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Lennart Schnebel ist auf den Spuren von Pascal Wehrlein

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11. September 2018
Der Ichenheimer Lennart Schnebel hat in seinem Jesolo-Rennkart Platz zehn in der Gesamtwertung des ADAC-Kart-Cups erreicht.

Der Ichenheimer Lennart Schnebel hat in seinem Jesolo-Rennkart Platz zehn in der Gesamtwertung des ADAC-Kart-Cups erreicht. ©Privat

Mit dem Ziel, »als absoluter Newcomer im Süddeutschen ADAC-Kart-Cup in die Top 10 zu fahren«, ist der 13-jährige Lennart Schnebel aus Neuried-Ichenheim in die Saison gestartet. Und genau dieses Ziel hat er mit Platz zehn in der Endabrechnung auch erreicht.

Der Kartfahrer vom MSC Offenburg, der mit dem TR Motorsport-Team auf einem Jesolo-Rennkart seine erste Saison bestritt, ist zufrieden. Schließlich hat Pascal Wehrlein, ehemaliger Formel-1-Pilot und aktueller DTM-Fahrer, im gleichen Team auf Jesolo genauso angefangen. 

Starke Konkurrenz

Nach 14 Läufen in ganz Süddeutschland, an denen teilweise sogar Gastfahrer aus Shanghai teilnahmen, und den Finalläufen in Wackersdorf steht das Ergebnis mit 76 Punkten im Cup fest. Die Starterfelder, die bis zu 30 Nennungen in der X30-Junior-Klasse hatten, waren dieses Jahr mit sehr starken Fahrerinnen und Fahrern im Alter von zwölf bis 16 Jahren besetzt. »Unser Ziel war es von Anfang an, auf Kontinuität und ohne große Ausfälle zu fahren und fleißig Punkte zu sammeln. Lennart hat dies super umgesetzt und sich aus den kritischen Zweikämpfen am Start raushalten können«, freute sich sein zufriedener Vater Thorsten Schnebel und sagt auch: »Die ganze Saison war sehr lehrreich, besonders das Finale in Wackersdorf. Hier hatten wir echt Pech.« 

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Motorprobleme

Im ersten Lauf gab es Probleme mit dem Motor, was zum Aus schon nach dem Start führte. Deshalb musste Lennart Schnebel im zweiten Lauf vom letzten Platz starten. Nachdem er fünf Plätze gutmachen konnte, musste er einer Kollision ausweichen, wobei der Nachfolgende mit ihm kollidierte und der Ichenheimer wieder hinten lag. »Hier haben wir wertvolle Punkte verloren«, so sein Vater. Sohn Lennart hat den Blick bereits wieder nach vorne gerichtet: »Wir schauen nun auf den Bundesendlauf Anfang Oktober im hessischen Wittgenborn. Hier starten die besten aus allen ADAC-Kart-Meisterschaften Deutschlands. Vielleicht kann ich hier noch einiges an Erfahrungen für die nächste Saison sammeln.« 

Wie es im nächsten Jahr weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. »Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Besonders wichtig sind die Sponsoren«, so der Ichenheimer, der dem ADAC Südbaden dankbar ist: »Der ADAC hat mich in sein Team aufgenommen, sodass ich unter dessen Flagge fahren darf.« 
Die Trainingseinheiten werden – solange es das Wetter zulässt – auf verschiedenen Strecken weitergehen, um weitere Kilometer zu sammeln und zuversichtlich in die nächste Saison starten zu können. 

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