline

Der Zweitliga-Vorletzte Karlsruher SC will am Sonntag zu Hause gegen den VfL Bochum 
unbedingt punkten. Mannschaft aus dem Revier ist offensiv stark – aber hinten anfällig.

Der Kampf gegen Abstieg aus der 2. Liga beziehungsweise um den Klassenerhalt im Unterhaus des deutschen Fußballs ist noch ziemlich offen. Im Grunde genommen muss die halbe Liga mehr oder weniger sorgenvoll nach unten schauen – auch der Tabellenzwölfte VfL Bochum (31 Punkte), der am Sonntag (13.30 Uhr) beim Vorletzten Karlsruher SC (27 Punkte) zu Gast ist.

Weiter Gas geben
„Das ist eine ähnliche Situation, wie vor der Corona-Pause nach unserem 2:0-Sieg in Sandhausen“, warnte KSC-Trainer Christian Eichner und forderte nach dem 2:0 am vergangenen Samstag zum Neustart der Liga, den Fuß nun auf dem Gaspedal zu lassen. „Damals kam mit dem 1. FC Nürnberg ebenfalls eine abstiegsbedrohte Mannschaft ins Wildparkstadion.“ Statt ihren Auswärtssieg zu veredeln und drei Punkte „nachzulegen“, kassierten Eichners Schützlinge eine 0:1-Heimniederlage und verloren auch anschließend in Heidenheim (1:3).

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Mittwoch in Hannover
Um ein in der jetzigen Phase der Saison sicher noch negativer wirkendes Déjà-vu-Erlebnis zu verhindern und nicht angeschlagen am Mittwochabend in Hannover antreten zu müssen, darf der KSC am Sonntag gegen den VfL auf keinen Fall verlieren. Bochum (43:45 Tore) zählt jedoch zu den offensivstärksten Mannschaften der 2. Liga und müsste in Anbetracht seiner Kaderqualität eigentlich „in der Tabelle unter den ersten sechs“ rangieren, meinte Christian Eichner.

VfL hat guten Lauf
„Aber hinten“, so der KSC-Coach weiter, „haben sie ihren Laden nicht so im Griff.“ Das zeige auch die Anzahl der Gegentreffer. Für die Hausherren bedeutet dies: „Wir müssen extrem gut verteidigen, dürfen aber auch darauf hoffen, dass der VfL uns was anbietet.“
Die Gäste haben jedoch beim Neustart vor einer Woche 3:0 gegen den FC Heidenheim gewonnen und waren auch vor der zehnwöchigen Zwangspause dreimal ungeschlagen. Das Hinspiel (3:3) habe er zwar noch im Kopf, sagte Bochums Kapitän Anthony Losilla im Vorfeld des Rückspiels dem „Reviersport“. Das sei jedoch in einer Phase gewesen, „in der wir viele Fehler gemacht haben“. Inzwischen habe der VfL „an Stabilität gewonnen“.
Gondorf gesperrt
Die möchte der KSC untergraben, den VfL besiegen und in der Tabelle „in unsere Nähe ziehen“, sagte Eichner. Dafür stehen die Gesperrten Änis Ben-Hatira (Rot) und Jerôme Gondorf (Gelb) allerdings nicht zur Verfügung. Dafür ist Christoph Kobald nach seiner Gelb-Sperre wieder spielberechtigt. Babacar Guèye (Sprunggelenk) und Kyoung-Rok Choi (Reha nach Kreuzbandriss) sind noch nicht einsatzbereit.

Gondorf gesperrt
Wie er Gondorfs Sperre kompensiert, ließ der KSC-Coach gestern bei der online-Pressekonferenz offen. „Wir sind in der glücklichen Lage, sowohl personell, als auch taktisch reagieren zu können.“
Seine Mannschaft habe wieder eine sehr gute Trainingswoche hingelegt. Das sei im Kampf gegen den Abstieg auch absolut erforderlich. „Die Jungs dürfen keinen Deut nachlassen. Wenn wir von diesem Weg abweichen, ist der Gegner am Sonntag zu stark für uns.“

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