Fußball 3. Liga

KSC droht bei einer Niederlage in Osnabrück der Abstiegskampf

Autor: 
Hans Falsehr
Lesezeit 2 Minuten
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14. September 2018

KSC-Trainer Alois Schwartz hofft, dass die bisherige Auswärtsstärke seines Teams auch in Osnabrück anhält. ©Ulrich Marx

Mit drei Testspielen hat Fußball-Drittligist Karlsruher SC die Länderspielpause überbrückt. Am Samstag (14 Uhr) beim Tabellen­dritten VfL Osnabrück wird es wieder ernst für die Wildparkprofis – sehr ernst. Denn bei einer Niederlage im Stadion an der Bremer Brücke droht der Mannschaft von Trainer Alois Schwartz Abstiegskampf.

Das sieht Oliver Kreuzer indes nicht so. Er sei grundsätzlich Optimist, sagt der Sportdirektor des KSC, der auf Rang 14 steht, und richtet den Blick nach oben: »Wir haben nur drei Punkte weniger als 1860 München, Halle und Jena« auf den Rängen 4 bis 6. Aber der KSC hat auch nur zwei Zähler Abstand zur Abstiegszone. Jetzt sei halt »alles noch eng beieinander«, so Kreuzer. Erst »vor der nächsten Länderspielpause« Mitte Oktober verfestige sich das Bild. Die 1:3-Heimpleite gegen die Sportfreunde Lotte vor zwei Wochen »war bitter, da hatten wir drei Punkte eingeplant – damit wären wir Fünfter«, so Kreuzer.

Seine Spieler seien bei der Analyse der ersten Saisonniederlage sehr selbstkritisch gewesen, sagte Schwartz. »So etwas wie die ersten 30 Minuten gegen Lotte«, in denen der KSC 0:3 in Rückstand geriet, »darf nicht wieder passieren«. Und Kapitän David Pisot, mit dessen Eigentor das Unheil seinen Lauf nahm, erklärt: »Wir wissen, was wir falsch gemacht haben, und dürfen die Anfangsphase in Osnabrück nicht verschlafen, sonst gibt es ein böses Erwachen«. Der Innenverteidiger stand von 2012 bis 2016 beim VfL unter Vertrag und erwartet »ein sehr schweres Spiel, wir müssen drauf gefasst sein, dass Osnabrück uns früh und aggressiv anläuft«.

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Heimstärke gegen Auswärtsstärke

Die von ihrem früheren Spieler Daniel Thioune trainierten Gastgeber sind die derzeit beste Heimelf der Liga (zwei Siege, ein Unentschieden) und verfügen über die beste Abwehr. Der KSC seinerseits ist auswärts ungeschlagen (zwei Unentschieden, ein Sieg). »Das ist ganz ordentlich«, sagt Schwartz über die Punktausbeute auf fremden Plätzen.

Bei den Länderspielpausenfüllern beim Bezirksligisten SV Sasbach (10:0), gegen Österreichs Zweitligisten Austria Lustenau (3:0) und Mexikos U21 (2:2) hat sich kein KSC-Spieler verletzt. Bis auf den Langzeitverletzten Marin Sverko (Rücken) und den letzten Neuzugang Alexander Groiß, der am Blinddarm operiert werden musste, kann der KSC-Coach in Osnabrück personell aus dem Vollen schöpfen.

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