Fußball-Landesliga

Lösbare Hausaufgabe für TuS Oppenau

Autor: 
Fritz Bierer / Richard Morgenthaler
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01. Dezember 2017

Es ist der zweite Rückrundenspieltag am Wochenende in der Fußball-Landesliga – allerdings nicht für alle Clubs das zweite Spiel, denn drei Partien sind am vergangenen Wochenende ausgefallen. Der SV Oberachern II (2. Platz/31 Punkte) sollte seinen Erfolgsweg zu Hause gegen den SV Sinzheim (10/17) fortsetzen können. Der SV Oberkirch (11./16) reist als Außenseiter zum Spitzenreiter VfB Bühl (33 Punkte), der schon in der Vorrunde die Renchtäler geschlagen hat. Am Haldenhof empfängt der TuS Oppenau (4./30) die Spvgg Ottenau (14./13), der SV Freistett (13./13) hat den FSV Altdorf (8./22) zu Gast und  der VfR Willstätt (12./15) will zu Hause gegen den TuS Durbach seine beiden jüngsten Auswärtssiege in Folge mit einem weiteren »Dreier« bestätigen. 
 

Bühl – Oberkirch
Samstag, 14.30 Uhr

Nicht ganz ungelegen scheint Trainer Helmut Kröll die Zwangspause am vergangenen Wochenende gekommen zu sein – das Derby gegen den TuS Oppenau musste wegen der schlechten Platzverhältnisse abgesagt werden. »Die Pause hat einigen Spielern gut getan, auch um kleinere Blessuren zu pflegen«, erklärt der Coach rückblickend. »Jetzt hoffe ich aber, dass wir das Spiel in Bühl noch vor der Winterpause durchziehen können.« Im Bühler Hägenich ist die Favoritenrolle geklärt. »Aber wir haben gegen den VfB noch etwas gutzumachen und wollen auf jeden Fall nochmal alles mobilisieren um etwas zählbares mitzunehmen«, sagt Kröll. Die Personalsituation beim SV Oberkirch ist entspannt, denn bis auf Riccardo Lienert kann der Coach aus dem Vollen schöpfen.
Freistett – Altdorf
Samstag, 14.30 Uhr

Die Zwangspause am vergangenen Spieltag passte nicht so recht ins Konzept der Freistetter. »Aufgrund unser ansteigenden Form, hätten wir  letztes Wochenende sicher lieber gespielt«, erklärte SVF-Fußball-Abteilungsleiter Sebastian Schmidt. Das Ziel gegen den FSV Altdorf ist ein Heimsieg. »Zum einen könnten wir uns so ein gute Ausgangsposition für die Rückrunde sichern, zum anderen sind wir das nach der schlechten Vorrunde auch unseren Zuschauern schuldig«, erklärt Schmidt. Personelle Veränderungen gibt es keine Kader.
Oppenau – Ottenau
Samstag, 14.30 Uhr

Beim TuS Oppenau bedauert man die Zwangspause, das Renchtal-Derby beim SV Oberkirch am vergangenen Samstag wurde witterungsbedingt abgesagt. »Wir hätten das Derby gerne gespielt und die Vorrunde komplett abgeschlossen. So müssen wir uns um Ausweichtermine bemühen und eventuell eine Woche länger bei den widrigen Witterungen trainieren«, erklärt Christian Seger. 
Oppenaus Spielertrainer hofft nun, dass am Samstag am Haldenhof gespielt werden kann. »Wir werden auch die Spielvereingiung Ottenau nicht unterschätzen und uns wie gewohnt intensiv auf die bevorstehende Aufgabe vorbereiten. Natürlich wollen wir im letzten Heimspiel des Jahres   als Sieger vom Platz gehen um mit einem guten Gefühl die bevorstehende Winterpause antreten zu können«, soTuS-Coach Christian Seger, der auf die langzeitverletzten Steffen Schmeier und Patrick Braun verzichten muss.
Willstätt – Durbach
Sonntag, 14.30 Uhr

Neuling Willstätt kann jetzt auch auswärts dreifach punkten. Den ersten Sieg auf fremdem Rasen feierte man im letzten Vorrundenspiel in Oberkirch und gleich zum Rückrundenstart legte die Elf von Trainer Asbet Asa am vergangenen Wochenende mit dem 6:2 bei der Spielvereinigung Ottenau nach. »Es war auch in dieser Höhe ein verdienter Sieg. Vor allem in Durchgang zwei haben unsere Jungs aufgedreht und richtige schöne Tore herausgespielt. Mit den beiden Auswärtssiegen konnten wir zwei wichtige Spiele gewinnen und sechs wichtige Punkte einfahren«, freut sich VfR-Vorsitzender Stefan Hochwald, der nun hofft, dass die Mannschaft den   Schwung aus der zweiten Halbzeit in Ottenau ins Heimspiel gegen Durbach mitnehmen kann. 
»Der Vizemeister aus dem Weinort hat eine spielstarke  Truppe, die in der laufenden Saison erst zwei Niederlagen kassiert hat, aber durch relativ viele Unentschieden nicht ganz oben mit dabei ist.In der Vorrunde konnten wir dem Favoriten eine Zeit lang Paroli bieten. Wir müssen alles in die Waagschale werfen um weiter zu punkten. Personell gibt es keine Änderungen«, so Willstätts Fußball-Boss.
Oberachern II – Sinzheim
Sonntag, 14.30 Uhr

»Wir hätten gerne gespielt und unseren positiven Lauf ausgenutzt«, sagte Oberacherns Coach Stefan Geppert nach dem witterungsbedingten Spielausfall bei seinem Ex-Verein TuS Durbach. Der Spielausfall kostete Überraschungs-Herbstmeister SV Oberachern II zwar die Tabellenführung, doch damit kann Geppert gut leben. Zum Abschluss des Jahres trifft seine Elf auf den SV Sinzheim, der nach seinem Auftaktsieg in Freistett zwar als erster Tabellenführer grüßen konnte, zwischenzeitlich aber auf Platz zehn abgerutscht ist. Für Geppert also erneut ein Aufeinandertreffen mit einem Ex-Verein. In der Winterpause der Saison 2015/16 ist er dort für kurze Zeit als Trainer eingesprungen. Im Hinspiel im Sinzheimer Fremersbergstadion behielten die Achertäler nach einer bis zur letzten Sekunde packenden Partie knapp mit 3:2 die Oberhand.
Mit einem ähnlichen Verlauf rechnet Stefan Geppert, der mit seiner Truppe daheim noch ungeschlagen ist, auch am Sonntag: »Wir werden versuchen, das Tempo hochzuhalten und präzise im Passspiel zu sein, damit wir zu Torchancen und Torabschlüssen kommen, um die Punkte am Waldsee zu behalten«. Cem Gürsoy und Routinier Mathieu Krebs sind angeschlagen, Constantin Koch ist grippegeschwächt. Dafür steht mit Andreas Weisgerber ein ganz wichtiger Akteur wieder zur Verfügung.

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